Leinsweiler
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Südliche Weinstraße | |
| Verbandsgemeinde: | Landau-Land | |
| Höhe: | 263 m ü. NN | |
| Fläche: | 5,8 km² | |
| Einwohner: |
391 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 67 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 76829 | |
| Vorwahl: | 06345 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SÜW | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 37 051 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | An 44 Nr.31 76829 Landau in der Pfalz |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Hubert Horbach | |
| Lage der Ortsgemeinde Leinsweiler im Landkreis Südliche Weinstraße | ||
Leinsweiler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Landau-Land an. Leinsweiler ist ein Weinort und ein staatlich anerkannter Erholungsort.[2]
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte[Bearbeiten]
Der Name Leinsweiler entstand, da ein fränkischer König den Ort einer Freifrau namens Landswinda zum Lehen gab, die am fränkischen Hof ob ihrer Schönheit besungen wurde. Leinsweiler wird als Lantsindewilare im Codex Edelini erwähnt, als es 985 bei dem Salischen Kirchenraub dem Kloster Weißenburg enteignet wurde.
1988 wurde Leinsweiler im Wettbewerb der deutschen Weinstraße als „Das schöne Winzerdorf“ prämiert.
Politik[Bearbeiten]
Gemeinderat[Bearbeiten]
Der Gemeinderat in Leinsweiler besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]
Wappen[Bearbeiten]
Die Wappenbeschreibung lautet: „In Blau ein halber rotbewehrter und -bezungter silberner Löwe, eventuell auch ein Greif“.
Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten]
Seit dem 23. August 2003 bestand eine kommunale Partnerschaft mit der ungarischen Gemeinde Gerjen. Diese wurde auf Wunsch des Gemeinderates im Jahre 2011 beendet, da sowohl die große Entfernung als auch die sprachlichen Verständigungsprobleme auf die Dauer eine Zusammenarbeit fast unmöglich machten.
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Kulturdenkmäler[Bearbeiten]
Bauwerke[Bearbeiten]
Sehenswert ist das Rathaus von Leinsweiler aus dem Jahr 1619 mit seiner Arkadenhalle und dem Dorfbrunnen von 1581. Daneben besitzt der Ort eine spätgotische Martinskirche aus dem 13. Jahrhundert sowie eine Reihe gut erhaltener Fachwerkhäuser.
Auf der Gemarkung von Leinsweiler befinden sich die Ruinen der Burgen Anebos, Münz und Neukastel, die zum Trifels-Ensemble gehören. Bekanntestes Ziel auf Leinsweiler Gemarkung ist jedoch der sogenannte Slevogthof, in dem der bekannte Künstler Max Slevogt (1868-1932) ab 1914 mit Unterbrechungen bis zu seinem Tode lebte und arbeitete.
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]
- Jan-Christoph Hauschild (*1955), deutscher Literaturwissenschaftler
Personen, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]
- Konrad III. von Scharfenberg (1165-1224), Bischof, sein Stammsitz war die Burg Scharfenberg.
- Max Slevogt (1868–1932), deutscher Maler, Grafiker, Illustrator und Bühnenbildner des Impressionismus hatte seinen Sommersitz auf dem Slevogthof.
- Friedrich Ackermann (1876–1949), Politiker (SPD), starb in Leinsweiler
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
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