Lekkerland

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Lekkerland
Lekkerland
Rechtsform AG & Co. KG
Gründung 11. August 1960
Sitz Frechen, Deutschland
Leitung Michael Hoffmann (CEO)
Mitarbeiter 5.074
Umsatz 11,5 Milliarden € (2012)[1]
Branche Großhandel, Logistik
Website www.lekkerland.com

Die Lekkerland AG & Co. KG ist ein deutsches Großhandelsunternehmen für Lebensmittel, Getränke, Tabakwaren, Telekommunikation und Non-Food, in der Hauptsache werden Tankstellen-Shops bedient. Der Unternehmenssitz befindet sich in Frechen, in Deutschland werden 15 Großhandelslager sowie 4 Lager für Tiefkühlkost betrieben.

Gesellschaftsstruktur[Bearbeiten]

Die Lekkerland AG & Co. KG ist im Streubesitz, einer der Großaktionäre ist die Japan Tobacco International mit 25,1 %.[2]

Beteiligungen[Bearbeiten]

  • Lekkerland Deutschland GmbH & Co. KG 100 %
  • Lekkerland Nederland B.V. (Niederlande) 100 %
  • Lekkerland Vending Services B.V. (Niederlande) 100 %
  • Conway - The Convenience Company België N.V. (Belgien) 100 %
  • Conway Vending Services N.V. (Belgien) 100 %
  • Lekkerland Handels- und Dienstleistungs GmbH (Österreich) 100 %
  • Lekkerland (Schweiz) AG 100 %
  • Conway - The Convenience Company S.A. (Spanien) 70 %
  • Lekkerland Česká republika s.r.o. (Tschechien) 100 %
  • Lekkerland Polska S.A. (Polen) 100 %
  • Conway Fixmer S.à.r.l. (Luxemburg) 50 %

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten]

Am 11. August 1960 gründeten die Unternehmen Veil & Sohn (Frankenthal), Gebr. Pütz oHG (Köln), Heinrich Winkels (Söthe, Mettmann), Ludwig Zeus oHG (Elz), Wilhelm Kohleisen (Mögglingen), Hermann Zeus KG (Großauheim), Karl Limbach (Eitorf/Sieg), Friedrich Linne (Düsseldorf), Paul Kaiser (Remscheid) und das Unternehmen August Kratz (Illingen) Lekkerland Deutschland. Erster Geschäftsführer wurde Werner Veil. In den folgenden Jahren traten weitere Großhandlungen Lekkerland bei.

Parallel dazu entstanden in Europa weitere Großhandlungen unter der Bezeichnung Lekkerland. Ausgangspunkt war 1975 Belgien/Luxemburg. 1989 wurde die Lekkerland Europa Holding GmbH gegründet. Im Jahre 1991 folgte die Lekkerland International GmbH.

Zunächst schlossen sich die deutschen Lekkerland-Großhandlungen zu Bezirkszentralen und im Jahr 1991 zu fünf rechtlich selbstständigen Regionalzentralen zusammen. Im Jahr 1996 fusionierte Lekkerland mit der Großhandelsgruppe Sügro. 1998 wurde die Shell-Tochter ESTE übernommen.

Zum 1. Januar 1999 fusionierten die Lekkerland GmbH & Co. KG und die Tobaccoland Großhandelsgesellschaft mbH & Co. KG zur Lekkerland-Tobaccoland GmbH & Co. KG. Der Automatenbereich wurde zuvor in die neue Gesellschaft Tobaccoland Automatengesellschaft mbH & Co. KG eingebracht, welche noch heute eine Mehrheitsbeteiligung der Austria Tabak AG ist. Maßgeblicher Treiber der Fusion war der damalige CEO Wolfgang Zinn, der in der Folge beide Unternehmen führte.

Anfang 2005 wurde der Unternehmensname (Firma) von Lekkerland-Tobaccoland GmbH & Co. KG in Lekkerland GmbH & Co. KG geändert.

2007 Trennung von Deutschland-Geschäft und Konzernholding. Umfirmierung der Holding in Lekkerland AG & Co. KG. Überführung des operativen Deutschland-Geschäftes in die Lekkerland Deutschland GmbH & Co. KG.

Das Unternehmenslogo im Wandel der Zeit[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Quellenangaben[Bearbeiten]

  1. www.lekkerland.com: [1]
  2. www.lekkerland.com: [2]