Lengerich (Westfalen)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Lengerich
Lengerich (Westfalen)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Lengerich hervorgehoben
52.1897222222227.852577Koordinaten: 52° 11′ N, 7° 51′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Kreis: Steinfurt
Höhe: 77 m ü. NHN
Fläche: 90,79 km²
Einwohner: 21.867 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 241 Einwohner je km²
Postleitzahl: 49525
Vorwahlen: 05481, 05482 (Wechte), 05484 (Ringel)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: ST, BF, TE
Gemeindeschlüssel: 05 5 66 040
Stadtgliederung: 12 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Tecklenburger Straße 2
49525 Lengerich
Webpräsenz: www.lengerich.de
Bürgermeister: Friedrich Prigge (CDU)
Lage der Stadt Lengerich im Kreis Steinfurt
Nordrhein-Westfalen Kreis Borken Kreis Coesfeld Münster Kreis Warendorf Niedersachsen Greven Saerbeck Lienen Lengerich Laer Altenberge Horstmar Nordwalde Ladbergen Metelen Hörstel Westerkappeln Ibbenbüren Steinfurt Wettringen Neuenkirchen Mettingen Lotte Hopsten Ochtrup Rheine Recke Tecklenburg EmsdettenKarte
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Lengerich (ostwestfälisch: Liängeryk) ist eine Mittelstadt in der Region Tecklenburger Land (Kreis Steinfurt) im nördlichen Teil des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.

Geografie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt zwischen Münster im Süden und Osnabrück im Norden, am Südhang des Teutoburger Waldes. Die Ausdehnung des Stadtgebietes beträgt in Nord-Süd-Richtung maximal 11,5 Kilometer, in Ost-West-Richtung maximal 14 Kilometer.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die unmittelbare Nachbarn von Lengerich sind Tecklenburg, Hagen am Teutoburger Wald, Lienen und Ladbergen.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Lengerich hat Städtepartnerschaften mit den Städten Leegebruch (Brandenburg), Wapakoneta (Ohio, USA), Warta (Polen), die sowohl seitens der Stadt, als auch durch private Vereine gepflegt werden. So findet zum Beispiel mit Wapakoneta ein regelmäßiger Schüleraustausch statt.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zu Lengerich gehören die Stadtteile Antrup, Aldrup, Exterheide, Hohne, Intrup, Niederlengerich, Niedermark, Ringel, Schollbruch, Settel, Stadtfeldmark und Wechte.

Einwohner[Bearbeiten]

  • Einwohnerzahl (einschließlich Nebenwohnsitze): 23.323, davon:
    • männlich: 11.441
    • weiblich: 11.882
  • Religionszugehörigkeiten:
    • evangelisch: 12.200
    • römisch-katholisch: 4.058
    • sonstige: 7.065

(Stand: 31. Dezember 2013[2])

Alle Stadtteile haben die gleiche Postleitzahl Lengerich – 49525.

Geschichte[Bearbeiten]

Lengerich kann auf eine sehr lange Siedlungsgeschichte zurückblicken. So wurde in der Bauerschaft Wechte eine 4.000 Jahre alte Megalithanlage entdeckt und restauriert. Es stellt heute eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt Lengerich dar.

Die einzelnen Lengericher Bauernschaften fanden schon früher als der Ort Lengerich selbst urkundliche Erwähnung. So wurde um 1050 Ringel als „Hringie“ und 1088 Hohne als Westhohne erwähnt. Im Jahre 1147 trat Lengerich selbst urkundlich erstmals in Erscheinung. Der römisch-deutsche König Konrad III. bestätigte der Äbtissin des Damenstifts zu Herford deren Besitzungen und Privilegien in Lengerich.

Im 14. Jahrhundert ist ein Markt in Lengerich belegt.

Im Jahr 1695 wurde der Ort in einer Urkunde wörtlich als Flecken, sinngemäß also als Minderstadt bezeichnet.

Im Jahre 1727 verlieh Wilhelm I. von Preußen, bekannt auch als Soldatenkönig, dem Ort Lengerich die Stadtrechte. Hiermit wurde auch die erste bescheidene Kommunalverwaltung eröffnet. Die Stadt zählte damals 614 Einwohner und 150 Häuser.

Im Jahr 1857 nimmt Friedrich Wilhelm IV. von Preußen, im Gasthof Berkemeyer, den Ehrentrunk der Stadt Lengerich, anlässlich der 150-jährigen Zugehörigkeit der Grafschaft Tecklenburg zu Preußen entgegen.[3]

Am 1. April 1927 wurde die Landgemeinde Lengerich eingegliedert. Am 1. April 1930 wurde ein kleines Gebiet (38 ha) an die Nachbarstadt Tecklenburg abgetreten.[4]

Am 1. Januar 1975 wurden Gebietsteile mit damals etwa 300 Einwohnern an die Gemeinde Lienen und die Stadt Tecklenburg abgetreten.[5]

Der Römer[Bearbeiten]

Am nordöstlichen Eingang zum Kirchplatz in der heutigen „Altstadt“ steht der Römer, eines der Wahrzeichen der Stadt Lengerich. Hierbei handelt es sich um ein Torhaus, dessen Bauzeit nur grob in das zweite Viertel des 13. Jahrhunderts datiert werden kann; davon stark abweichende Daten bis ins 15. Jahrhundert sind durchaus denkbar. Vordem in Urkunden nur als „Steinwerk“ bezeichnet, trägt das Torhaus erst seit dem frühen 18. Jahrhundert den Namen „Römer“. Die Herkunft dieser Bezeichnung und die ursprünglich angedachte Nutzung des Römers ist geschichtlich nicht überliefert.

Das Torhaus wurde im Laufe seiner Geschichte unter anderem als Rathaus, Gefängnis, Lagerraum, Klassenzimmer und Wohnung genutzt. Bis in das 20. Jahrhundert hinein wurde es um zahlreiche Anbauten wie zum Beispiel einen südlich angrenzenden Speicher, ein nördlich angrenzendes Wirtschaftsgebäude und mehrere Osterweiterungen ergänzt. Der letzte größere Umbau datiert ins Jahr 1979, die letzte umfangreiche Sanierung ins Jahr 2001. Seit 1980 beherbergt der Römer eine kleine Gaststätte. Ein großer Raum im 2. Obergeschoss dient der Bewirtung von Gästen des Lokals, als Konferenzraum oder wird auch für besondere Anlässe wie standesamtliche Trauungen genutzt.

Wirtschaftsgeschichte[Bearbeiten]

Im 16. Jahrhundert gab es laut Aufzeichnungen die ersten Händler und Gewerbebetreibenden in der Stadt. In dieser Zeit wurde neben landwirtschaftlichen Erzeugnissen auch mit Wolle und Tierfett gehandelt. Im Jahre 1662 wurde eine Papiermühle in Betrieb genommen. Es gab zuvor schon einige Wassermühlen, Schuhmacher, Schreiner und Schmiede. Auch heute gibt es noch viele dieser Mühlen zu sehen, allerdings kaum eine im ursprünglichen und funktionstüchtigen Zustand. Rund 100 Jahre zuvor wurde von einem Lengericher Nationalgetränk gesprochen, einem obergärigen Bier (Grüsing oder Gräsing genannt), das in vielen Häusern gebraut wurde.

Das Lengericher Conclusum[Bearbeiten]

In der Zeit des Dreißigjährigen Krieges wurde in der Stadt am 11. Juli 1645 ein Stück deutscher Geschichte geschrieben. In Vorbereitung der Friedensschlüsse von 1648 in Osnabrück und Münster traten im Ort Vertreter der Kriegsparteien zum Lengericher Conclusum zusammen. Die Parteien vereinbarten ein Mitspracherecht der Reichsstände und freien Reichsstädte bei den innen- und außenpolitischen Fragen des Heiligen Römischen Reiches während der bevorstehenden Friedensverhandlungen.

Politik[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2014
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50
40
30
20
10
0
34,6 %
43,9 %
16,1 %
5,4 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
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 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-6,8 %p
+11,9 %p
+2,5 %p
-4,7 %p
11
14
5
2
11 14 
Von 32 Sitzen entfallen auf:

Der Rat der Stadt Lengerich hat seit der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 insgesamt 32 Mitglieder, die sich auf die einzelnen Parteien folgendermaßen verteilen:

CDU SPD GRÜNE FDP WfL Gesamt
2014 11 14 5 2 32
2009 14 10 4 3 1 32

Der Bürgermeister ist momentan Friedrich Prigge (CDU).

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau ein aufgerichteter goldener Anker, aus dessen Ring zwei goldene gekreuzte Lindenzweige jeweils mit drei Blättern abwärts hervorgehen, die auf dem Anker wieder überkreuzt liegen.“

Wegen geschichtlicher Bedenken – der Anker galt als ausschließliches Wappenzeichen der Grafschaft Lingen, mit der Lengerich nicht in Verbindung zu bringen war – wurde es 1939 zunächst zurückgegeben. Nach neueren Forschungen ist der Anker jedoch dem Grafen von Tecklenburg durch kaiserliches Privileg 1475 als Wappenvermehrung auf ausdrücklichen Wunsch des damals regierenden Grafen Otto verliehen worden ohne jegliche Beziehung zur Grafschaft Lingen, die es damals noch gar nicht gab (lt. Staatsarchiv Münster vom 27. Juni 1946, St.A. 1363). Die Lindenzweige entstanden vermutlich durch eine Verwechslung der Seerosenblätter auf dem Wappen der Grafschaft Tecklenburg. Da geschichtliche Bedenken nicht mehr bestanden, wurde das alte Wappen 1949 wieder durch die Stadt Lengerich aufgenommen.

Die Blasonierung des Wappen in der Zeit von 1. März 1939 bis 1949 wird wie folgt beschrieben: „In Silber (Weiß) über einem erhöhten grünen Dreiberg, belegt mit einem silbernen (weißen) Schild, darin zwei blaue Balken, drei balkenweise rote Seerosenblätter.“

Der Dreiberg symbolisiert die Lage am Südhang des Teutoburger Waldes, der kleine Schild ist das Wappen der einflussreichen Adelsfamilie von Münster zu Vortlage, welche vom 13. bis zum 17. Jahrhundert in Lengerich ihren Wohnsitz hatten. Die Seerosenblätter entstammen dem Wappen der Grafschaft Tecklenburg, zu dem die Stadt früher gehörte.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Lengerich hat Städtepartnerschaften mit den Städten Leegebruch (Brandenburg), Wapakoneta (Ohio, USA), Warta (Polen), die sowohl seitens der Stadt, als auch durch private Vereine gepflegt werden. So findet zum Beispiel mit Wapakoneta ein regelmäßiger Schüleraustausch statt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kulturell hat Lengerich für eine Stadt dieser Größe verhältnismäßig viele Attraktionen. Im Jahr 2004 wurde die Gempthalle zu einem Kulturzentrum restauriert, sodass dort verschiedene Veranstaltungen stattfinden können. Die Bandbreite reicht von privaten Feiern bis hin zu Musikevents unterschiedlichster Richtung. Zudem gibt es ein intaktes Vereinsleben. Außerdem sind die Universitäts- und Theaterstädte Münster und Osnabrück mit dem Auto und dem Zug in etwa 20 Minuten zu erreichen.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Römer
  • Altes Rathaus (beheimatet heute die Tourist-Information, das Stadtarchiv und die Bücherei)
  • Evangelische Stadtkirche
  • Wasserbehälterschornstein (Gempt-Turm)
  • Gut Erpenbeck
  • Gut Stapenhorst
  • Megalithgrab
  • Hügelgrab
  • Haus Vortlage (Wasserschloss)
  • Westfälisches Feldbahnmuseum
  • Gempthalle

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Traditionell hat die Stadt Lengerich starke wirtschaftliche Standbeine im Maschinenbau, in der kunststoffverarbeitenden Industrie und in der Zementherstellung. Hier sind insbesondere die Maschinenfabrik Windmöller & Hölscher (W&H) mit den Schwerpunkten Verpackungs-, Druck- und Veredelungsmaschinen, die Kunststoffverpackungsfabrik Bischof + Klein und die Zementfabrik Dyckerhoff AG zu nennen.

Verkehr[Bearbeiten]

Eisenbahnverkehr[Bearbeiten]

Ehemaliges TWE-Empfangsgebäude Lengerich-Hohne Pbf, dahinterliegend Bahnhof Lengerich (Westf) an der DB-Hauptstrecke Münster - Osnabrück

Der Lengericher Bahnhof liegt an der Bahnstrecke Wanne-Eickel–Hamburg, deren Abschnitt zwischen Münster und Osnabrück, die sogenannte „Teuto-Bahn“, stündlich von der Westfalenbahn bedient wird. Die Teuto-Bahn (RB 66) pendelt und hält auch in Lengerich. Die Züge der DB AG (nur ICE und IC) halten zwischen Münster und Osnabrück nicht. Für Reisende markant ist der 581 m lange Lengericher Tunnel, der nördlichste „klassische“ Eisenbahntunnel Deutschlands unterhalb einem Gebirge und einzige Tunnel, den Fernzüge zwischen Ruhrgebiet und Norddeutschland durchfahren.

Weiterhin liegt Lengerich auch an der 1901 eröffneten Bahnstrecke Ibbenbüren–Gütersloh der Teutoburger Wald-Eisenbahn (TWE). In Lengerich-Hohne betreibt die TWE ein Bahnbetriebswerk (Bw), das zugleich als Zentralwerkstatt für andere NE-Bahnen fungiert. Auf der TWE-Strecke gibt es nur noch in Abschnitten regelmäßigen Güterverkehr. In den Sommermonaten fährt die Teuto-Express im Museumsbahnverkehr mit Dampflokomotiven durchs Tecklenburger Land. Nachdem es infolge der Sommerunwetter im August 2010 zu einem Dammrutsch gekommen ist, endet der „Teuto-Express“ aus Lengerich bereits in Tecklenburg und kann nicht mehr weiter über Brochterbeck bis Ibbenbüren Aasee fahren. Als im September des Folgejahres die Gleise auch noch in Richtung Süden nach Gütersloh unterbrochen[6] und vom neuen TWE-Eigentümer Captrain Deutschland nicht repariert werden, gründet sich im Januar 2012 das überparteiliche „Aktionsbündnis pro TWE“, das sich u. a. den langfristigen Erhalt und die regelmäßige Nutzung der Teutoburger Wald-Eisenbahn in den Bereichen Freizeit- und Tourismusverkehr zum Ziel gesetzt hat.[7]

Busverkehr[Bearbeiten]

Es gibt im Taktverkehr von Lengerich Buslinien nach Lotte (mit Busanschluss nach Osnabrück), nach Ibbenbüren, nach Lienen und nach Münster.

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Über die Anschlussstelle 73 „Lengerich“ der Bundesautobahn A 1 (Europastraße E 37) ist Lengerich direkt erreichbar.

Flugverkehr[Bearbeiten]

Der Flughafen Münster-Osnabrück ist etwa 15 km entfernt.

Bildung[Bearbeiten]

Lengerich verfügt über eine große Anzahl von verschieden Schulen. Für den Primarbereich gibt es die vier Grundschulen Hohne, Intrup, Stadtfeldmark und Stadt. Für den Bereich der weiterführende Schulen gibt es das Hannah-Arendt-Gymnasium (HAG), die Dietrich-Bonhoeffer-Realschule und die Friedrich von Bodelschwingh Realschule. Weiterhin gibt es noch die Gutenberg-Hauptschule und die Astrid-Lindgren-Schule (Förderschule für die Förderschwerpunkte Lernen, Sprache und emotionale und soziale Entwicklung). Die zuständige Gesamtschule ist die Maximilian-Kolbe-Gesamtschule in Saerbeck. Des Weiteren gibt es die Schule In der Widum, eine Förderschule für Menschen mit geistiger Behinderung. Insgesamt gibt es über elf Kindergärten.

