Leopold Fejér
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Grabmal auf dem Kerepesi temető
Leopold Fejér (ungarisch Fejér Lipót; * 9. Februar 1880 in Pécs als Leopold Weiss; † 15. Oktober 1959 in Budapest) war ein ungarischer Mathematiker.
Leopold Weiss nahm um 1900 im Zuge der Magyarisierung der ungarischen Juden den Namen Fejér an. Fejér studierte ab 1897 Mathematik und Physik in Budapest und Berlin, wo er ein Schüler von Hermann Amandus Schwarz war. 1902 wurde er Dozent in Budapest und 1905 in Kolozsvár. Von 1911 bis zu seinem Tode hatte er dann einen Lehrstuhl für Mathematik an der Loránd-Eötvös-Universität Budapest inne. Sein Forschungsschwerpunkt war die Harmonische Analysis und das Gebiet der Fourierreihen. Nach ihm benannt ist der Satz von Fejér.
Fejér erhielt 1948 den Kossuth-Preis.
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Leopold Fejér im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Leopold Fejér. In: MacTutor History of Mathematics archive (englisch)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Fejér, Leopold |
| KURZBESCHREIBUNG | ungarischer Mathematiker |
| GEBURTSDATUM | 9. Februar 1880 |
| GEBURTSORT | Pécs, Ungarn |
| STERBEDATUM | 15. Oktober 1959 |
| STERBEORT | Budapest |