Leonardo Cortese

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Leonardo Cortese (* 24. Mai 1916 in Rom; † 21. Oktober 1984 ebenda) war ein italienischer Schauspieler und Regisseur.

Leben[Bearbeiten]

Corteses Familie stammt ursprünglich aus Neapel; er besuchte nach Abschluss in Rechtswissenschaften die Accademia dell'Arte Drammatica, wo er 1938 diplomierte. Im selben Jahr gab er in Mario Bonnards Jeanne Doré sein Filmdebüt und war von da an regelmäßig beim Film beschäftigt; auf Theaterbühnen sah man ihn 1940/41 im Ensemble von Filippo Scelzo. Des Weiteren trat er mit Luigi Almirante und Sarah Ferrati zusammen auf.

Bei den italienischen Kinogängern – vor allem den weiblichen – war Cortese ein Matinee-Idol, nicht nur auf Grund seines Aussehens, sondern auch wegen seiner gereiften und frischen Interpretationsweise seiner Rollen. 1952 führte er selbst Regie; sein Dokumentarfilm Chi è di scena? wurde in Venedig ausgezeichnet. 1962 kehrte er nach einem letzten Film als Regisseur der großen Leinwand den Rücken zu und verlegte seine Aktivitäten auf den Bildschirm, den er seit 1956 bediente. Hier schuf er sowohl als Regisseur von Filmen (La figlia del capitano, Luia Sanfelice u.a.) wie auch von Kriminalserien mit Ubaldo Lay (z.B. La donna di quadri, La donna di cuori) große Erfolge bei den Kritikern wie beim Publikum.[1]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Darsteller[Bearbeiten]

  • 1938: Jeanne Doré
  • 1946: Sturmnacht (Notte di tempesta)
  • 1947: Ehemann auf Bestellung (Il marito povero)
  • 1947: Kutsche Nr. 13 (Le fiacre 13)
  • 1961: Alarm auf der Valiant (The Valiant)

Regisseur[Bearbeiten]

  • 1952: Chi è d scena? (Dokumentarfilm)
  • 1954: Gewalt am See (Violenza sul lago)
  • 1962: Zwei Italiener sehen die UdSSR (Russia sotto inchiesta) (Dokumentarfilm)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Roberto Poppi: Dizionario del cinema italiano, I registi, Gremese 2002, S. 121/122