Sonstige Schulen[Bearbeiten]

  • Berufskolleg Tecklenburger Land (Kaufmännische Schulen, Berufsschule)
  • Bildungszentrum Tecklenburger Land
  • Ev. Förderschule für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung „In der Widum“
  • Musikschule Tecklenburger Land
  • Volkshochschule

Sport[Bearbeiten]

In Lengerich sind verschiedene Sportvereine ansässig. Im Bereich Fußball und Badminton ist der SC Preußen Lengerich zu nennen, dessen erste Mannschaft seit der Saison 2014/15 in der Bezirksliga spielt [8] und für den Fußball außerdem der FC Grün-Weiß Lengerich.[9] Den Tischtennissport bietet der TTC Lengerich an. Die erste Mannschaft spielt in der Saison 2014/15 in der Bezirksliga.[10] Zudem gibt es eine Handballmannschaft namens HSG Hohne Lengerich.[11] zusätzlich findet man in Lengerich auch den Turnverein Lengerich (TVL)[12], der der größte Verein in Lengerich ist und einige verschiedene Sportarten anbietet, sowie den Turnverein Hohne[13], der vor allem für seinen Teutolauf[14] bekannt ist. Für den Bereich Pferdesport ist hauptsächlich der Reit-Zucht- und Fahrverein Lengerich verantwortlich.[15]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

in Lengerich geboren[Bearbeiten]

mit Lengerich verbunden[Bearbeiten]

  • Johann Heinrich König (1705–1784), Holzbildhauer des Spätbarock; er fertigte die Figuren des Heiligen Benedikt und Johannes Baptist in der Pfarrkirche St. Benedictus
  • Johann Rickmers (1881–1923), ursprünglich aus Bremen stammender Teilnehmer des gescheiterten Hitler-Putsches 1923, in dessen Verlauf er getötet wurde.
  • Artur Anders (1896–1976), Politiker; 1945–1961 Stadtdirektor in Lengerich
  • Friedrich Ernst Hunsche (1905–1994), Autor, Sprachforscher, Genealoge, Heimatforscher und Archivar; lebte und arbeitete lange in Lengerich
  • Georg Neemann (1917–1993), Politiker; 1946 Leiter des Flüchtlings- und Wohnungsamtes Lengerich
  • Alfred Wesselmann (* 1948), Gymnasiallehrer und Historiker; Studiendirektor am Hannah-Arendt-Gymnasium; Vorsitzender des „Arbeitskreises Stadtgeschichte“ im Heimatverein Lengerich
  • Richard Spiegelburg (* 1977 in Georgsmarienhütte), Stabhochspringer
  • Silke Spiegelburg (* 1986 in Georgsmarienhütte), Stabhochspringerin, absolvierte ihr Abitur am Gymnasium in Lengerich
  • Philipp Hauß (* 1980 in Münster), Schauspieler am Burgtheater Wien, absolvierte sein Abitur am örtlichen Gymnasium

Quellen[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 31. Juli 2013. (Hilfe dazu)
  2. Daten von www.lengerich.de
  3. [1] /"Lengerich in alten Ansichten Band 2"
  4.  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 257.
  5.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 318.
  6. Neue Osnabrücker Zeitung 22. September 2011
  7. Aktionsbündnis will TWE retten Neue Westfälische Zeitung 27. Januar 2012
  8. Offizielle Homepage des SC Preußen Lengerich
  9. Offizielle Homepage des FC GW Lengerich
  10. Offizielle Website des TTC Lengerich
  11. Offizielle Homepage der HSG Hohne/Lengerich
  12. Offizielle Homepage des TVL
  13. Offizielle Homepage des TV Hohne
  14. Offizielle Homepage des Teutolaufs
  15. Offizielle Homepage des RV Lengerich

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lengerich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien