Lenbachplatz

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Lenbachplatz
Muenchen Kleines Stadtwappen.svg
Platz in München
Lenbachplatz
Wittelsbacher Brunnen
Basisdaten
Ort München
Ortsteil Maxvorstadt
Angelegt um 1800
Nutzung
Nutzergruppen Fußverkehr, Radverkehr, Individualverkehr, ÖPNV
Künstlerhaus

Der Lenbachplatz ist ein öffentlicher Platz am Nordwestrand der Münchner Innenstadt im Kreuzviertel der Altstadt an der Grenze zur Maxvorstadt. In seiner Gestaltung – der Staffelung mehrerer ohne in engerer Beziehung zueinander gruppierter Baukörper – ist er typisch für das späte 19. Jahrhundert. Das Gelände des Lenbachplatzes war ursprünglich Teil des Vorfeldes der zweiten Münchner Stadtbefestigung.

Als Teil des Münchner Altstadtrings schließt sich der Lenbachplatz im Nordosten an den Stachus an und bildet den Übergang zur kleinen Parkanlage des Maximiliansplatzes. Der Platz ist nach dem Münchner Malerfürsten Franz von Lenbach benannt.

Bauwerke am Lenbachplatz[Bearbeiten]

Panorama des Lenbachplatzes[Bearbeiten]

Panorama des Platzes (Westseite)

Rezeption[Bearbeiten]

Der Festeingang Münchens ist da, wo Hildebrands Brunnen steht. Der Bahnhofsplatz sagt niemandem etwas; das Rondell des Karlstors öffnet zwar die Hauptader der Stadt, ist aber zum bloßen Durchgangspunkt geworden. Wenn man indessen links einschwenkt, der Lenbachplatz sich auftut, die Maximliansanlagen sichtbar werden und davor die hellen Marmorfiguren mit den rauschenden Wasserbecken, dann weiß man, daß man in München ist, dem heiter-festlichen Vorort Süddeutschlands. Der Platz hat etwas ungemein Lebendiges und Natürlich-Prächtiges. Alles greift ineinander. Es ist als hätte der Brunnen von jeher hier gestanden. Und sollte dem einen oder anderen eine Erinnerung an römische Anlagen aufsteigen, so wäre das kein fremder Ton: an wie vielen Stellen der Stadt muß einem in den Sinn kommen, daß München am Anfang der Alpenstraße nach Italien liegt![1]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lenbachplatz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Heinrich Wölfflin, 1917, zit. nach Norbert Huse: Kleine Kunstgeschichte Münchens, 3. Aufl., München 2004, S. 168.

Literatur[Bearbeiten]

48.14083333333311.568611111111Koordinaten: 48° 8′ 27″ N, 11° 34′ 7″ O