Leitbild
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ein Leitbild ist
- die strategische Zielvorstellung einer Organisation: Leitbild (Unternehmen)
- ein gesellschaftlicher Wertekonsens: Leitkultur
- der erreichbare und angestrebte Zustand eines Fließgewässers: Leitbild (Fließgewässer).
- Stadtplanung sowie zum Beispiel Natur- und Landschaftsplanung.
Ursprünglich kommt der Begriff aus der Psychologie und wurde dann umgangssprachlich in die gesellschaftliche Entwicklung übertragen. Dort ist damit ein grobes Bild einer angestrebten Zukunft gemeint, welches das Handeln auf dieses Ziel hin koordiniert. Leitbilder werden in Politik, Parteien, Organisationen, Verbänden und räumliche Planungen (Leitbild von Parteien, Ländern, Regionen, Städten) seit etwa 1990 vermehrt erarbeitet. Davor sprach man vom „Programm" wie beispielhaft „Parteiprogramm" etc.
Leitbilder koordinieren also die Teilziele einzelner Sachgebiete oder Abteilungen bei arbeitsteiligen Prozessen und Organisationen (z. B. Schulen, Städtebau, Umwelt, Verkehr). So werden beispielsweise in einem „Leitbild Familie" einer Stadt die Ziele der kommunalen Familienpolitik festgelegt. Das Leitbild hat eine Orientierungsfunktion für Entscheider und Öffentlichkeit.
| Diese Seite ist eine Begriffsklärung zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort bezeichneter Begriffe. |

