Leiser Berge

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Leiser Berge
Blick von der Steinbacher Heide auf Buschberg (zivile Radarstation), Steinmandl (militärische Radarstation) und Oberleiser Berg (Aussichtsturm). Im Vordergrund erkennt man Gesteinsblöcke aus organodetritischem Kalkstein der Ernstbrunn-Formation.

Blick von der Steinbacher Heide auf Buschberg (zivile Radarstation), Steinmandl (militärische Radarstation) und Oberleiser Berg (Aussichtsturm). Im Vordergrund erkennt man Gesteinsblöcke aus organodetritischem Kalkstein der Ernstbrunn-Formation.

Höchster Gipfel Buschberg (491 m ü. A.)
Lage Bezirke Mistelbach und Korneuburg, Weinviertel, Niederösterreich
Teil der Waschbergzone (Klippenzone), Weinviertler Hügelland
Leiser Berge (Österreich)
Leiser Berge
Koordinaten 48° 35′ N, 16° 24′ O48.57516.4491Koordinaten: 48° 35′ N, 16° 24′ O
Gestein Kalkstein, Kalkmergel
Alter des Gesteins Jura, Bildung: Alpidische Gebirgsbildung, 17 mya
Besonderheiten Naturpark Leiser Berge

Als Leiser Berge bezeichnet man eine Region mit mehreren Bergen in Niederösterreich, die mitten im Hügelland des Weinviertels liegen. Der höchste davon ist der Buschberg mit 491 m, gefolgt vom Oberleiser Berg mit 457 m und dem Steinberg mit 452 m.

Die Leiser Berge sind aus geologischer Sicht Teil der Waschbergzone und bestehen aus Kalkstein und Mergelkalk.

Trockenrasen und Eichenmischwälder sind typisch für diese Gegend, welche in der Pannonischen Florenprovinz liegt. Aufgrund deren Schutzwürdigkeit ist im Jahr 1970 eine Fläche von 4.500 ha zum Naturpark erklärt worden. Der Naturpark Leiser Berge umfasst zusätzlich zwei weitere Objekte: den Schaubauernhof in Simonsfeld und die Kellergasse von Falkenstein.

Zu der Region gehören Mistelbach, Ladendorf, Großmugl, Gnadendorf, Ernstbrunn, Asparn an der Zaya, Niederleis und Oberleis.

Bilder [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Leiser Berge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]