Leichtathletik-Europameisterschaften 2010/Resultate Frauen

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Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 2010 wurden 23 Wettbewerbe der Frauen ausgetragen.

Abkürzungen:

  • CR: Europameisterschaftsrekord
  • NR: nationaler Rekord
  • PB: persönliche Bestleistung

100 m[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Verena Sailer DeutschlandDeutschland GER 11,10 PB
2 Véronique Mang FrankreichFrankreich FRA 11,11 PB
3 Myriam Soumaré FrankreichFrankreich FRA 11,18 PB
4 Ezinne Okparaebo NorwegenNorwegen NOR 11,23
5 Marija Rjemjen UkraineUkraine UKR 11,31
6 Anna Gurowa RusslandRussland RUS 11,36
7 Georgia Kokloni GriechenlandGriechenland GRE 11,36
8 Christine Arron FrankreichFrankreich FRA 11,37

Datum: 29. Juli 2010
21:45 Uhr
Wind: -0,6 m/s
Kurzbericht: Durch ihre persönliche Bestleistung holte Verena Sailer mit einer Zeit von 11,10 s die erste deutsche 100-Meter-Europameisterschafts-Medaille seit 16 Jahren. Véronique Mang und Myriam Soumaré erreichten die Plätze zwei und drei ebenfalls mit jeweiliger persönlicher Bestleistung.

200 m[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Myriam Soumaré FrankreichFrankreich FRA 22,32
2 Jelysaweta Bryshina UkraineUkraine UKR 22,44
3 Alexandra Fedoriwa RusslandRussland RUS 22,44
4 Anastassija Kapatschinskaja RusslandRussland RUS 22,47
5 Lina Jacques-Sébastien FrankreichFrankreich FRA 22,59
6 Eleni Artymata Zypern RepublikRepublik Zypern CYP 22,61
7 Julija Tschermoschanskaja RusslandRussland RUS 22,67
Véronique Mang FrankreichFrankreich FRA DSQ

Datum: 31. Juli 2010 19:50 Uhr
Wind: +0,1 m/s

Myriam Soumaré nach ihrem Sieg über 200 Meter

Nach der Bronzemedaille im 100-Meter-Lauf holte sich die Französin Soumaré Gold im 200-Meter-Lauf. Die favorisierten Russinnen kamen nur zu einer Bronzemedaille, Fedoriwa belegte hinter der Ukrainerin Bryshina den dritten Platz.

400 m[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Tatjana Firowa RusslandRussland RUS 49,89
2 Xenija Ustalowa RusslandRussland RUS 49,92
3 Antonina Kriwoschapka RusslandRussland RUS 50,10
4 Libania Grenot ItalienItalien ITA 50,43
5 Denisa Rosolová TschechienTschechien CZE 50,90
6 Antonina Jefremowa UkraineUkraine UKR 51,67
7 Marta Milani ItalienItalien ITA 51,87
8 Muriel Hurtis-Houairi FrankreichFrankreich FRA 52,05

Datum: 30. Juli 2010 19:35 Uhr
Kurzbericht:

800 m[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Marija Sawinowa RusslandRussland RUS 1:58,22
2 Yvonne Hak NiederlandeNiederlande NED 1:58,85
3 Jennifer Meadows Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1:59,39
4 Lucia Klocová SlowakeiSlowakei SVK 1:59,48
5 Jemma Simpson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1:59,90
6 Lenka Masná TschechienTschechien CZE 1:59,91
7 Mayte Martínez SpanienSpanien ESP 1:59,97
Swetlana Kljuka RusslandRussland RUS DQ

Datum: 30. Juli 2010 21:50 Uhr
Swetlana Kljuka, die in 2:00,15 min ins Ziel gekommen war, wurde wegen Dopings nachträglich disqualifiziert.

1500 m[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Nuria Fernández SpanienSpanien ESP 4:00,20 PB
2 Hind Dehiba Chahyd FrankreichFrankreich FRA 4:01,17
3 Natalia Rodríguez SpanienSpanien ESP 4:01,30 SB
4 Lisa Dobriskey Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 4:01,54
5 Aslı Çakir TurkeiTürkei TUR 4:02,17 PB
6 Anna Alminowa RusslandRussland RUS 4:02,24
7 Stephanie Twell Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 4:02,70 PB
8 Fanjanteino Félix FrankreichFrankreich FRA 4:04,16

Datum: 1. August 2010 21:15 Uhr
Kurzbericht:

5000 m[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Elvan Abeylegesse TurkeiTürkei TUR 14:54,44
2 Sara Moreira PortugalPortugal POR 14:54,71
3 Jéssica Augusto PortugalPortugal POR 14:58,47
4 Marija Konowalowa RusslandRussland RUS 15:08,84
5 Elena Romagnolo ItalienItalien ITA 15:14,40
6 Jelisaweta Gretschischnikowa RusslandRussland RUS 15:16,19
7 Sabine Fischer SchweizSchweiz SUI 15:19,80
8 Anikó Kálovics UngarnUngarn HUN 15:29,44

Datum: 1. August 2010, 20:40 Uhr

Auf der letzten Runde setzten sich die beiden aus Äthiopien stammenden Türkinnen Alemitu Bekele und Elvan Abeylegesse von den beiden Portugiesinnen ab. Elvan Abeylegesse konnte ihren Erfolg vom 10.000-Meter-Lauf nicht wiederholen und musste sich im Endspurt Bekele geschlagen geben, die in 14:52,20 min ins Ziel kam. Sara Moreira lief auf dem dritten Platz ein, rückte jedoch nachträglich auf den Silberrang vor, als 2013 Bekele wegen Dopings gesperrt und nachträglich disqualifiziert wurde. Dieselbe Sanktion wurde gegen die ursprünglich Sechstplatzierte Meryem Erdoğan (15:14,92 min), ebenfalls eine Türkin äthiopischer Herkunft, verhängt. Die Schweizerin Sabine Fischer rückte dadurch vom neunten auf den siebten Rang vor.

10.000 m[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Elvan Abeylegesse TurkeiTürkei TUR 31:10,23
2 Jéssica Augusto PortugalPortugal POR 31:25,77
3 Hilda Kibet NiederlandeNiederlande NED 31:36,90
4 Sabrina Mockenhaupt DeutschlandDeutschland GER 32:06,02
5 Jelena Sokolowa RusslandRussland RUS 32:36,71
6 Krisztina Papp UngarnUngarn HUN 32:49,05
8 Ana Dulce Félix PortugalPortugal POR 33:12,93
8 Swjatlana Kudselitsch WeissrusslandWeißrussland BLR 33:31,33

Datum: 28. Juli 2010, 21:05 Uhr

13 der 18 gestarteten Athletinnen kamen ins Ziel. Die in Äthiopien geborene Türkin Elvan Abeylegesse übernahm auf dem vierten Kilometer die Führung und gab sie bis zum Schluss nicht mehr ab. Jéssica Augusto lag lange Zeit auf dem zweiten Platz, wurde aber in der Schlussphase noch von der russischen Titelverteidigerin Inga Abitowa überholt. Mit Hilda Kibet und der für die Türkei startenden Meryem Erdoğan folgten zwei weitere in Ostafrika geborene Läuferinnen vor der Deutschen Sabrina Mockenhaupt auf dem sechsten Platz. Die Schweizerin Martina Strähl lief in 33:37,89 min als Elfte ein. Nachträglich wurden Abitowa und Erdoğan wegen Verstößen gegen die Dopingbestimmungen disqualifiziert, so dass Strähl auf den neunten Platz aufrückte.

Marathon[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Anna Incerti ItalienItalien ITA 2:32:48
2 Tetjana Filonjuk UkraineUkraine UKR 2:33:57
3 Isabellah Andersson SchwedenSchweden SWE 2:34:43
4 Olivera Jevtić SerbienSerbien SRB 2:34:56
5 Alessandra Aguilar SpanienSpanien ESP 2:35:04
6 Marisa Barros PortugalPortugal POR 2:35:43
7 Irina Timofejewa RusslandRussland RUS 2:35:53
8 Rosaria Console ItalienItalien ITA 2:36:20

Datum: 31. Juli 2010, 10:05 Uhr

Kurzbericht: Von 43 gestarteten Athletinnen beendeten 36 das Rennen. Nach rund 28 Kilometern setzte sich die Litauerin Živilė Balčiūnaitė von der Konkurrenz ab und kam in 2:31:14 h ins Ziel. Im Kampf um den zweiten Platz setzte sich die Russin Nailja Julamanowa in 2:32:15 h gegen Anna Incerti durch, die jedoch nachträglich den Titel erhielt, nachdem ihre beiden Konkurrentinnen des Dopings überführt und disqualifiziert wurden. Die Schweizerin Maja Neuenschwander rückte dadurch vom 27. auf den 25. Platz vor; ihre Landsmännin Patricia Morceli gab das Rennen nach 30 Kilometern auf. Es waren keine deutschen Läuferinnen am Start, auch die Titelverteidigerin Ulrike Maisch verzichtete. Auch Österreich und Liechtenstein waren nicht vertreten.

