Leibertingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Leibertingen
Leibertingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Leibertingen hervorgehoben
48.0427777777789.0136111111111806Koordinaten: 48° 3′ N, 9° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Sigmaringen
Höhe: 806 m ü. NHN
Fläche: 47,2 km²
Einwohner: 2096 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner je km²
Postleitzahl: 88637
Vorwahl: 07466
Kfz-Kennzeichen: SIG
Gemeindeschlüssel: 08 4 37 072
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstraße 4
88637 Leibertingen
Webpräsenz: www.leibertingen.de
Bürgermeister: Armin Reitze
Lage der Gemeinde Leibertingen im Landkreis Sigmaringen
Alb-Donau-Kreis Bodenseekreis Landkreis Biberach Landkreis Konstanz Landkreis Ravensburg Landkreis Reutlingen Landkreis Tuttlingen Zollernalbkreis Bad Saulgau Beuron Bingen (bei Sigmaringen) Gammertingen Herbertingen Herdwangen-Schönach Hettingen Hohentengen (Oberschwaben) Illmensee Inzigkofen Krauchenwies Leibertingen Mengen Mengen Meßkirch Neufra Ostrach Pfullendorf Sauldorf Scheer Schwenningen (Heuberg) Sigmaringen Sigmaringendorf Sigmaringendorf Stetten am kalten Markt Veringenstadt Wald (Hohenzollern)Karte
Über dieses Bild

Leibertingen ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Landkreis Sigmaringen.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Leibertingen liegt in 600 bis 850 Meter Höhe direkt über dem Donautal auf dem Heuberg am Südrand der Schwäbischen Alb, etwa 22 Kilometer von der Kreisstadt Sigmaringen und 24 Kilometer von Tuttlingen entfernt. Von der Gemarkungsfläche von rund 4720 Hektar[A 1] (Stand: 31. Dez. 2010[2]) sind 2127 Hektar Wald (713 Hektar Gemeindewald), 2328 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche und 257 Hektar Siedlungs- und Verkehrsfläche.[3] Unterhalb der Burg Wildenstein befindet sich das sogenannte „Dreiländereck“. Hier stießen Württemberg (Gemeinde Irndorf), Hohenzollern-Sigmaringen - das 1850 zu Preußen kam - (Gemeinde Beuron) und Baden (Gemeinde Leibertingen) aneinander.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus dem namengebenden Leibertingen (mit dem Weiler Lengenfeld, der Burg Wildenstein, den Höfen Erdbeerenbühlhof, Haubhaus, Josefslust [Neu- und Oberbahnhof], Kaltenbrunnerhof, Mühleichenhof und Unterbahnhof und dem Haus Brändle) und den Teilorten Altheim, Kreenheinstetten und Thalheim (mit dem Gehöft Vogelsang).[4]

Wappen Ortsteil Einwohner
(Stand: 31. Dez. 2010)[2]
Fläche
(Stand: 31. Dez. 2010)[2]
Leibertingen Leibertingen (Kernort)
mit Lengenfeld
679
davon rd. 50[5]
1729 ha 17.291.515 m²
Altheim Altheim 239 456 ha 4.560.063 m²
Kreenheinstetten Kreenheinstetten 638 1588 ha 15.879.990 m²
Thalheim Thalheim
mit Vogelsang
643
davon rd. 20
947 ha 9.472.579 m²

Geschichte[Bearbeiten]

Bereits in der Übergangszeit zwischen Römern und Alamannen muss es eine, wenn auch dünne Besiedlung gegeben haben. Der Versteckfund eines großen Bronzekessels im „Kesselloch“ am Bandfelsen[6] östlich der Burg Wildenstein[7] deutet auf den Beginn der Alamanneneinfälle in der zweiten Hälfte des dritten Jahrhunderts und den Rückzug der Römer aus Südwestdeutschland hin.[8] Das etwa 40 Zentimeter hohe, bauchige Gefäß mit 65 Zentimetern Durchmesser, wurde 1999 gefunden.[9] Eine römische Fundmünze datiert in die Nachlimeszeit zwischen 341 und 354 n. Chr.[10]

Leibertingen wurde im Jahre 1275 erstmals urkundlich erwähnt, die Ortsteile Thalheim 1242, Altheim 768 und Kreenheinstetten im Jahre 793. Jedoch deutet die Wortendung des Ortsnamens mit -ingen auf eine Gründung in der Zeit der Alamannischen Landnahme ab 233 hin, die Siedlungen waren stets nach dem Hofgründer benannt: Leibertingen kommt von Liutbert.[11] Leibertingen war lange Zeit durch das Köhlerhandwerk, Glashütten und Bohnerzabbau geprägt.

Der Ortsteil Thalheim war hohenzollerische Exklave inmitten zimmernschem und fürstenbergischem Gebiet.

Im Weiler Lengenfeld existierte bis etwa um 1700 eine Glashütte. Für die Herstellung von 100 Kilogramm Glas wurden 100 Kubikmeter Holz benötigt. Der starke Holzverbrauch prägte die Gegend. 1874/75 ließ der Großherzog von Baden von Rohrdorf nach Hartheim eine Straße bauen, diese führt durch den Ort.[12]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg vereinigten sich am 1. Januar 1975 Gemeinde Leibertingen mit den zuvor selbstständigen Gemeinden Altheim, Kreenheinstetten und Thalheim zur neuen Gemeinde Leibertingen.[13]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Ein Vergleich der Einwohnerzahlen von Leibertingen zwischen dem 31. Dezember 2006 und dem 31. Dezember 2010 zeigen, dass die Gemeinde innerhalb von vier Jahren 100 Einwohner eingebüßt hat:

Einwohnerzahlen
Jahr Gesamteinwohner davon männlich davon weiblich
2006[3] 2.299 1.204 1.095
2010[2] 2.199 1.121 1.078

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2009 vom 7. Juni 2009 führte bei einer Wahlbeteiligung von 71,0 % (- 5,2) zu folgendem Ergebnis:[14]

Partei / Liste Stimmenanteil +/- Sitze +/-
CDU 60,5 % + 18,0 7 + 2
FWV 39,5 % - 18,0 5 - 2

Die Unechte Teilortswahl wurde 2004 abgeschafft.[2]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Am 4. März 2007 wurde Armin Reitze, als einziger Kandidat, mit absoluter Mehrheit von 96,1 Prozent (846 Stimmen) im ersten Wahlgang in seinem Amt als Bürgermeister von Leibertingen wiedergewählt.[15] Auf seine zweite Amtsperiode wurde er am 29. März 2007 vereidigt. Bei seiner ersten Wahl hat Reitze am 21. März 1999 im zweiten Wahlgang gewonnen.[16]

  • bis 1999: Heinrich Güntner (FWV)
  • seit 1999: Armin Reitze

Wappen[Bearbeiten]

Wappen von Leibertingen

Das Wappen von Leibertingen zeigt in Gold gehalten, mit silber-blauem doppeltem Wolkenbord ein schreitender roter Hirsch.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Leibertingen liegt an der Hohenzollernstraße. Die Kommune ist dem Tourismusverband „Donaubergland“ und dem „Ferienland Hohenzollern“ angeschlossen.

Bauwerke[Bearbeiten]

Sakralbauten[Bearbeiten]

  • Die Leibertinger Pfarrkirche St. Peter und Paul beherbergt die sogenannte „Leibertinger Madonna“ von 1525. Die Kirche gilt als Vorbote des Barock. Bis etwa zum Jahr 1825 waren alle Verstorbenen des Dorfes im unmittelbaren Umfeld der Kirche beerdigt worden.[17]
  • Die Dorfkirche St. Pankratius im Ortsteil Altheim war einst eine Wallfahrtskirche.
  • Die Kirche St. Michael in Kreenheinstetten hat einen Hochaltar von Schupp, ein Kunstwerk des Hochbarocks, sowie zwei Spätrokokoaltäre und neubarocke Deckenfresken.
  • Die Thalheimer Kirche St. Laurentius wurde zwischen 1841 und 1843 erbaut. Sie verfügt über eine einheitliche neugotische Ausstattung.
  • In Lengenfeld befindet sich die 1724 im Zopfstil erbaute St.-Ottilien-Kapelle. Das Altarbild zeigt die Schutzmadonna und zu ihren Füßen die Bürger in der damaligen Tracht. Der Altarstein der Kapelle entstammt der im Jahr 1777 abgebrochenen St.-Nikolaus-Kapelle aus dem nahen, mittlerweile abgebrochenen Dorf Oberstetten.[12]

Burgen, Burgruinen und Schlösser[Bearbeiten]

Blick von der Burg Wildenstein ins Donautal
  • Burg Wildenstein: Die Festung befindet sich auf einem steil abfallenden Felsen etwa 200 Meter über der Donau in der Nähe von Beuron. Sie wurde angeblich schon 1077 urkundlich als Burg erwähnt, diese Urkunde ist allerdings eine Fälschung der Beuroner Mönche. Tatsächlich wurde sie im 13. Jahrhundert erbaut und unter Graf Gottfried Werner von Zimmern zwischen 1512 und 1554 in spätmittelalterlicher Festungsbauweise umgebaut. Seit 1971 befindet sich auf der vollständig erhaltenen Burg mit Brücke und Burgkapelle eine Jugendherberge, zuvor war die gesamte Anlage durchgreifend renoviert worden. Die Festung verfügt über eine 74 Meter lange Vorburg, zwei Rundtürme, Burggräben, Zugbrücke, eine Hauptbastion mit Kommandoturm, Kasematten, Pulverkammern, einen Burghof mit Zisterne, Wehrgang, Palas mit Rittersaal, Fresken aus dem 15. Jahrhundert und über eine Burgkapelle mit einer Kopie des Wildensteiner Altars aus der Hand des Meisters von Meßkirch. Sie war Mitentstehungsort der Zimmerischen Chronik.[18]
  • Die Feste Wildenstein hat auch Vorwerke, diese sind jedoch nur noch als Ruinen erhalten. Sie heißen Altwildenstein (um 1100 erbaut[18]), Unterwildenstein, Wildensteiner Burg Hexenturm und Wildensteiner Burg Hahnenkamm.
  • Im früheren Dorf Leibertingen befand sich die Burg Leibertingen.
  • Thalheim beheimatet ein einfaches Jagdschlösschen der Hohenzollern, es befindet sich heute in Privatbesitz.

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Das Gasthaus Adler, wohl 1478 erbaut, war ein Erblehenhof und mit 77 Hektar der größte in Leibertingen. Neben dem Pfarrhöfle ist der Adler das älteste Gebäude im Ort.[19] In der über 500-jährigen Geschichte gab es mehrere Besitzerwechsel, zuletzt 1852, als die Familie Biselli den Adler übernahmen. Die Familie führt den Adler bis heute. Auf dem Anwesen befinden sich zwei freigelegte Gewölbekeller, einer wurde früher als Eiskeller genutzt und diente in den Kriegsjahren auch als Schutzbunker für Kinder und Schüler.[20]
  • Das Gasthaus zur Traube, das Geburtshaus des bekannten Wiener Hofpredigers Abraham a Sancta Clara, steht in Kreenheinstetten. In der Gaststube steht heute noch ein funktionsfähiger Kachelofen aus Abraham a Sancta Claras Zeiten. Im Jahr 1929 ging das Gasthaus für 19.000 Reichsmark an die Familie Gröner über. Mittlerweile wird die Traube in der dritten Generation geführt. Im November 1956 wurde eine Abraham-a-Sancta-Clara-Stube eingerichtet, seither wird auch ein Gästebuch geführt. Das Anwesen verfügt ebenfalls über einen großen Gewölbekeller. Hier wurde früher das Brot gebacken. Im hinteren Teil befand sich noch eine Schmiede.[20]
  • Auf dem Gemeindegebiet befinden sich diverse als Kleindenkmal registrierte Feldkreuze: Leibertingen 16 Stück, zwölf in Altheim und ebenso viele in Kreenheinstetten und neun Stück in Thalheim.[21]

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

  • Zwischen Leibertingen und der Burg Wildenstein verläuft ein Waldlehrpfad. Eine im Wald gelegene Voliere ist zentraler Bestandteil des Pfads, unter anderem sind Uhus zu sehen; sie zählt rund 10.000 Besucher pro Jahr.[22][23][24]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Höhepunkt im jährlichen Veranstaltungskalender ist die schwäbisch-alemannischen Fasnet. Hierbei finden alte urkundlich nicht belegte und auch kaum schriftlich erwähnt Spitz- und Necknamen Verwendung. So konnte der Name Lerchen für die Thalheimer nicht eindeutig geklärt werden. Einleuchtend ist wohl die Erklärung, wonach die Thalheimer schon immer sehr sangesfreudig waren und auch heute noch als Bewohner einer einstigen hohenzollerischen Exklave inmitten der badischen Umgebung mit Inbrunst das Hohenzollernlied singen. Zu den Altheimern sagt man Lächele, vielleicht deshalb, weil sie nicht sogleich ins Zeug springen und erst einmal abwartend lächeln, ehe sie sich zum Mittun für eine bestimmte Sache entscheiden. Die Leibertinger nennt man Rälle, auch dieser Name taucht in abgewandelter Form als Katzmallibach im Namen des Narrenvereins wieder auf. Der Ursprung ist nicht bekannt, vielleicht gab es vor langer Zeit in Leibertingen einmal ein paar allzu „rällige Mannen“. Mit dem wenig schmeichelhaften Namen Esel werden die Kreenheinstetter belegt, wobei sich der Ursprung dieser Bezeichnung keineswegs anrüchig ausnimmt. Es gibt zwei Deutungen: Im früheren Gemeindewappen ist ein Steinbock dargestellt. Dem Künstler, der dieses Wappen fertigte, ist die Darstellung des Steinbocks ein wenig missglückt, die Hörner sehen in der Tat eher aus wie Eselsohren. Die andere Deutung: In der Zimmerschen Chronik ist ein Kreenheinstettener Osterspiel beschrieben, bei dem der Mesner, auf einem Esel reitend, den Einzug Jesu in Jerusalem darstellend, von einem ihm übel gesinnten Nachbarn mit einem Palmwedel einen so heftigen Schlag auf den Kopf erhielt, dass er von seinem Esel fiel.[25] 2011/2012 wurde bei der Köhlerzunft die Figur des Dahlemer Bürgers eingeführt. Den geschichtlichen Hintergrund bildet der Streit mit dem Fürstenhaus Hohenzollern im Jahr 1750 bei dem es um den Thalheimer Wald ging. Die damaligen „Dahlemer“ Bürger konnten mit Erfolg den Waldbesitz erhalten.[26]
  • Der Wildensteiner Jahrmarkt findet seit 1977 jährlich am dritten Sonntag im September statt. Die Traditionsveranstaltung, die selbst bei schlechtem Wetter stattfindet, lockt tausende von Besuchern nach Leibertingen. Auf dem Jahrmarkt finden sich unter anderem Stände, an denen alte Handwerkstechniken wie das Seilmachen oder das Korbflechten gezeigt werden. Die Akteure, die Marktleute, tragen mittelalterliche Kleidung. Neben den Marktbuden im Ortszentrum werden an diesem Tag in der Burg Wildenstein Führungen durch die sonst der Öffentlichkeit unzugänglichen Bereiche angeboten. Gleichzeitig veranstaltete die Fluggemeinschaft Leibertingen auf dem Segelflugplatz am Dorfrand das Leibertinger Drachenfest statt. Dieses entwickelte sich aus den Leibertinger Flugtage und zeigt Drachenmodelle in verschiedensten Formen, die in mühevoller und langer Handarbeit entstanden sind.[27]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Im Ortsteil Thalheim befindet sich eine Kläranlage, in Altheim ein Pumpwerk.[28]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

  • Die Mahle Ventiltrieb GmbH in Leibertingen gehört zur Mahle GmbH mit Sitz in Stuttgart.[29]

EnBW-Solarpark Leibertingen[Bearbeiten]

Die EnBW Erneuerbare Energien GmbH nahm am 16. April 2010 einen Solarpark im Beisein von Umweltministerin Tanja Gönner offiziell in Betrieb. Die Photovoltaikanlage, die bereits nach elf Wochen Bauzeit im Dezember 2009 ans Netz ging, hat eine Leistung von 2,1 Megawatt und soll jährlich rund 2,109 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Eine Energiemenge, die ausreicht 630 Haushalte mit Strom zu versorgen und die 1.240 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr einspart. Die Anlage stellt den Einstieg der EnBW in diese Form der Stromerzeugung dar. In dem 7,3 Hektar großen Solarpark auf der ehemaligen Erddeponie der Gemeinde Leibertingen östlich von Kreenheinstetten und einem angrenzenden Grundstück sind 17.700 Dünnschichtmodule im Einsatz. Zwei Transformatorenstationen speisen den von vier Wechselrichtern modifizierten Wechselstrom von 20 Kilovolt in den 1,4 Kilometer entfernten Netzverknüpfungspunkt ein.

Verkehr[Bearbeiten]

Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 443.

Mit dem Flugplatz Leibertingen verfügt der Ort über ein Segelfluggelände.

Bildung[Bearbeiten]

In der Gemeinde Leibertingen gibt es drei Kindergärten:

  • Kindergarten St. Josef Leibertingen: Im Kernort Leibertingen steht das Kindergartengebäude im Eigentum der Gemeinde, Träger der Einrichtung ist die katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul Leibertingen.
  • Kindergarten St. Michael Kreenheinstetten: Beim Kindergarten im Ortsteil Kreenheinstetten liegt sowohl Eigentum als auch Trägerschaft bei der Kirchengemeinde St. Michael.
  • Kinderhaus Wunderfitz Thalheim: Der Ortsteil Thalheim verfügt mit dem Kinderhaus über einen Kindergarten. Dieser Kindergarten gehört der Gemeinde und wird auch von der Gemeinde betrieben. Er wird von Kindern aus Altheim und Thalheim besucht.

Zudem befindet sich mit der Wildensteinschule eine Grundschule im Kernort Leibertingen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • 2000, 23. Juli: Heinrich Güntner, Bürgermeister a. D.[30],

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • In Kreenheinstetten wurde der Barockprediger Abraham a Sancta Clara (1644-1709) geboren.
  • Ebenfalls in Kreenheinstetten wurde der Pfarrer Balthasar Bücheler (1615/18-1687) geboren. Er war mit Abraham a Sancta Clara verwandt und verschwägert und veranlasste neben anderen, dass der später so berühmte Mönch die Lateinschule besuchen konnte. Bücheler starb am 30. Oktober 1687 in Sigmaringen-Gutenstein und wurde in der dortigen St. Gallus-Kirche beerdigt (sein Epitaph wurde anlässlich einer späteren Kirchenrenovierung neben der Kirche aufgestellt).

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Christoph Schmider & Edwin Ernst Weber: Kommunale und kirchliche Archivpflege im ländlichen Raum: Geschichte, Probleme und Perspektiven am Beispiel des Gemeinde- und Pfarrarchivs Kreenheinstetten. Heimatkundliche Schriftenreihe des Landkreises Sigmaringen, Band 5. Saulgau: Gebr. Edel & Co., 1997. ISBN 3-931634-01-9.
  • Gemeinde Leibertingen: Kreenheinstetten - Thalheim - Altheim, hrsg. v. Gemeinde Leibertingen, Leibertingen 1996

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Gemarkungsfläche 47.204.147 m²

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c d e Angaben nach Auskunft aus dem Vorzimmer des Bürgermeisters der Gemeinde Leibertingen, vom 12. Januar 2011.
  3. a b http://www.leibertingen.de/ Homepage der Gemeinde
  4. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VII: Regierungsbezirk Tübingen. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004807-4. S. 795-882
  5. Hermann-Peter Steinmüller (hps): Kein Geld vom Land?. In: Südkurier vom 24. September 2005
  6. Isabell Michelberger (imi): Von Kult und Kultur der Vorfahren. In: Südkurier vom 16. Dezember 2009
  7. Vera Romeu (vr): Vor- und Frühgeschichte. Hinter Panzerglas wartet eine Rarität. In: Schwäbische Zeitung vom 14. Dezember 2009
  8. Angela Vielstich, Edwin Ernst Weber: Der »Dreiländerkreis« Sigmaringen im geschichtlichen Überblick. In: Dirk Gaerte (Hrsg.), Edwin Ernst Weber (Konzeption): Der Dreiländerkreis Sigmaringen. Ein Führer zu Natur, Wirtschaft, Geschichte und Kultur. Meßkirch: Gmeiner Verlag, 2007; S. 23-36, hier: S. 24. ISBN 978-3-89977-512-9
  9. Hermann-Peter Steinmüller (hps): Tief drunten beim Druiden. In: Südkurier vom 10. August 2005
  10. Liste 3: Enddatierung der nachlimeszeitlichen Münzen in Südwestdeutschland. S. 423–430, hier S. 427. in: Claudia Theune: Germanen und Romanen in der Alamannia: Strukturveränderungen aufgrund der archäologischen Quellen vom 3. bis zum 7. Jahrhundert. Verlag Walter de Gruyter, 2004. ISBN 3-11-017866-4
  11. Armin Heim: „Stadt ist älter als 750 Jahre“. In: Südkurier vom 19. März 2011
  12. a b Sandra Häusler (sah): Ausblick auf die schöne Heimat. In: Südkurier vom 9. September 2011
  13. Gemeinsames Amtsblatt des Landes Baden-Württemberg 803/1974
  14. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
  15. Hermann-Peter Steinmüller (hps): 95,9 Prozent für Armin Reitze. In: Südkurier vom 5. März 2007
  16. Hermann-Peter Steinmüller (hps): Armin Reitze legt zweiten Amtseid ab. In: Südkurier vom 31. März 2007
  17. Xaver Knittel (xk): Drei Grabsteine erinnern an Kirchhof. In: Südkurier vom 20. April 2005
  18. a b Von Mönchen und Rittersleuten. S. 20-22 In: Wanderbar …die schönsten Routen. Erlebnis Kreis Sigmaringen. Landratsamt Sigmaringen, Druckerei Schönebeck, Meßkirch
  19. Schlemmen wie damals. In: Südkurier vom 13. September 2008
  20. a b Xaver Knittel (xk): Tolle Wirtshausgeschichten. In: Südkurier vom 20. September 2008
  21. Bernd-Peter Hermann (bph): Unbekannte Zeugnisse am Wegesrand. In: Südkurier vom 26. Februar 2005
  22. Hermann-Peter Steinmüller (hps): Plötzlich sind alle drei Uhus tot. In: Südkurier vom 17. Mai 2010
  23. Hermann-Peter Steinmüller (hps): Max und Moritz ziehen ein. In: Südkurier vom 18. Juni 2010
  24. Gregor Moser (mos): Uhu-Junge ziehen in Voliere ein. In: Südkurier vom 18. Juni 2010
  25. Alfred Th. Heim: Von Wasserfürsten, Schilpen und Hornasen. In: Südkurier vom 13. Juni 2003
  26. Xaver Knittel (xk): Neue Figur bezieht sich auf das Jahr 1750. Köhlerzunft stellt Häs bei Hauptversammlung vor – Mitgliederzahl steigt auf 200 Aktive. In: Schwäbische Zeitung vom 15. November 2011
  27. Hermann-Peter Steinmüller (hps): Ein Markt mit Ambiente. In: Südkurier vom 19. September 2009
  28. Hermann-Peter Steinmüller (hps): Klärwerk braucht neue Steuerung. In: Südkurier vom 23. März 2011
  29. Mahle rechnet mit stabiler Konjunktur. In: Südkurier vom 6. September 2011
  30. Heinrich Güntner neuer Ehrenbürger auf der Seite der Gemeinde Leibertingen; abgerufen am 21. März 2011

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Leibertingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien