Leirvík

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Lage von Leirvík auf den Färöern.
Leirvík mit Blick über den Leirvíksfjørður.

Leirvík oder Lorvík [ˈlɔɹvʊik] (dänischer Name: Lervig) ist ein Ort der Färöer an der Ostküste der zweitgrößten Insel Eysturoy.

62.211111111111-6.7061111111111Koordinaten: 62° 13′ N, 6° 42′ W

Früher bildete der Ort die gleichnamige Kommune Leirvík, die nur aus diesem einen Ort bestand. In einer kommunalen Volksabstimmung wurde jedoch beschlossen, die ehemaligen Kommunen Leirvík und Gøta zusammenzulegen. Seit dem 1. Januar 2009 bilden sie daher gemeinsam die neue Kommune Eysturkommuna.

Ausgrabungen belegen, dass dieser Ort seit dem 9. Jahrhundert von Wikingern besiedelt wurde. Entsprechende Grundmauern einer Wikingersiedlung können dort besichtigt werden. Es wird erzählt, dass 1349 alle Bewohner an der Pest gestorben sind.

Leirvík ist Fischerei- und Werftstandort. Die Brauerei Föroya Bjór unterhält hier ein großes Depot.

Früher war Leirvík auch wichtiger Fährhafen nach Klaksvík. Seit 2003 wurde der Nordinselntunnel nach Klaksvík gegraben, der am 25. Juni 2005 durchstochen und am 29. April 2006 dem Autoverkehr übergeben wurde, drei Monate früher als geplant.

In den 1970er Jahren wurde unweit von Leirvík im Gebiet Uppi á Brekkum ein kleiner Wald angelegt. Mit einer Größe von 0,76 ha gehört er zu den kleinsten Wäldern der Färöer.

In Leirvík befindet sich auch ein kleines Bootsmuseum, in dem alte Färöboote ausgestellt werden.

Personen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Leirvík – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien