Len Barry

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Dieser Artikel behandelt den US-amerikanischen Sänger Len Barry. Für den Artikel des ehemaligen kanadischen Eishockeyspielers siehe Len Barrie.
Len Barry

Len Barry (* 12. Juni 1942 als Leonard Borisoff in Philadelphia, Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Pop-Sänger.

Leben[Bearbeiten]

Als Kind wollte der sportbegeisterte Barry eigentlich professioneller Baseballspieler werden. Während seiner Soldatenzeit begann er jedoch in diversen Armeebands zu singen und war dabei so erfolgreich, dass er dies auch nach Beendigung dieser Zeit fortsetzte.

Er gründete mit ein paar Freunden 1960 Jahre als Sänger der Band The Dovells in Erscheinung und sang dort u. a. auf der Hit-Single Bristol Stomp (1961, US Billboard Charts Platz vier). Ein weitere Hit gelang mit You Can't Sit Down 1963.

Nach seinem Ausstieg bei der den Dovells 1965 versuchte er es mit einer Solokarriere. Seine erste Single Lip Sync war noch kein besonderer Erfolg. Aber im September 1965 kam er mit der Aufnahme 1-2-3 auf Platz zwei der Billboard Charts, in den deutschen Charts gelangte das Lied auf Platz 38. Danach erreichte er noch zwei weitere Erfolge mit den Liedern Like a Baby sowie mit Somewhere.

Nachdem er sich Ende der 60er Jahre auf das Songschreiben und Produzieren konzentriert hatte, war ab den 1980ern nichts mehr von ihm zu hören, und er arbeitete als Kellner in verschiedenen Bars. In den 1990ern trat Barry dann auf einer Reihe von Oldieveranstaltungen auf.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1-2-3 - (1965) - Decca Records
  • My Kind of Soul - (1967) - RCA Records
  • Ups & Downs - (1972) - Ups & Downs
  • More from the 123 Man - (1982) - Bulldog

Hit-Singles[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Angaben zu den US-Singles-Charts nach: Whitburn, Joel: Top Pop Singles 1955-1993. Menomonee Falls, Wisconsin: Record Research Ltd., 1994, S. 34
  2. Angaben zu den UK-Singles-Charts nach: Nugent, Stephen, Anne Fowler, Pete Fowler: Chart Log of American/British Top 20 Hits, 1955-1974. In: Gillett, Charlie, Simon Frith (Hrsg.): Rock File 4. Frogmore, St. Albans: Panther Books, 1976, S. 78
  3. Ehnert, Günter (Hrsg.): Hit Bilanz. Deutsche Chart Singles 1956-1980. Hamburg: Taurus Press, 1990, S. 22

Quellen[Bearbeiten]

  • Julia Edenhofer: Das Große Oldie-Lexikon. Weltbild Verlag 1993.
  • David Roberts: British Hit Singles & Albums, 19th. Guinness World Records Limited London, ISBN 1-904994-10-5.

Weblinks[Bearbeiten]