20 km Gehen[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Olga Kaniskina RusslandRussland RUS 1:27:44
2 Anisja Kirdjapkina RusslandRussland RUS 1:28:55
3 Wera Sokolowa RusslandRussland RUS 1:29:32
4 Melanie Seeger DeutschlandDeutschland GER 1:29:43
5 Beatriz Pascual SpanienSpanien ESP 1:29:52
6 Vera Santos PortugalPortugal POR 1:30:52
7 Kristina Saltanovič LitauenLitauen LTU 1:31:40
8 Ana Cabecinha PortugalPortugal POR 1:31:48

Datum: 28. Juli 2010 08:05 Uhr
Kurzbericht:

100 m Hürden[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Nevin Yanıt TurkeiTürkei TUR 12,63 NR
2 Derval O’Rourke IrlandIrland IRL 12,65
3 Carolin Nytra DeutschlandDeutschland GER 12,68
4 Christina Vukicevic NorwegenNorwegen NOR 12,78
5 Jewhenija Snihur UkraineUkraine UKR 12,92
6 Tatjana Dektjarjowa RusslandRussland RUS 12,98
7 Lisa Urech SchweizSchweiz SUI 13,02
8 Nadine Hildebrand DeutschlandDeutschland GER 13,08

Datum: 31. Juli 2010 20:25 Uhr
Wind: -0,5 m/s

Die Gewinnerin Nevin Yanıt

Kurzbericht: Nachdem die Türkin Nevin Yanıt bereits im Halbfinale einen neuen Landesrekord aufgestellt hatte, verbesserte sie diesen im Finale nochmals und gewann das Rennen vor der Irin Derval O’Rourke und der Schnellsten der Europäischen Jahresbestenliste, der Deutschen Carolin Nytra. Die Schweizerin Lisa Urech, die im Halbfinale mit 12,95 s nur knapp ihre Bestleistung von 12,84 s verfehlte, konnte sich für das Finale nicht mehr steigern und belegte so den siebten, ihre deutsche Kollegin Nadine Hildebrand den achten Platz.



400 m Hürden[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Natalja Antjuch RusslandRussland RUS 52,92 CR
2 Wanja Stambolowa BulgarienBulgarien BUL 53,82 NR
3 Perri Shakes-Drayton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 54,18 PB
4 Zuzana Hejnová TschechienTschechien CZE 54,30
5 Angela Morosanu RumänienRumänien ROU 54,58
6 Jewgenija Issakowa RusslandRussland RUS 54,59
7 Natalja Iwanowa RusslandRussland RUS 55,51
8 Eilidh Child Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 55,51

Datum: 30. Juli 2010 21:40 Uhr

Natalja Antjuch nach ihrem Sieg über 400 m Hürden in neuem Meisterschaftsrekord

Kurzbericht:

3000 m Hindernis[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Julija Sarudnewa RusslandRussland RUS 9:17,57 CR
2 Marta Domínguez SpanienSpanien ESP 9:17,74
3 Ljubow Charlamowa RusslandRussland RUS 9:29,82
4 Hatti Dean Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 9:30,19 PB
5 Wioletta Frankiewicz PolenPolen POL 9:34,13
6 Layes Abdullayeva AserbaidschanAserbaidschan AZE 9:34,75 NR
7 Sophie Duarte FrankreichFrankreich FRA 9:35,52
8 Zulema Fuentes-Pila SpanienSpanien ESP 9:35,71

Datum: 30. Juli 2010 20:25 Uhr

In der Anfangsphase des Rennens lag Sarudnewa vor Domínguez und Abdullayeva

Kurzbericht:

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 UkraineUkraine Ukraine Olesja Powch
Natalija Pohrebnjak
Marija Rjemjen
Jelysaweta Bryshina
42,29
2 FrankreichFrankreich Frankreich Myriam Soumaré
Véronique Mang
Lina Jacques-Sébastien
Christine Arron
42,45
3 PolenPolen Polen Marika Popowicz
Daria Korczyńska
Marta Jeschke
Weronika Wedler
42,68
4 RusslandRussland Russland Juna Mechti-Sade
Alexandra Fedoriwa
Julija Guschtschina
Julija Tschermoschanskaja
42,91
5 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland Julija Neszjarenka
Kazjaryna Schumak
Alena Neumjarschyzkaja
Julija Balykina
43,18
6 SpanienSpanien Spanien Ana Torrijos
Digna Luz Murillo
Estela García
Amparo María Cotán
43,45
7 SchwedenSchweden Schweden Emma Rienas
Lena Berntsson
Elin Backman
Moa Hjelmer
43,75
BelgienBelgien Belgien Olivia Borlée
Hanna Mariën
Élodie Ouédraogo
Frauke Penen
DNF

Datum: 1. August 2010, 19:50 Uhr

Zieleinlauf über 4-mal 100 Meter

Europameister über 4-mal 100 Meter der Frauen wurde die Staffel aus der Ukraine, was als eine Überraschung galt. Favorisiert waren die Französinnen (42,45 s) und Polen (42,68 s), welche den zweiten und dritten Platz belegten. Die Zeit von 42,29  der Siegerinnen mit Olesja Powch, Natalija Pohrebnjak, Marija Rjemjen und Jelisaweta Bryshina war Weltjahresbestzeit. Die ebenfalls favorisierte deutsche Staffel mit Yasmin Kwadwo, Marion Wagner, Anne Möllinger und Verena Sailer schied aufgrund eines Wechselfehlers im Vorlauf aus. (Beim Wechsel zwischen Anne Möllinger und Schlussläuferin Verena Sailer fiel der Stab zu Boden).

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 RusslandRussland Russland Anastassija Kapatschinskaja
Antonina Kriwoschapka
Xenija Ustalowa
Tatjana Firowa
3:21,26
2 DeutschlandDeutschland Deutschland Fabienne Kohlmann
Esther Cremer
Janin Lindenberg
Claudia Hoffmann
3:24,07
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Nicola Sanders
Marilyn Okoro
Lee McConnell
Perri Shakes-Drayton
3:24,32
4 ItalienItalien Italien Chiara Bazzoni
Marta Milani
Maria Enrica Spacca
Libania Grenot
3:25,71
5 UkraineUkraine Ukraine Daryna Prystupa
Hanna Titimez
Alina Lohwynenko
Antonina Jefremova
3:28,03
6 FrankreichFrankreich Frankreich Marie-Angélique Lacordelle
Muriel Hurtis-Houairi
Thélia Sigère
Virginie Michanol
3:28,11
7 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland Kazjaryna Mischyna
Alena Kijewitsch
Hanna Taschpulatawa
Swjatlana Ussowitsch
3:28,74
8 RumänienRumänien Rumänien Angela Morosanu
Anamaria Ionita
Bianca Razor
Mirela Lavric
3:29,75

Datum: 1. August 2010 21:40 Uhr
Kurzbericht: Wie vier Jahre zuvor in Göteborg gewann die Staffel aus Russland die Goldmedaille mit einer Weltjahresbestleistung von 3:21,26 min. Die deutsche Staffel um Janin Lindenberg, Esther Cremer, Fabienne Kohlmann und Claudia Hoffmann lief eine Zeit von 3:24,07 min und errang die Silbermedaille vor den Britinnen auf Platz drei.

Hochsprung[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Blanka Vlašić KroatienKroatien CRO 2,03 CR
2 Emma Green SchwedenSchweden SWE 2,01 PB
3 Ariane Friedrich DeutschlandDeutschland GER 2,01
4 Swetlana Schkolina RusslandRussland RUS 1,97
5 Tia Hellebaut BelgienBelgien BEL 1,97
6 Ruth Beitia SpanienSpanien ESP 1,95
7 Wita Stjopina UkraineUkraine UKR 1,95
8 Adonia Steryiou GriechenlandGriechenland GRE 1,92

Datum: 1. August 2010, 19:30 Uhr

Blanka Vlašić wurde Erste und stellte sowohl den Europameisterschafts-Rekord von Tia Hellebaut von 2006 wie auch die europäische Saison-Bestleistung ein. Die Zweitplatzierte Emma Green verbesserte ihren persönlichen Rekord um drei Zentimeter, brauchte für ihre Höhe von 2,01 m einen Versuch weniger als Ariane Friedrich, die ebenfalls mit 2,01 m die Bronzemedaille gewann. Tia Hellebaut und Wita Stjopina sprangen beide Saison-Bestleistung.



Stabhochsprung[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Swetlana Feofanowa RusslandRussland RUS 4,75
2 Silke Spiegelburg DeutschlandDeutschland GER 4,65
3 Lisa Ryzih DeutschlandDeutschland GER 4,65 PB
4 Anastassija Schwedaja WeissrusslandWeißrussland BLR 4,65 NR
5 Jiřina Ptáčníková TschechienTschechien CZE 4,65
6 Kate Dennison Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 4,55
7 Julija Golubtschikowa RusslandRussland RUS 4,55
8 Cathrine Larsåsen NorwegenNorwegen NOR 4,35 NR

Datum: 30. Juli 2010 18:30 Uhr
Kurzbericht: Obwohl Weltrekordhalterin und Titelverteidigerin Jelena Issinbajewa nicht an den Europameisterschaften teilnahm, ging die Medaille dank Swetlana Feofanowa doch nach Russland. Silke Spiegelburg und Lisa Ryzih holten die anderen zwei Medaillen nach Deutschland. Die dritte Deutsche Carolin Hingst belegte den elften Platz, die Schweizerin Anna Katharina Schmid scheiterte im Finale dreimal an der Anfangshöhe von 4,15 m, nachdem sie sich in der Qualifikation leicht verletzt hatte.

Weitsprung[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Ineta Radēviča LettlandLettland LAT 6,92
2 Naide Gomes PortugalPortugal POR 6,92
3 Olga Kutscherenko RusslandRussland RUS 6,84
4 Wiktorija Rybalko UkraineUkraine UKR 6,78
5 Ljudmila Koltschanowa RusslandRussland RUS 6,75
6 Nastassja Mirontschyk WeissrusslandWeißrussland BLR 6,75
7 Renáta Medgyesová SlowakeiSlowakei SVK 6,71
8 Ivana Španović SerbienSerbien SRB 6,60

Datum: 28. Juli 2010 20:00 Uhr
Kurzbericht:

Ineta Radēviča nach ihrem Sieg im Weitsprung

Ineta Radēviča gewann überraschend den Europameisterschafts-Titel. Da Naide Gomes mit 6,92 m die gleiche Weite wie Radēviča erzielte, entschied die zweitbeste Weite des Wettkampfs, welche mit 6,87 m die Lettin gesprungen war. Die Schweizerin Irene Pusterla und die Deutsche Bianca Kappler konnten sich nicht für das Finale qualifizieren.

Dreisprung[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Olha Saladucha UkraineUkraine UKR 14,81
2 Simona La Mantia ItalienItalien ITA 14,56
3 Svetlana Bolshakova BelgienBelgien BEL 14,55
4 Nadeschda Aljochina RusslandRussland RUS 14,45
5 Adelina Gavrilă RumänienRumänien ROU 14,33
6 Snežana Rodić SlowenienSlowenien SLO 14,32
7 Dana Velďáková SlowakeiSlowakei SVK 14,16
8 Patrícia Mamona PortugalPortugal POR 14,07

Datum: 31. Juli 2010 19:10 Uhr

Die Siegerin Olha Saladucha beim Sprung

Kurzbericht:

Kugelstoßen[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Nadseja Astaptschuk WeissrusslandWeißrussland BLR 20,48
2 Natallja Michnewitsch WeissrusslandWeißrussland BLR 19,53
3 Anna Awdejewa RusslandRussland RUS 19,39
4 Janina Karoltschyk-Prawalinskaja WeissrusslandWeißrussland BLR 19,29
5 Olga Iwanowa RusslandRussland RUS 19,02
6 Petra Lammert DeutschlandDeutschland GER 18,94
7 Nadine Kleinert DeutschlandDeutschland GER 18,94
8 Denise Hinrichs DeutschlandDeutschland GER 18,48

Datum: 27. Juli 2010 19:35 Uhr
Kurzbericht: Ab dem dritten Durchgang sah es nach einem weißrussischen Dreifachsieg aus, Nadseja Astaptschuk führte vor Natallja Michnewitsch und Janina Karoltschyk-Prawalinskaja. Aber im sechsten und letzten Versuch konnte die Russin Anna Awdejewa Karoltschyk-Prawalinskaja noch den Bronzeplatz wegschnappen.

Diskuswurf[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Sandra Perković KroatienKroatien CRO 64,67
2 Nicoleta Grasu RumänienRumänien ROU 63,48
3 Joanna Wiśniewska PolenPolen POL 62,37
4 Natalja Sadowa RusslandRussland RUS 61,20
5 Zinaida Sendriūtė LitauenLitauen LTU 60,70
6 Dragana Tomasević SerbienSerbien SRB 60,10
7 Sabine Rumpf DeutschlandDeutschland GER 58,89
8 Nadine Müller DeutschlandDeutschland GER 57,78

Datum: 28. Juli 2010 18:30 Uhr
Kurzbericht:

Hammerwurf[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Betty Heidler DeutschlandDeutschland GER 76,38
2 Tatjana Lyssenko RusslandRussland RUS 75,65
3 Anita Włodarczyk PolenPolen POL 73,34
4 Bianca Perie RumänienRumänien ROU 71,62
5 Marina Marghieva MoldawienMoldawien MDA 70,77
6 Silvia Salis ItalienItalien ITA 68,85
7 Merja Korpela FinnlandFinnland FIN 68,21
8 Berta Castells SpanienSpanien ESP 68,20

Datum: 30. Juli 2010 20:20 Uhr
Betty Heidler aus Deutschland, die als eine der Favoritinnen in den Wettbewerb ging, gewann mit 76,38 m im fünften Wurf nach ihrem Weltmeisterschafts-Sieg 2007 ihre zweite Goldmedaille. Selbst ihr zweitbester Versuch (75,92 m) hätte zum Sieg gereicht. Die ehemalige Weltrekordlerin Tatjana Lysenko aus Russland, die zuvor zwei Jahre wegen Dopings gesperrt war und amtierende Europameisterin war, errang mit 75,65 m die Silbermedaille und wurde von Betty Heidler als Europameisterin abgelöst. Die amtierende Weltmeisterin und Weltrekordlerin (78,30 m im Juni 2010), Anita Włodarczyk aus Polen, wurde mit 73,34 m Dritte. Die Moldawierin Zalina Marghieva, die mit 70,83 m auf den fünften Platz gekommen war, wurde wegen Dopings nachträglich gesperrt.

Speerwurf[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Linda Stahl DeutschlandDeutschland GER 66,81 PB
2 Christina Obergföll DeutschlandDeutschland GER 65,58
3 Barbora Špotáková TschechienTschechien CZE 65,36
4 Katharina Molitor DeutschlandDeutschland GER 63,81
5 Marija Abakumowa RusslandRussland RUS 61,46
6 Mercedes Chilla SpanienSpanien ESP 61,40
7 Martina Ratej SlowenienSlowenien SLO 60,99
8 Madara Palameika LettlandLettland LAT 60,78

Datum: 29. Juli 2010 20:40 Uhr
Kurzbericht: Ein deutscher Doppelsieg gelang Linda Stahl und Christina Obergföll. Linda Stahl gewann mit einer persönlichen Bestleistung von 66,81 m im fünften Versuch die Goldmedaille, die im Vorfeld höher eingeschätzte Christina Obergföll gewann mit 65,58 m die Silbermedaille. Die Weltrekordlerin (72,28 m in 2008) Barbora Špotáková aus Tschechien errang mit 65,36 m den dritten Platz. Somit ist nach Steffi Nerius (Europameisterschafts-Siegerin 2006 in Göteborg) erneut eine Deutsche Europameisterin.

Siebenkampf[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Punkte
1 Jessica Ennis Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 6823 CR
2 Natalja Dobrynska UkraineUkraine UKR 6778 PB
3 Jennifer Oeser DeutschlandDeutschland GER 6683 PB
4 Tatjana Tschernowa RusslandRussland RUS 6512
5 Karolina Tyminska PolenPolen POL 6230
6 Ljudmyla Jossypenko UkraineUkraine UKR 6206
7 Eliška Klučinová TschechienTschechien CZE 6187
8 Marina Gontscharowa RusslandRussland RUS 6186

Datum: 31. Juli 2010 20:45 Uhr
Kurzbericht: Die von Anfang an klar favorisierte amtierende Weltmeisterin, die Britin Jessica Ennis, gewann souverän mit einem Europameisterschaftsrekord und persönlicher Bestleistung von 6823 Punkten. Die Weltmeisterschafts-Zweite aus Deutschland, Jennifer Oeser, errang mit ihrer persönlichen Bestleistung von 6683 Punkten die Bronzemedaille. Die Olympia-Siegerin von 2008, Natalja Dobrynska, wurde ebenfalls mit persönlicher Bestleistung Zweite. Von den jeweiligen Einzeldisziplinen gewann Ennis den 110-Meter-Hürden-Lauf, den Hochsprung und den 200-Meter-Lauf. Jennifer Oeser gewann von den Einzeldisziplinen den Weitsprung. Dobrynska gewann von den Einzeldisziplinen das Kugelstoßen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]


Weblinks[Bearbeiten]