Leoninische Mauer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Die vatikanischen Mauern mit dem Johannesturm im Hintergrund, der ein Bestandteil der Leoninischen Mauer war.

Die Leoninische Mauer ist eine mittelalterliche Befestigungsanlage, die den römischen Stadtteil Borgo und einen Großteil der Vatikanstadt umfasste. Überreste der Mauer befinden sich im westlichen Teil des in Rom gelegenen Kleinstaates auf dem Vatikanischen Hügel innerhalb der Vatikanischen Gärten. Die Leoninische Mauer bildet heute nicht mehr die äußere Grenze der Vatikanstadt; sie liegt innerhalb der heutigen Stadtmauer.

Die Mauer wurde Mitte des 9. Jahrhunderts, als der Vatikan noch außerhalb der Stadtmauern Roms lag, unter der Herrschaft von Papst Leo IV. (790–855) errichtet. Sie sollte vor Angriffen durch die Sarazenen schützen.

Der Bereich innerhalb der Mauern wird als Leostadt bezeichnet.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Leoninische Mauer – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien