Leopoldo López

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Leopoldo López (2010)

Leopoldo López Mendoza (* 29. April 1971 in Caracas) ist ein venezolanischer Politiker und Ökonom, der derzeit als Nationaler Koordinator der venezolanischen Partei Voluntad Popular arbeitet. Er wurde am 29. April 1971 in Caracas geboren, hat einen Abschluss in Soziologie vom Kenyon College und absolvierte später den Master of Public Policy an der Universität Harvard. Lopez kam zum ersten Mal mit der Politik in Berührung, als er 2000 gemeinsam mit Henrique Capriles Radonski und Julio Borges die politische Partei Primero Justicia gründete und sich erfolgreich für das Amt des Bürgermeisters von Chacao in den Regionalwahlen vom Juli 2000 durchsetzte. Während seiner Amtszeit erhielt er mehrere Auszeichnungen für ehrliche und effiziente öffentliche Verwaltung.

Nach zwei Jahren als Bürgermeister fand ein nicht erfolgreicher Staatsstreich statt, der den damals regierenden Präsidenten Hugo Chávez kurzzeitig aus dem Amt beförderte. Gemäß der Los Angeles Time „koordinierte López die öffentlichen Proteste gegen Chávez und spielte eine zentrale Rolle bei der Inhaftierung von Chávez‘ Innenminister Ramón Rodríguez Chacin durch die Bürger.“[1] 2008, als López Bürgermeister von Caracas werden wollte, ergriff die venezolanische Regierung Maßnahmen, um ihn von der Ausübung eines öffentlichen Amtes während der nächsten sechs Jahre abzuhalten.[2][3] Als Ergebnis sanktionierte der Inter-Amerikanische Gerichtshof für Menschenrechte Chávez dafür, dass er Menschenrechte von Oppositionskandidaten verletzte, indem er sie von der Bewerbung ausschloss[4][5][6][7] und 2010 traf das Gericht eine einstimmige Entscheidung zugunsten von López. [8]

López, der die Proteste 2014 in Caracas anführte, wurde am 18. Februar wegen Brandstiftung, Terrorismus und Mord festgenommen[9] Amnesty International, Human Rights Watch und andere internationale Menschenrechtsgruppen verurteilten seine Inhaftierung als politisch motiviert.[10]

Frühes Leben und Ausbildung[Bearbeiten]

López mit seiner Frau Lilian Tintori bei der Taufe ihres Sohnes.

López wurde am 29. April 1971 in Caracas als Sohn einer wohlhabenden Familie geboren.[1] Er hat zwei Schwestern, Diana und Adriana López.

López ist mit den Worten des Guardian ein “politisch Blaublütiger, der aus “einer der mächtigsten Familien Venezuelas kommt”[11] López' Mutter Antonieta Mendoza ist die Tochter von Eduardo Mendoza Goiticoa, der zwei Jahre lang Landwirtschaftsminister während der Jahre von Rómolo Betancourt von 1945 bis 1948 war. Durch sie ist López der Groß-Groß-Groß-Großenkel des ersten Präsidenten des Landes, Cristóbal Mendoza. López ist auch der Groß-Groß-Großneffe von Simón Bolívar. Bolivars Schwester Juana Bolivar ist die Groß-Groß-Groß-Groß-Großmutter von López, was ihn zu einem von Bolivars wenigen lebenden Verwandten macht. Sein erster Cousin ist Thor Halvorssen Mendoza.[12] Sein Großonkel Rafael Ernesto López Ortega war während der Präsidentschaft von López Contreras Bildungsminister. Sein Großvater Leopoldo López Ortega und sein Großonkel Rafael Ernesto López Ortega waren beide Ärzte, Gründer des Centro Medico of San Bernardino in Caracas.[13]

Er studierte am Colegio Santiago de León de Caracas und graduierte von der Hun School of Princeton.[14] Er graduierte 1993 am Kenyon College in Gambier, Ohio,[15] wo er einen Abschluss in Soziologie erwarb. Danach besuchte er die Kenedy School of Government der Harvard University, wo er 1996 den Master of Public Policy absolvierte.[16] 2007 wurde ihm der Ehrendoktortitel in Jura von Kenyon verliehen.[17] In May 2007 he married Lilian Tintori,[16][18] Im Mai 2007 heiratete er Lilian Tintori,[16][19]mit der er 2009 eine Tochter und 2013 einen Sohn zur Welt brachte. [20] Gemäß The Guardian stammt López aus “einer der mächtigsten Familien Venezuelas.“[11]

Eine High-School-Freundin von López, die HLN Moderatorin Susan Hendricks, beschreibt ihn als jemand, der während seiner Studentenjahre eine gewinnenden Persönlichkeit hatte. "Er war bei den Ladies ein Hit, aber er wusste es nicht einmal“, sagte sie. „Er war sehr bescheiden.“[21] Ein College-Freund, Rob Gluck, sagte 2014, dass López während ihrer Studententage eine Studentengruppe mit Namen “Active Students Helping the Earth Survive” gegründet hatte. Als Antwort auf die Charakterisierung López durch die Regierung sagte Gluck: “Leo als Rechtsaußen zu bezeichnen ist das gleiche, wie Maya Angelou eine Rassistin zu nennen. Das ist bizarr. Er ist die ultimative Orwell’sche Ausübung von Doppelzüngigkeit.”

1989 erzählte López der Studentenzeitung der Hun School, “The Mall”, dass “das von Zuhause weg sein eine Erwachung der Verantwortung erweckte, die ich gegenüber den Menschen in meinem Land habe. Ich gehöre zu dem einen Prozent der privilegierten Bürger und dass ich eine gute Ausbildung genießen darf wird mir hoffentlich ermöglichen, etwas zu tun, um meinem Land zu helfen.“ Ein Mitstudent beschrieb ihn als „sehr gut darin, Leute anzuspornen” in der Schwimm- und Rudermannschaft und ergänzte: “Ich bin sicher, diese Qualitäten werden ihm eines Tages helfen, Venezuela aus der Dritten Welt zu führen.“ Der Artikel erwähnte, dass López nach seinem Abschluss in Kenyon hoffte, die Hochschule abzuschließen und dann in sein Land zurückzukehren, “wo er hofft, in die Politik einzusteigen und Venezuela weiterzubringen.“[14]

Geschäfts- und akademische Laufbahn[Bearbeiten]

López arbeitete zwischen 1996 und 1999 als Ökonomieberater für den Vizepräsidenten für Planung bei Petróleos de Venezuela S.A. (PDVSA) und diente an der Universidad Católica Andrés Bello als Professor für Internationale Ökonomie.[16]

Politisches Leben[Bearbeiten]

„Ich entschied mich zwischen einem stabilen Job und der Politik“, erzählte López 2007 einem Reporter. „Und ich wählte die Politik. Es war eine irrationale Idee, getrieben vom Glauben.” [16]

López war 1992 Mitbegründer der politischen Partei Primero Justicia.[22][23] Er führte Demonstrationen gegen Hugo Chávez in den Tagen vor dem versuchten venezolanischen Staatsstreich 2002 an. Von manchen wird das als legitimer Protest angesehen, während andere meinen, dass damit „eine Linie zum Aufstand überschritten wurde, bei dem versucht wird, einen demokratisch gewählten Präsidenten zu stürzen.“[16] Während des Streichs nahm er neben Capriles an der Verhaftung von Chávez’ Innenminister Ramón Rodríguez Chacín teil. Ein paar Monate nach dem Coup erlaubte López, dass die Plaza Francia in seinem Bezirk als Basis für den venezolanischen Generalstreik 2002-03 diente.[24]

López wurde 2000 mit 51 % der Stimmen als Bürgermeister von Chacao gewählt und 2004 mit 81 % der Stimmen wiedergewählt; die Los Angeles Time beschrieb ihn 2006 als "[i]mmens populär in seinem Bezirk."[16] Er wurde von WählerInnen gelobt “dafür, dass er das öffentliche Gesundheitssystem umgestaltete und neue öffentliche Räume schaffte”. Während seiner Amtszeit als Bürgermeister führte er TransChacao ein, ein öffentliches Transportsystem, das die Beförderung in Chacao dramatisch verbesserte.[24] [25] In seiner Amtszeit wurde auch die Juan de Dios Guanche Schule eröffnet, die als “modernste im Land eröffnete öffentliche Schule der letzten 20 Jahre“ gilt [26] und das Centro Deportivo Eugenio Mendoza, [27] ein Sportzentrum. Unter López begannen die Arbeiten an mehreren großen Bauprojekten einschließlich des Palos Grandes Plaza, dem neuen Sitz der Mercado Libre, dem neuen Hauptquartier der Andrés Bello Education Unit und einem großen unterirdischen Parkhaus. Chacaos neuer Markt wurde als der modernste in Lateinamerika bezeichnet. [28]

López erzielte 2008 den dritten Platz des World Mayor Project. Die City Mayors Foundation, die gute urbane Kontrolle fördert, schrieb, dass “es einfach wäre, ihn als Spross der wohlhabenden Elite des Landes zu karikieren, der dem sozialen Kreuzzug von Chavez im Weg steht. Aber López’ Aktivitäten haben seine Verpflichtung gezeigt, rechtliche Gleichheit zu fördern und seine Wähler sprechen leidenschaftlich über einen Bürgermeister, der öffentliche Dienste eingeführt und neue Infrastruktur errichtet hat.“[23] Während seiner Amtszeit als Bürgermeister gewann López auch den ersten Preis von Transparency International sowohl 2007 als auch 2008 dafür, dass er die ehrlichste und effizienteste Gemeindeverwaltung des Landes führte. Mercedes De Freitas, Executive Director von Transparencys venezolanischer Organisation sagte, dass López das zweite Jahr hintereinander ein nationales Modell dafür war, “eine anteilnehmende und effiziente öffentliche Verwaltung zu führen” [29]

López’ reformistische Bemühungen und sein Anti-Chávez-Aktivismus führten zu mehreren Entführungs- und Mordversuchen. 2006 „hielten ihn bewaffnete regierungsfreundliche Verbrecher für sechs Stunden als Geisel fest.”[29][23] “Mein bester Freund starb während eines Mordversuchs in meinen Armen“, erzählte er 2007 einem Reporter. „Die Regierung sagte mir mehr oder weniger “Sei gegen mich und es wird Konsequenzen geben.” Eine autoritäre Regierung attackiert dich auf drei Arten: rechtlich durch Prozesse ohne Justiz; physisch durch Mord und Entführung und moralisch durch Kontrolle des Fernsehens, der Zeitungen und der Radios. Sie haben alle drei verwendet, um zu versuchen, meine Anstrengungen zu stoppen… Aber Politik ist Hoffnung, es geht nicht darum, ein Amt innezuhaben.“ Er erwähnte, dass “vierzig Prozent der Männer zwischen 14 und 30 in Chacao normalerweise durch Kämpfe in den Straßen sterben. 17.000 werden jedes Jahr ermordet… Wir müssen für diese Männer Programme entwickeln, Sport und Kultur bieten, um die Gewalt zu eliminieren. [24]

„Mit dem Auftreten des Staatsgouverneurs von Zulia, Manuel Rosales, als Hauptherausforderer von Hugo Chávez für die Präsidentschaftswahl 2006“, wechselten gemäß einer Quelle „López und mehrere andere von Justice First zur Partei von Rosales, der sozialdemokratischen „Eine neue Ära” (Un Nuevo Tiempo)“. [22]

Demonstrationen 2002[Bearbeiten]

Lopez führte in den Tagen vor dem versuchten venezolanischen Staatsstreich 2002 die Demonstrationen gegen Hugo Chávez an. Von manchen wird das als legitimer Protest angesehen, während andere meinen, dass damit „eine Linie zum Aufstand überschritten wurde, bei dem versucht wird, einen demokratisch gewählten Präsidenten zu stürzen.“ [24]Während des Streichs nahm er an der Verhaftung von Chávez’ Innenminister Ramón Rodríguez Chacín teil. Ein paar Monate nach dem Coup erlaubte López, dass die Plaza Francia in seinem Bezirk als Basis für den venezolanischen Generalstreik 2002-03 diente. Seitdem hat er sich selber von den Organisatoren des Staatsstreichs distanziert. [24]

Oppositionsführer: Ziel von Gewalt[Bearbeiten]

Das United States Department of State erwähnte in seinem jährlichen Länderreport zu Menschenrechtspraktiken 2005 die Aktionen, die von der venezolanischen Regierung gegenüber López ergriffen wurden. Im November 2005 wurde López von zukünftigen politischen Aktivitäten nach Ablauf seiner Bürgermeisterzeit 2008 wegen angeblich missbräuchlich verwendeter Mittel suspendiert. Gemäß dem US State Department waren die Anschuldigungen „Teil einer Strategie der Chávez-Regierung, um die politische Opposition zu eliminieren”. [30]López sagte "sein wirkliches Vergehen sei, dass er eine wählerische Bedrohung darstelle, da er eine sozialdemokratische Alternative zur sozialistischen, antiamerikanischen 'Bolivarian Revolution' aufbaue.“ [24]

Gemäß der Los Angeles Times sagen Chávez-Kritiker, dass auf alle Regierungsdissidenten abgezielt würde, aber “López scheint das Ziel einer vollständigen Kampagne zu sein.“[24]Seine Tante war ebenfalls ein Opfer der Gewalt in Venezuela, erschossen während einer friedlichen Kundgebung. [31]

López sagt, dass er als Oppositionsführer mehrere gewaltsame Attacken erleben musste: die Los Angeles Times schrieb, dass er 2006 von bewaffneten Verbrechern in einer Universität, an der er eine Rede hielt, angeschossen und als Geisel gehalten wurde und dass sein Leibwächter erschossen wurde, während er im Beifahrersitz saß, an jenem Platz, auf dem sonst immer López war. Die Times schreibt weiter, dass „die Ermordung seines Leibwächters dazu diente, ihm eine Nachricht zu senden”.[24] Gemäß Jackson Diehl, der für die Washington Post schreibt, wurde López im Juni 2008 nach einem Besuch in Washington, D. C. vom State Intelligence Service verhaftet und angegriffen [32] Ein Mitglied der venezolanischen Nationalgarde, einer Militäreinheit unter dem Kommando von Hugo Chávez, beschuldigte López als verantwortlich für die Aggression und präsentierte als Beweis ein Video.[33]

Anschuldigungen von Korruption & Verbot öffentlicher Ämter[Bearbeiten]

In einem Urteil vom April 2008, das durch den obersten Revisionsbeamten veröffentlicht und dann von einem Gericht bestätigt wurde,[34] wurden López und mehreren Hundert anderer Venezolaner verboten, an den Wahlen im November 2008 teilzunehmen, vorgeblich aus Gründen der Korruption. [35] 80 Prozent der Gesperrten gehörten der Opposition an.[36] Als bekanntester gesperrter Politiker bekämpfte López die Sanktionen mit dem Argument, dass das Recht, ein öffentliches Amt zu bekleiden nur im Zuge eines Zivil- oder Strafprozesses aufgehoben werden kann. [36]Er behauptete, dass die Regierung Oppositionskandidaten vor den Wahlen im November 2008 sperrte, weil sie wüsste, dass sie gewinnen könnten.[36] „Ein Gericht hat entschieden, dass ich keine politischen Ämter bis 2014 bekleiden kann“, sagte er, „was sicherstellt, dass ich nicht bei diesen Wahlen antreten kann, nicht bei den Wahlen zur Nationalversammlung 2010 und nicht bei der Präsidentschaftswahl 2012.“ Er klagte an: „Die Fassade der Demokratie bröckelt“[3]

Im Juni 2008 brachte López seinen Fall vor die Inter-Amerikanische Kommission für Menschenrechte (Inter-American Commission on Human Rights IACHR) in Washington, D.C. und traf sich mit Präsidentschaftskandidat Barack Obama. “Wir werden blockiert,” sagte er in Washington, “weil wir gewinnen können. Wir haben die Stimmen und die Regierung weiß das. Wenn sie uns für die Wahlen zulassen, wird der Mythos zerstört, dass Chávez der einzige Repräsentant der armen Massen in Venezuela ist. Also versuchen sie, mich gewaltsam raus zu halten.“ [32] Im Juli stimmte die Kommission zu, seinen Fall anzuhöre [37] und bemerkte, dass die zwei Jahre, die vergangen waren, seit López einen Antrag auf Annullierung der Sperre gestellt hatte, eine „unzulässige Verzögerung“ darstellten. [38]

Eine Umfrage vom April 2008 zeigte, dass 52 % der Erwachsenen in Venezuela gegen die Sperre waren und 51 % dachten, dass sie politisch motiviert sei.[39]Das US State Department sagte, dass der Versuch, durch Dekrete zu regieren “besorgniserregend” sei; Chávez antwortete, indem er sagte, dass derartige Befürchtungen “überzogen“ seien. [40]

Obwohl López und andere Oppositionelle, die der Korruption angeklagt wurden, niemals einen Prozess erhielten oder verurteilt wurden, [35] urteilte die konstitutionelle Kammer des Obersten Tribunals im August 2008, dass die Sanktionen gegenüber López und anderen der Verfassung entsprächen.[41] Gemäß dem Wall Street Journal waren sechs der sieben Richter des Obersten Gerichtshofs “dem Präsidenten wohlgesinnt“. [35] BBC News nannte die Liste der mit dem Verbot belegten Personen eine “schwarze Liste” und erwähnte, dass “es wenig gibt, war Hr. López und die anderen nun tun können, um an den November-Wahlen teilzunehmen.” [42] The Economist beobachtete, dass López das “offensichtliche Hauptziel” der Entscheidung des Obersten Gerichts sei, “Hunderte von Kandidaten von der Teilnahme an Landtags- und Gemeinderatswahlen wegen angeblicher Korruption auszuschließen, obwohl keiner von einem Gericht verurteilt wurde.“[43] The Wall Street Journal erwähnte, dass der Bann "Vergleiche mit Schritten der iranischen Regierung hervorruft“ zu verhindern, „dass Oppositionspolitiker bei Wahlen in diesem Land antreten” und strich López als “populären Oppositionspolitiker” hervor, “der laut Umfragen gute Chancen hätte, Bürgermeister von Caracas zu werden, was einer der wichtigsten Posten des Landes ist“[35]

Am nächsten Tag protestierten López und andere in einer Demonstration gegen die Entscheidung, [39] bis sie vor einem Regierungsgebäude blockiert wurden.[44] López führte die Protestierenden in einem unautorisierten Marsch durch Caracas an; [45] die Bereitschaftspolizei setzte Tränengas gegen die Menge der rund 1.000 Marschierenden ein. [46]

López reichte bei der Menschenrechtskommission des internationalen Mercosur Parlaments, in dem Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay vertreten sind und in dem Venezuela eine Beobachterrolle innehat, eine Beschwerde ein.[47] Zwei Mitglieder der Kommission reisten für eine Untersuchung nach Caracas,[48] waren aber nicht in der Lage, irgendwelche Schlüsse zu ziehen, weil venezolanische Offizielle ablehnten, sich mit ihnen zu treffen. José Miguel Vivanco von Human Rights Watch beschrieb „politische Diskriminierung als definierendes Merkmal von Chávez’ Präsidentschaft” und strich López hervor und die “Maßnahmen, die andere Kandidaten davon abhalten, für öffentliche Ämter aufgrund von rechtlichen Anschuldigungen gegen sie zu kandidieren.” [49]

Die Chavéz-Administration, die López der Korruption beschuldigte, zitierte die Tatsache, dass Petróleos de Venezuela S.A. (PDVSA) 1998, während López für die Firma arbeitete und während seine Mutter die PR-Managerin des Unternehmens war, der Primero Justicia Civil Association eine Unterstützung gewährte; einer Organisation, in der López Mitglied war. (Die politische Partei Movimiento Primero Justicia ging 2000 als Ableger der Organisation hervor). Weil PDVSA Spenden an Angestellte oder Verwandte von Angestellten untersagt, wurden sowohl die Mutter als auch der Sohn von der Kandidatur für öffentliche Ämter ausgeschlossen. Diehl schrieb, dass „die Anschuldigungen gegen López, die niemals vor Gericht verhandelt wurden, offensichtlich eine fingierte Erfindung sind.“[50]

Die Associated Press berichtete, das die Verwendung von Anschuldigungen, um López zu diskreditieren “eine Taktik sind, von der Kritiker sagen, dass Chávez sie verwendet, um die politischen Ambitionen seines Widersachers ein für alle Mal zu stoppen.“[51] Die Organisation Amerikanischer Staaten zitierte den Fall gegen López als “einen der Faktoren, die Gesetz und Demokratie in Venezuela schwächen.”[52] López hinterfragte diese Anschuldigungen durch Aussagen, dass keine der Bestraften jemals verfolgt, angeklagt und durch ein ordentliches Gericht verurteilt wurden und somit direkt von der venezolanischen Regierung [53]unterzeichnete Verträge und die venezolanische Verfassung verletzt wurden. [54]

Die Regierung von Venezuela beharrt darauf, dass die Sanktionen rechtmäßig waren. [55][56][57][58] Der Inter-Amerikanische Gerichtshof für Menschenrechte veröffentlichte am 16. September 2011 eine einstimmige Entscheidung, die besagt, dass López “erlaubt werden sollte, für öffentliche Ämter zu kandidieren”, unabhängig des zuvor von der Chávez-Regierung verhängten Verbotes.[8] Das Carter Center verglich die Entscheidung des venezolanischen Obersten Gerichtshofes mit den Militärgerichtshöfen von Alberto Fujimori: „Wir stellen mit Sorge fest, dass dies mit Ausnahme der Militärgerichtshöfe während des Regimes von Fujimori das einzige Land in der Hemisphäre ist, in dem die Verfügungen und Entscheidungen des Inter-Amerikanischen Gerichtshofes für Menschenrechte vom Obersten Gericht abgelehnt und ausdrücklich als nicht-bindend und nicht vollstreckbar abgelehnt wurden.“ [59]

Die Regierung von Venezuela lehnte es ab, die Entscheidung des Gerichtes zu befolgen und López blieb weiterhin von allen öffentlichen Ämtern ausgeschlossen. [60]

Voluntad Popular[Bearbeiten]

Am 5. Dezember 2009 gründete López im Valencia Forum von Carabobo Voluntad Popular. In der Berichterstattung über die Gründung notierte die AP, dass “schon die Tatsache, dass López’ Anstrengungen Anklang bei den einfachen Venezolanern findet, zeigt, dass der demokratische Geist im Land der 28 Millionen immer noch brennt.“ López sagte über die Bewegung: „Was wir wollen ist eine neue Mehrheit von unten herauf zu bauen – nicht nur durch Verhandlungen und Vereinbarungen zwischen den Eliten. Es ist ein weiter Weg, für uns ist es aber der einzige Weg, der uns die Möglichkeiten gibt, zu gewinnen.“ [61] Die Associated Press nannte López „den Mann, der den Griff nach der Macht von Präsident Hugo Chávez herausfordert.” [61] In online Fragen & Antworten mit Lesern beschrieb López Voluntad Popular als “soziale und politische, pluralistische und demokratische Bewegung”, die für “die Rechte aller Venezolaner eintritt.” [61]

In einem Artikel für die Huffington Post im Jahre 2010 beschrieb López die eben in seinem Land abgehaltenen Wahlen, bei denen 52 % der Wähler “alternative Kandidaten” und 48 % die PSUV von Chávez unterstützten, als “ersten Schritt zum Aufbau einer Zukunft, die demokratisch, umfassend und hoffnungsvoll ist”. Er bemerkte jedoch, dass während die PSUV nur 48 % der Stimmen gewann, sie 60 % der Parlamentssitze hielt – eine Reflexion, sagte er, “des Schadens, den unser demokratisches System durch die herrschende Regierung erlitt.” Er argumentierte, dass Venezuela „nun an einem wichtigen Scheidepunkt angekommen ist, zwischen zwei Möglichkeiten schwankend: Autoritarismus nach Vorbild Kubas gemeinsam mit ökonomischer und sozialer Verschlechterung oder aber ein neuer Pfad von demokratischer und wirtschaftlicher Vitalität.“ Er führte die „zerfallende“ Infrastruktur des Landes an und schrieb, dass „wenn eine weltweite Ölmacht, die Milliarden im Ausland ausgibt, die Lichter zu Hause nicht mehr anschalten kann, dann ziehen die Menschen ihre eigenen Schlüsse.“ [5]

Proteste 2014 in Venezuela[Bearbeiten]

The Economist bemerkte im Februar 2014, dass López “mehr dem auf Konfrontation ausgerichteten Flügel” vorsteht, während Henrique Capriles den moderaten Flügel der Democratic Unity (MUD) vertritt, der Allianz der venezolanischen Oppositionsparteien. Während beide Flügel Gewaltverzicht betonen, glaubt López im Gegensatz zu Capriles „dass Demonstrationen einen Regierungswechsel herbeiführen können.“ [62] The Guardian schrieb im gleichen Monat, dass López und Capriles eine „lange Rivalität sowie Freundschaft” verbindet, dass aber López sich nun „als der Dynamischere des Duos” herausgestellt hat und Capriles nach der Wahlniederlage im Dezember 2013 Maduros Hände schüttelte, während López “La Salida” (Der Ausgang) gründete, eine Bewegung, die “den Präsidenten durch Proteste zum Abgang bringen will.”

Am 13. Februar dieses Jahres stellten die venezolanischen Staatsanwälte einen Haftbefehl gegen López aus mit Anschuldigungen wegen Anstiftung zur Kriminalität, öffentliche Einschüchterung, Brandlegung in einem öffentlichen Gebäude, Beschädigung öffentlichen Eigentums, ernsthaften Verletzungen, „Anstiftung zum Aufruhr“, Mord und Terrorismus. [63][64] Am Tag nach der Ausstellung des Haftbefehlt twitterte López an Maduro: “Haben Sie nicht den Mut, mich zu verhaften? Oder warten Sie auf Befehle aus Havanna? Ich sage Ihnen, die Wahrheit ist auf unserer Seite.“[65]

In einer spät abends übertragenen Fernsehsendung am 16. Februar, gemäß Reuters, „sagte Maduro zu López, dass er sich „ohne Show stellen solle und dass er Druck aus Washington ablehne, den Fall gegen ihn einzustellen.” Maduro sagte, dass er „angeordnet habe, dass drei Offizielle des US-Konsulats aufgrund Verschwörung gegenüber seiner Regierung das Land verlassen müssen” und erklärte: “Venezuela befolgt keinerlei Befehle von irgendwem!”[66]Am 18. Februar stellte sich López der Guardia Nacional (Nationalgarde) [66] im Beisein Tausender jubelnder Unterstützer, die wie er Weiß als Symbol gegen Gewalt trugen. Er trug eine kurze Rede vor, in der er sagte, dass er hoffe, dass seine Verhaftung Venezuela aufrütteln würde, was die Korruption und das wirtschaftliche Desaster durch die sozialistische Herrschaft angehe. Die einzige Alternative zur Haft, sagte er auf einer Statue von Jose Marti stehend, wäre „das Land zu verlassen, und ich werde Venezuela niemals verlassen!“[21][21] Stunden nach der Verhaftung wandte sich Maduro an eine jubelnde Menge von Unterstützern in Rot und sagte, dass er “keine psychologische Kriegsführung” durch seine Widersacher tolerieren würde und dass López für seine “verräterischen Handlungen” zur Verantwortung gezogen würde.[67] López’ Frau sagte an diesem Abend zu CNN, dass “López hinter Gittern guten Mutes sei” und fügte hinzu: “Das Letzte, was er mir erzählte, war, dass wir nicht vergessen sollten, warum das passiert und dass wir nicht vergessen sollten, warum er ins Gefängnis gehe. Er verlangt eine Befreiung der politischen Gefangenen und Studenten und ein Ende der Repressionen und der Gewalt [21][68][67]

Am 20. Februar verhängte der Oberste Richter Ralenis Tovar Guillén einen Untersuchungshaftbefehl gegen López als Antwort auf die formalen Anklagen der “Brandstiftung in einem öffentlichen Gebäude”, “Schäden gegenüber öffentlichen Gebäuden”, “Anstiftung, ein Verbrechen zu begehen” und “Zusammenschluss zum Zwecke organisierten Verbrechens” durch Franklin Nieves. [69] Die Anklageanhörung, bei der López formal angeklagt und bei der die Untersuchungshaft bis zum Prozess verhängt wurde, fand in einem Militärbus statt, der außerhalb des Gefängnisses parkte; ein Vorgang, der von Gutierrez als „sehr unorthodox” beschrieben wurde. [70] CNN berichtete, dass López im Fall eines Schuldspruches „bis zu 10 Jahre Haft drohten”[10]

Inhaftierung[Bearbeiten]

López wurde eine Kaution verweigert und er wird in einem Militärgefängnis außerhalb von Caracas festgehalten.[71][10] Während eines Besuchs seiner Frau gab López ihr eine handschriftliche Notiz, die sehr schnell viral über die sozialen Netzwerke verbreitet wurde. „Mir geht es gut“, schrieb er seinen Anhängern, die er aufforderte, „nicht aufzugeben“ und „weiter gegen Gewalt zu sein und organisiert und diszipliniert zu bleiben. Das ist der Kampf von jedem.“ Während des Gefängnisaufenthaltes besuchte ihn seine Familie jede Woche und durfte jeweils nur für ein paar Stunden bleiben und ein Mittagessen mitbringen. Sie mussten sich sorgfältig von den Wachen durchsuchen lassen. López ließ sich einen Bart wachsen und begann Cuatro zu lernen. López, ein gläubiger Katholik, wurde verweigert, die Messe zu besuchen oder einen Priester zu sehen, ihm wurde jedoch erlaubt, jeden Tag eine Stunde Sport im Freien zu betreiben.[72]

„Die Anschuldigungen gegen den venezolanischen Oppositionsführer Leopoldo López”, blieb Amnesty International in einer Erklärung vom 19. Februar dabei, „riechen nach einem politisch motivierten Versuch, Regimekritiker im Land zum Schweigen zu bringen.“ Guadalupe Marengo, der Deputy Director des Amnesty International Americas Programms forderte die venezolanischen Behörden auf, „entweder solide Beweise vorzubringen, welche die Anschuldigungen gegen López beweisen oder ihn sofort und ohne Auflagen freizulassen… Derzeit hat Amnesty International keine Beweise gesehen, welche diese Anschuldigungen bekräftigen. Das ist ein Affront gegenüber der Gerechtigkeit und dem Recht auf Versammlungsfreiheit.” [73] Human Rights Watch sagte: „Die Regierung von Venezuela hat offen die Taktik eines autoritären Regimes angewandt und wirft Gegner ins Gefängnis, macht die Medien mundtot und schüchtert die Zivilgesellschaft ein.“ HRW beschuldigte die Maduro-Regierung weiters, Oppositionsführer einschließlich López der Gewalt anzuklagen. [70]

Die in New York ansässige Human Rights Foundation, deren Vorsitz der Cousin von López, Thor Halvorssen, innehat, erklärte López am 20. Februar zu einem politischen Häftling und schloss sich vielen internationalen Organisationen an, die unverzüglich seine Freilassung forderten. „Mit der Verhaftung von López und der brutalen repressiven Taktiken, mit der Polizei, bewaffnete Kräfte und paramilitärische Gruppen gegen seine Unterstützer vorgehen, hat der venezolanische Staat jegliche demokratische Fassade verloren, die er vielleicht hatte”, sagte der HRF Vorsitzende Garry Kasparov in einer Aussendung. „Maduro muss verstehen, dass er nicht einfach die gesamte Opposition in der Nationalversammlung mit einem Federstrich auslöschen kann ohne Beschwerden. Und wenn sie sich beschweren, kann er sie nicht einfach Faschisten nennen und niederschießen. Entweder Maduro lässt López frei und setzt auf einen ehrlichen Dialog mit der gesamten Opposition oder er muss zum Wohl aller Venezolaner zurücktreten: sowohl für jene, die Chavismo unterstützen als auch jene, die das nicht tun. Venezuela braucht keinen Exekutor, der gewillt ist, das halbe Land umzubringen. Venezuela braucht einen Präsidenten.”[70]

Politische Plattform[Bearbeiten]

Die Associated Press nannte López „den Mann, der den Griff nach der Macht von Präsident Hugo Chávez herausfordert.”[51]Am 5. Dezember 2009 gründete López im Valencia Forum von Carabobo Voluntad Popular. In der Berichterstattung über die Gründung notierte die AP, dass „schon die Tatsache, dass López’ Anstrengungen Anklang bei den einfachen Venezolanern findet, zeigt, dass der demokratische Geist im Land der 28 Millionen immer noch brennt.“ López sagte über die Bewegung: „Was wir wollen ist eine neue Mehrheit von unten herauf zu bauen – nicht nur durch Verhandlungen und Vereinbarungen zwischen den Eliten. Es ist ein weiter Weg, für uns ist es aber der einzige Weg, der uns die Möglichkeiten gibt, zu gewinnen.“ [51]

Ausbildung[Bearbeiten]

López machte öfters Aussagen ähnlich wie “Wir sprechen hier nicht über Infrastruktur, Qualität des Trainings, Ausstattung von Schulen; wir Venezolaner wollen unsere Kinder in qualitative Schulen schicken, wo sie nicht nur Spanisch und Mathematik lernen, sondern auch Werte vermittelt bekommen und als Ganzes geformt werden." [74]

Er verlangte die Schaffung von Grassroot-Gruppen, ähnlich PTA oder eines Populärnetzes (Red Popular) in jeder Schule, um die Qualität der Schulen und die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen sicherzustellen. „Ein Menschennetz in jeder Schule.“ [75]

Gemeindeentwicklung[Bearbeiten]

López sagte: „…Teil der Lösung ist es, eine Gemeindeorganisation zu haben und wir können die Situation in Venezuela nur durch die Förderung von Kultur, Sport und Beschäftigung verbessern.“[76]

New York Times Gastkommentare[Bearbeiten]

Am 26. März 2014 veröffentlichte die New York Times einen Gastkommentar von López mit der Überschrift „Venezuelas versagender Staat“. Er erklärte, dass er „aus dem Ramo Verde Militärgefängnis außerhalb von Caracas schreibe“ und López beklagte, dass in den letzten 15 Jahren „die Definition von „intolerabel“ [ist] in diesem Land auf einen Grad gesunken, an dem wir uns zu unserer Bestürzung mit einer der höchsten Mordraten in der westlichen Hemisphäre, einer Inflationsrate von 57 Prozent und mit einem außerhalb von Kriegszeiten beispiellosen Mangel grundlegender Dinge wiederfinden.“ Diese wirtschaftliche Zerstörung, ergänzte er, „wird außerdem von einem bedrückenden politischen Klima begleitet. Seit dem Beginn der Studentenproteste am 4. Februar wurden mehr als 1.500 Protestierer verhaftet, mehr als 30 ermordet und mehr als 50 haben berichtet, dass sie von der Polizei in Polizeigewahrsam gefoltert wurden“, was die Tiefe zeige, mit der „diese Regierung abweichende Meinungen kriminalisiere.“

Mit Bezug auf seine Inhaftierung erzählte López, dass er am 12. Februar „die Venezolaner aufforderte, ihr Recht zu protestieren und das Recht auf freie Meinungsäußerung auszuüben – dies aber friedlich und ohne Gewalt zu tun. Drei Menschen wurden erschossen und starben an diesem Tag. Eine Video-Analyse der Nachrichtenorganisation Últimas Noticias zeigte, dass die Schüsse aus der Richtung von Militärtruppen in Zivil kamen.” Doch nach dem Protest „ordnete Präsident Nicolás Maduro persönlich meine Inhaftierung wegen Mord, Brandstiftung und Terrorismus an… Bis heute wurden keinerlei Beweise vorgelegt.“

López erklärte, dass er nicht der Einzige ist, der aus politischen Gründen inhaftiert sei. Eine Woche zuvor wurden die Bürgermeister sowohl von San Cristóbal als auch San Diego verhaftet. Während manche Beobachter meinen, dass „ein Aufbegehren nur die regierende Partei bekämpft – und so Hr. Maduro einlädt, schneller Rechte abzuschaffen – und eine bequeme Ablenkung vom wirtschaftlichen und sozialen Ruin bietet,“ meint López, dass „dieser Weg ähnlich ist wie jener eines Missbrauchsopfers, das aus Angst vor weiterem Missbrauch still bleibt.“ Darüber hinaus können sich Millionen von Venezolanern nicht den Luxus leisten, ein “langes Spiel” zu spielen und auf einen Wechsel zu warten, der niemals kommt.” Daher sei es wichtig, „zu sprechen, zu agieren und zu protestieren“ und nicht „gegenüber dem laufenden Missbrauch der Rechte, der stattfindet, abgestumpft zu werden.“ López verlangt Gerechtigkeit für die Opfer von Maduro, die Entwaffnung der paramilitärischen Gruppen, die “Untersuchung des Betrugs unserer Geldwährungskommission” und “ein richtiges Engagement der internationalen Gemeinschaft, vor allem von Lateinamerika.” Er beklagte, dass während internationale Menschenrechtsorganisationen Maduro verurteilt haben viele von Venezuelas Nachbarn auf seine Taten mit “peinlichem Schweigen” geantwortet hätten wie auch die Organisation Amerikanischer Staaten, welche Nationen der westlichen Hemisphäre vertritt. [77]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Kenyon College Ehrendoktor in Jura 2007
  • 3. Platze, World Mayor Project, 2008
  • Premio Transparencia 2008 für den transparentesten Bürgermeister Venezuelas, verliehen von der venezolanischen Organisation von Transparency International[29]

Persönliches Leben[Bearbeiten]

López heiratete im Mai 2007 Lilian Tintori, mit der er 2009 eine Tochter, Manuela Rafaela und 2013 einen Sohn, Leopoldo Santiago, auf die Welt brachte. Tintori, eine Spitzensportlerin im Kite Surfen und frühere Moderatorin eines Fernsehprogramms über Extremsportarten ist eine beliebte Person aus den Medien, die sich aktiv für Dinge wie Menschenrechte, Unterstützung für Taube und Blinde, gegen Gewalt an Frauen und gegen alkoholisiertes Autofahren engagiert hat. „Das Paar wird manchmal wegen seines perfekten Aussehens als Ken und Barbie verhöhnt“, berichtete der Guardian 2014, „aber die tränenreiche Trennung, bevor sich López der Nationalgarde im Februar dieses Jahres stellte, erwies sich als starkes Bild in den sozialen Netzwerken.“ Gemäß NPR hat das Bild „seinen Platz als Gesicht der Opposition gegenüber der Regierung von Nicolás Maduro gefestigt“ und zeigt, dass „López den Platz von Caprile als symbolisches Oberhaupt der Opposition“ eingenommen hat.[11][1][13]

López ist bekannt dafür, eine Tätowierung von Venezuela auf seinem Fußgelenk zu haben.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Peralta, Eyder: 5 Things To Know About Venezuela's Protest Leader. NPR. 20. Februar 2013. Abgerufen am 23. Februar 2014.
  2. Leopoldo Lopez: Venezuela blueblood, ardent Maduro foe. In: Yahoo News, 19. Februar 2014. Abgerufen am 23. Februar 2014. 
  3. a b McDermott, Jeremy: Chavez accused of behaving like 'dictator' ahead of elections. In: The Daily Telegraph, 21. November 2008. 
  4. spanisch CIDH demanda a Venezuela ante corte por inhabilitación de Leopoldo López. In: El Universal, 23. Dezember 2009. Abgerufen am 19. Oktober 2010. 
  5. a b López, Leopoldo: Venezuela's elections: a building block to something bigger. Huffington Post. 5. Oktober 2010. Abgerufen am 19. Oktober 2010.
  6. Schedule of Hearings, 140o Period of Sessions, October 2010. Organization of American States, Inter-American Commission on Human Rights. Abgerufen am 19. Oktober 2010.
  7. spanisch Leopoldo López, dirigente de Voluntad Popular. In: El Universal, 31. August 2010. Abgerufen am 19. Oktober 2010. 
  8. a b Rueda, Jorge: Rights court sides with Chavez opponent. In: The Guardian, Associated Press, 16. September 2011.  Also available from Yahoo news
  9. Andrew Cawthorne and Diego Ore: From jail, Venezuela protest leader urges resistance, Reuters. 22. Februar 2014. Abgerufen am 23. Februar 2014. 
  10. a b c Castillo, Mariano and Ed Payne: Murder charges against Venezuela opposition leader dropped. CNN. 20. Februar 2014. Abgerufen am 23. Februar 2014.
  11. a b c Jonathan Watts. 21 February 2014. Venezuelan opposition leader, Leopoldo López, tells his allies to keep fighting. The Guardian. Retrieved: 15 March 2014.
  12. Halvorssen, Thor: Hugo Chavez channels the dead. In: Pittsburgh Post Gazette, 14. März 2012. Abgerufen am 10. Mai 2012. 
  13. a b http://www.citymayors.com/mayors/chacao-mayor.html
  14. a b Hun Alumnus Leopoldo López ’89 Stands Up for Venezuela; Hun Community Wears White. In: The Hun School of Princeton. Abgerufen am 19. Februar 2014.
  15. Hannah Curran: Leo Lopez: Kenyon grad, Venezuelan politician. Kenyon Collegian. Abgerufen am 18. Februar 2014.
  16. a b c d e f g Spanien Leopoldo López Mendoza. Oficina del Alcalde, Chacao. Archiviert vom Original am 31. Dezember 2007. Abgerufen am 9. September 2008.
  17. Honors day. Kenyon College, Office of the Provost. Abgerufen am 30. August 2007.
  18. Leopoldo Lopez’ Wife Lilian Tintori. February 2014. Abgerufen am 18. Februar 2014.
  19. Leopoldo Lopez’ Wife Lilian Tintori. February 2014. Abgerufen am 18. Februar 2014.
  20. spanisch El Universal, 20 September 2009, Leopoldo López presenta a su hija Manuela por twitter
  21. a b c d Leopoldo Lopez. In: CNN. Abgerufen am 28. Juni 2014. (Seite nicht mehr abrufbar; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.cnn.com
  22. a b spanisch Muñoz, Ingrid Núñez and Nury Pineda Morán: Nuevos Partidos, Nuevos Liderazgos: Primero Justicia. (PDF) Cuestiones Políticas, Nr. 30, January–June 2003, S. 45–74. Abgerufen am 19. Oktober 2010.
  23. a b c Spanien Un Nuevo Tiempo juramentó nueva comisión política. Venevisión. 3. März 2007. Abgerufen am 4. März 2007.
  24. a b c d e f g h Kraul, Chris: A lightning rod for Venezuela's political strife. In: Los Angeles Times, 19. Juli 2006.  Also online here.
  25. http://www.eluniversal.com/2010/07/25/ccs_art_transchacao-reordeno_1979144
  26. http://www.eluniversal.com/2004/12/20/imp_ccs_art_20217C
  27. http://globovision.com/articulo/alcaldia-de-chacao-puso-en-servicio-centro-deportivo-eugenio-mendoza-en-la-castellana
  28. http://globovision.com/articulo/chacao-abrio-las-puertas-del-mercado-mas-moderno-de-america-latina
  29. a b c spanisch Premio Transparencia 2008 para Leopoldo López. noticias24. 6. Oktober 2008. Abgerufen am 19. Oktober 2010.
  30. Country Reports on Human Rights Practices: Venezuela, 2005. U.S. State Department. 8. März 2006. Abgerufen am 9. September 2008.
  31. Glabe, Scott L: New Organization Opens Fire on Chavez, The Dartmouth Review. 22. November 2005. Archiviert vom Original am 20. November 2008. Abgerufen am 30. September 2011. 
  32. a b Jackson Diehl: The Rival Chavez Won't Permit. In: The Washington Post, 30. Juni 2008, S. A11. Abgerufen am 21. Juli 2008. 
  33. Spanien La Fiscalía investiga a un alcalde opositor por presuntas agresiones contra agentes del aeropuerto. Terra. 28. Juni 2008. Abgerufen am 22. Juli 2008.
  34. Cancel, Daniel and Steven Bodzin: Venezuela Opposition Pleads Decree Case to Trade Bloc (Update3), Bloomberg.com. 7. August 2008. Abgerufen am 9. September 2008. 
  35. a b c d de Córdoba, José and Darcy Crowe: In Enacting Decrees, Chávez Makes New Power Grab. In: Wall Street Journal, 6. August 2008. Abgerufen am 8. August 2008. 
  36. a b c James Ingham: Testing Times Ahead for Chavez. BBC News. 27. Juni 2008. Abgerufen am 22. Juli 2008.
  37. Gunson, Phil: More anger, protests over Venezuelan decrees. In: Miami Herald, 7. August 2008. 
  38. Alonso, Juan Francisco: IACHR finds unjustified procedural delay in case of Venezuelan Mayor. In: El Universal, 31. Juli 2008. Abgerufen am 13. August 2008. 
  39. a b Cancel, Daniel and Steven Bodzin: Venezuela Opposition Condemns Decrees, Court Decision (Update1), Bloomberg.com. 6. August 2008. Abgerufen am 9. September 2008. 
  40. Gollust, David: US Calls Chavez' Rule by Decree Effort Worrisome. VOA News. 7. August 2008. Archiviert vom Original am 14. August 2008. Abgerufen am 28. Juni 2014.
  41. Spanien Declaran constitucionalidad del artículo 105 de la Ley de Contraloría. In: El Universal, 5. August 2008. Abgerufen am 9. September 2008. 
  42. Venezuelans protest against ban. BBC News. 7. August 2008. Abgerufen am 8. August 2008.
  43. The autocrat of Caracas. In: The Economist, 7. August 2008. Abgerufen am 8. August 2008. 
  44. James, Ian: Venezuelans protest Chavez's new socialist push, Associated Press. 6. August 2008. Abgerufen am 9. September 2008.  Also available at Foxnews.com.
  45. Spanien Chocan con la Policía en Caracas. Siglo XXI. 6. August 2008. Abgerufen am 9. September 2008. (Seite nicht mehr abrufbar; Suche im Webarchiv)[3] [4] Vorlage:Toter Link/www.sigloxxi.com
  46. Tear gas used to break up Caracas protests. CNN. 7. August 2008. Abgerufen am 9. September 2008. (Seite nicht mehr abrufbar; Suche im Webarchiv)[5] [6] Vorlage:Toter Link/www.cnn.com
  47. Mercosur human rights commission arrives in Venezuela. In: El Universal, 6. August 2008. Abgerufen am 7. August 2008. 
  48. Venezuelan politics contaminate Mercosur parliament session, MercoPress. 19. August 2008. Abgerufen am 9. September 2008. 
  49. Romero, Simon: Report Accuses Chávez of Abusing Rights. In: The New York Times, 18. September 2008. Abgerufen am 2. Februar 2010. 
  50. Jackson Diehl: The Rival Chávez Won't Permit. In: The Washington Post, 30. Juni 2008. Abgerufen am 7. Mai 2010. 
  51. a b c Toothaker, Christopher: Venezuelan seeks to revive anti-Chavez movement. In: Deseret News, 26. Dezember 2009. Abgerufen am 19. Oktober 2010. 
  52. Democracy and human rights in Venezuela. Inter-American Court of Human Rights. 30. Dezember 2009. Abgerufen am 19. Oktober 2010.
  53. Leading Venezuelan Activist, Leopoldo Lopez, to Testify Before Inter-American Commission on Human Rights. Business Wire. 23. März 2009. Abgerufen am 31. Mai 2009.
  54. Interview: Leopoldo López on Venezuela's Political Alternative. Americas Society. 6. Oktober 2008. Abgerufen am 31. Mai 2009.
  55. Venezuelan GAO denounces former Mayor Leopoldo López's subterfuge. Embassy of the Bolivarian Republic of Venezuela Press Office. Abgerufen am 31. Mai 2009.
  56. Spanien Contraloría inhabilitó al alcalde Leopoldo López. In: El Tiempo. 13. Juni 2006. Abgerufen am 13. November 2006.
  57. Spanien Contraloría inhabilita por tres años a Leopoldo López para las funciones públicas. In: El Universal. 12. Juni 2006. Abgerufen am 14. November 2006.
  58. Spanien Caso de Leopoldo López llegó a Comisión de Contraloría. Cadena Global. 7. August 2008. Abgerufen am 10. September 2008. (Seite nicht mehr abrufbar; Suche im Webarchiv)[7] [8] Vorlage:Toter Link/www.cadenaglobal.com
  59. Declaration of the Friends of the Inter-American Democratic Charter on the Venezuelan Decision Regarding the Ruling of the Inter-American Court of Human Rights. The Carter Center. Abgerufen am 22. Oktober 2011.
  60. Protests in Venezuela: A tale of two prisoners. In: The Economist. Abgerufen am 23. Februar 2014. 
  61. a b c spanisch Leopoldo López lanza movimiento Voluntad Popular en Carabobo. El informador. 5. Dezember 2009. Abgerufen am 19. Oktober 2010.
  62. A tale of two prisoners. In: The Economist. Abgerufen am 28. Juni 2014.
  63. Girish Gupta and Peter Wilson: Venezuelans in shock over protest deaths, USA Today. 13. Februar 2014. 
  64. Opositor Leopoldo López con orden de captura por ‘terrorismo’. In: El Universo, 14. Februar 2014. Abgerufen am 21. Februar 2014. 
  65. Andrew Cawthorne and Diego Ore: Anti-Maduro protests persist in Venezuela, dozens jailed, Thomson Reuters. 14. Februar 2014. 
  66. a b Daniel Wallis, Eyanir Chinea: Venezuela's Lopez says ready for arrest at Tuesday march. Thomson Reuters. 16. Februar 2014. Abgerufen am 16. Februar 2014.
  67. a b Goodman, Joshua: Venezuela opposition leader jailed over protests. In: Associated Press. San Francisco Chronicle. 18. Februar 2014. Abgerufen am 22. Februar 2014.
  68. Descartan cargos de terrorismo y homicidio contra Leopoldo López. In: La Jornada, 20. Februar 2014. Abgerufen am 21. Februar 2014. 
  69. Venezuela HRF Declares Leopoldo Lopez a Prisoner of Conscience and Calls for his Immediate Release. In: Human Rights Foundation. Abgerufen am 28. Juni 2014.
  70. a b c Venezuela: Violence Against Protesters, Journalists. Human Rights Watch. 21. Februar 2014. Abgerufen am 23. Februar 2014.
  71. Venezuelan opposition leader Leopoldo Lopez denied bail. BBC News. 28. März 2014. Abgerufen am 22. April 2014.
  72. Rosie Gray: Venezuelan Opposition Leader Languishes In Jail As Protests Continue. In: Buzzfeed, 1. April 2014. Abgerufen am 3. April 2014. 
  73. Venezuela: Trial of opposition leader an affront to justice and free assembly. Amnesty International. 19. Februar 2014. Abgerufen am 23. Februar 2014.
  74. Spanien Leopoldo López afirma que deben trabajar duro en las comunidades. informe21.com. 20. August 2009. Abgerufen am 19. Oktober 2010.
  75. Spanien "Leopoldo López llamó a crear una red popular por cada escuela"
  76. Spanien Voluntad Popular cree que problema de inseguridad se puede solucionar. Secretaria General Iberoamerica. 20. August 2010. Abgerufen am 19. Oktober 2010.
  77. Leopoldo Lopez: Venezuela's Failing State. In: New York Times. Abgerufen am 28. Juni 2014.