Leon Schuster

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Leon Schuster, 2001

Leon Ernest „Schuks“ Schuster (* 21. Mai 1951 in Vereeniging, Südafrika) ist ein südafrikanischer Filmemacher, Comedian, Schauspieler, Moderator und Sänger, der in Johannesburg lebt.

Leben[Bearbeiten]

Schuster fühlte sich bereits im jungen Alter zum Filmemachen hingezogen. Er und sein Bruder spielten der Familie Streiche und filmten sie mit einer alten Heimvideokamera.

Schuster studierte und legte den BA-Abschluss an der Universität des Oranje-Freistaates ab. Dann verbrachte er zwei Jahre damit, an einer Highschool in Bloemfontein zu unterrichten.

Karriere[Bearbeiten]

Schuster begann 1975, für die South African Broadcasting Corporation zu arbeiten. Während seiner Zeit bei der SABC kreierte Leon Schuster die Radioserie auf Afrikaans Vrypostige Mikrofoon mit Fanus Rautenbach, bei der er seine Stimme verstellte und sich über die ahnungslosen Opfer lustig machte.

Musik[Bearbeiten]

1982 wurde Schuster von Decibel Records dazu angeregt, einige Sportlieder aufzunehmen. Seine erste Schallplatte Leon Schuster verkaufte sich 100.000 Mal. Sein zweites Album Broekskeur konnte er 40.000 Mal absetzen und darauf folgte Briekdans and Leon Schuster – 20 Treffers, das über 270.000-mal veräußert werden konnte.

Seine Hit CD Hier Kom Die Bokke wurde mit dem FNB Sama Music Award als meistverkaufte CD 1995 ausgezeichnet. Die darauf folgende CD, Gatvol in Paradise, wurde mehr als 125.000 Mal gekauft und machte die inoffizielle Gauteng-Hymne, Gautengeling, bekannt.

Film[Bearbeiten]

Schusters erster Film You Must Be Joking!, der von ihm in Zusammenarbeit mit Johan Scholtz und Elmo de Witt produziert wurde, war beim südafrikanischen Publikum sehr beliebt, so dass er eine Fortsetzung mit dem Titel You Must be Joking! Too nach sich zog.

Diese Filme waren Sketche mit versteckter Kamera. Schuster machte viel weitere dieser Filme sowie Slapstickfilme, von denen der bemerkenswerteste Mr. Bones war, der auch international, unter anderem in Deutschland, in die Kinos kam.[1] Der Film wurde zum erfolgreichsten aller Schuster-Filme und spielte an den südafrikanischen Kinokassen mehr als 33 Millionen Rand ein.

Filmografie[Bearbeiten]

Jahr Film Rolle Bruttoumsatz
1986 You Must Be Joking! Schucks
1987 You Must Be Joking! Too Schucks
1989 Oh Schucks…It’s Schuster! Schucks
1990 Oh Shucks! Here Comes UNTAG Kwagga Robertse
1991 Sweet ’n Short Sweet Coetzee
1993 There’s a Zulu On My Stoep Rhino Labaschagnee
1997 Panic Mechanic Schucks
1999 Millennium Menace Schucks
2001 Mr Bones Bones 33 Millionen Rand
2004 Oh Schuks… I’m Gatvol Schucks
2005 Mama Jack Jack Theron
Mama[2]
2008 Mr Bones 2: Back from the Past Bones 33 Millionen Rand
2010 Schuks Tshabalala’s Survival Guide to South Africa Schuks Tshabalala[3]

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • Leon Schuster, 1982
  • Groen, Goud en White
  • Hie' Kommie Bokke, 1995
  • My Mates - Die Bokke
  • Gautvol in Paradise
  • Catchup Song and Every Cricket Hit
  • Op Dun Eish

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wilde Tiere, derbe Scherze
  2. http://www.az.com.na/kultur/mama-jack-schlgt-harry-potter.13940.php
  3. http://www.focus.de/kultur/kino_tv/film-die-regenbogennation-amuesiert-sich-ueber-mr-bones_aid_526453.html