Leona Gom

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gom ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Für die Software, siehe GOM Player.

Leona Gom (* 1946 in Alberta, Kanada) ist eine kanadische Schriftstellerin, Dichterin und Hochschullehrerin, die sowohl Gedichte als auch Kriminalromane und Thriller verfasst. Darüber hinaus gewann sie je einmal den Canadian Authors Association Award und den Ethel Wilson Fiction Prize.

Leben[Bearbeiten]

Leona Gom wurde 1946 auf einer entlegenen Farm im Nordosten Albertas geboren und wuchs dort auch auf. Ihr Studium an der University of Alberta in Edmonton schloss sie mit einem B.Ed. und M.A. ab. Sie unterrichtete danach für viele Jahre Englisch an den Douglas and Kwantlen Colleges sowie an der University of Alberta und der University of British Columbia. Für ungefähr zehn Jahre arbeitete sie als Herausgeberin bei dem preisgekrönten Magazin Event. Sie erhielt eine Writer-in-Residence-Stelle an University of Alberta, der University of Lethbridge und der University of Winnipeg.[1]

Ihr Werk umfasst einige Tagebücher und über 50 Anthologien, allein vier ihrer Kriminalromane um ihre fiktive Heldin Vicky Bauer wurden ins Deutsche und ein Roman ins Französische übersetzt. Die Filmrechte ihres Romans The Y Chromosome wurden erworben und dessen Text wurde sowohl von Genderstudien als auch von Soziologiekursen in Kanada und den Vereinigten Staaten rezipiert.

1980 gewann sie den Canadian Authors Association Award für ihre Gedichtsammlung Land of the Peace und 1986 ehrte man ihren Roman Housebroken mit dem zu den BC Book Prizes gehörenden Ethel Wilson Fiction Prize.

Das Leona Gom Archiv wird seit 1993 von der University of Calgary betreut. Aufgrund ihrer Herkunft zählt man sie neben Anne Campbell, Lorna Crozier, Kim Morrissey und Anne Szumigalski zu den Prairie poets.[2]

Werk[Bearbeiten]

Romane
  • Housebroken (Edmonton: NeWest, 1986) und (Toronto: Paperjacks, 1989)
  • Zero Avenue (Vancouver: Douglas & McIntyre, 1989)
  • The Y Chromosome (Toronto: Sumach/Second Story, 1990)
    • Le chromosome Y. Trad. Sylvie Bérard et Suzanne Grenier, Alire, Québec 2000. ISBN 2-922-14541-7
  • After-Image: A Vicky Bauer Mystery (Toronto: Sumach/Second Story, 1996) und (in den USA: St. Martin's Press, 1996)
    • Vicky und der Mord im Sucher. Aus dem kanadischen Englisch von Ingrid Lebe. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt/am Main 2001, ISBN 3-596-14795-6.
  • Double Negative: A Vicky Bauer Mystery (Toronto: Sumach/Second Story, 1998, ISBN 189676407X)
    • Vicky und das Doppelspiel. Aus dem kanadischen Englisch von Ingrid Lebe, Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt/am Main 2001, ISBN 3-596-14796-4.
  • Freeze Frame: A Vicky Bauer Mystery (Toronto: Sumach/Second Story, 1999)
  • Hating Gladys (Toronto: Sumach, 2002)
  • The Exclusion Principle (Toronto: Sumach, 2009, ISBN 978-1-894549-79-0)[3]
Gedichte
  • Kindling (Fredericton: Fiddlehead, 1972)
  • The Singletree (Victoria: Sono Nis, 1975)
  • Land of the Peace (Saskatoon: Thistledown, 1980)
  • Northbound (Saskatoon: Thistledown, 1984)
  • Private Properties (Victoria: Sono Nis, 1986)
  • The Collected Poems (Victoria: Sono Nis, 1991)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Autorenprofil auf Sononis Press
  2. Poetry in English. In: The Canadian Encyclopedia
  3. Ami Sands Brodoff: Review of The Exclusion Principle by Leona Gom. In: Quill & Quire. Juni 2009. Abgerufen am 12. Juli 2012.