Leprechaun – Der Killerkobold

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Filmdaten
Deutscher Titel Leprechaun – Der Killerkobold
Originaltitel Leprechaun
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1993
Länge 92 Minuten
Altersfreigabe FSK 16 (Neuprüfung)
Stab
Regie Mark Jones
Drehbuch Mark Jones
Produktion Jeffrey B. Mallian,
Mark Amin,
Michael Prescott
Musik Kevin Kiner,
Robert J. Walsh
Kamera Levie Isaacks
Schnitt Christopher Roth
Besetzung

Leprechaun – Der Killerkobold ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahre 1993. Die Hauptrollen spielen Warwick Davis und Jennifer Aniston, die in dem Film ihre erste Kinohauptrolle hatte.

Inhalt[Bearbeiten]

Am 10. Januar 1983 kehrt Daniel O'Grady aus Irland zurück und erzählt seiner Frau voller Freude, dass er es geschafft hätte einen Leprechaun zu fangen und ihnen somit ein Topf Gold zugesprochen wird, den er schnell verstecken will. Seine Frau geht währenddessen in den Keller, wo es der Leprechaun schafft, sich aus der Kiste zu befreien und die Frau die Kellertreppe hinunterstößt. O'Grady entdeckt kurzdarauf auch, dass der Leprechaun sich befreien konnte, schafft es jedoch ihn mit erneut in die Kiste zu bringen und mit einem vierblättrigen Kleeblatt darin gefangen zuhalten.

Zehn Jahre später zieht J.D. Redding mit seiner Tochter Tory in das Haus der O'Gradys. Dort treffen sie auf Nathan Murphy, seinen kleinen Bruder Alex und den geistig zurückgebliebenen Ozzie, die damit beauftragt werden das Haus neu zu streichen. Während Ozzie sich im Keller umsieht, hört er den Leprechaun um Hilfe schreien, der seine Stimme zu der eines Kindes verstellt. Ozzie streicht über die Kiste und wischt damit das vierblättrige Kleeblatt von der Kiste, wodurch der Leprechaun aus der Kiste ausbrechen kann.

Ozzie erzählt den anderen, was er gerade gesehen hat und dass ein Leprechaun im Keller war, doch schafft es nicht sie zu überzeugen, woraufhin er einen Regenbogen entdeckt und diesem im Glauben an dessen Ende einen Topf Gold zu finden. Alex folgt ihm, aus Angst, dass sich Ozzie verletzen könnte. Die beiden kommen an einen alten Truck, wo sie tatsächlich einen Topf voller Goldmünzen entdecken. Als Ozzie darauf kaut, um zu schauen, ob es echtes Geld ist, verschluckt er eine Münze. Alex sagt, sie sollten das Gold behalten, vielleicht kann man damit Ozzies Gehirn reparieren.

Der Leprechaun verletzt währenddessen J.D., in dem er eine Katze imitiert und ihm in die Hand beißt. Tory und die anderen bringen ihn daraufhin ins Krankenhaus, nicht wissend, dass der Leprechaun sie auf einem Dreirad folgt. Alex und Ozzie gehen in ein Pfandleihhaus, um den Wert des Goldes schätzen zu lassen, während Nathan und Tory auf die Ergebnisse der Untersuchung warten. Als Alex und Ozzie das Pfandleihhaus wieder verlassen haben, tötet der Leprechaun den Ladenbesitzer in dem er einen Springstock in dessen Brust rammt. Auf dem Weg zurück zum Farmhaus bringt der Leprechaun noch einen Polizisten um. Im Haus angekommen sucht er nach seinem Gold und putzt sämtliche Schuhe im Haus. Tory, Nathan, Alex und Ozzie kehrend indessen ebenfalls zurück zum Haus und stellen fest, dass dieses durchsucht wurde. Nathan will sich draußen umsehen und läuft in eine Bärenfalle, die der Leprechaun aufgebaut hat .

Die Gruppe schießt mehrmals auf den Leprechaun und versucht das Farmhaus zu verlassen, doch der Truck hat einen Motorschaden und wird kurz darauf mit der Gruppe drin, vom Leprechaun mit einer Art Kart von der Straße gestoßen. Wieder im Haus offenbaren Ozzie und Alex, dass sie den Topf Gold gefunden haben. Tory geht los, um dem Leprechaun diesen auszuhändigen. Als sie den Topf aus den Brunnen fischt und dem Leprechaun gibt, glaubt die Gruppe, dass der Terror vorbei ist, doch der Leprechaun zählt seine Münzen und bemerkt, dass eine fehlt. Er glaubt, dass sie ihn hereinlegen wollten und beginnt erneut die Jagd. Ozzie erzählt der Gruppe, dass der alte O'Grady weiß, wie man den Leprechaun besiegen kann und sagt Tory, wo sie ihn finden kann.

Tory erreicht das Pflegeheim, wo sie O'Grady findet. Als sie ihn anspricht, muss sie jedoch feststellen, dass es sich dabei um den Leprechaun handelt. Tory flieht in den Fahrstuhl, wo plötzlich der blutüberstöhmte O'Grady von der Decke fällt. Er erzählt Tory im Sterben von dem vierblättrigen Kleeblatt und wo sie eines finden kann. Tory kehrt zum Haus zurück und beginnt direkt nach einem Kleeblatt zu suchen, bis sie vom Leprechaun überrascht wird. Er tötet sei beinah, doch wird von Nathan und Ozzie aufgehalten. Alex versucht ihm eine Falle zu stellen und wird fast vom Leprechaun getötet, bis Ozzie diesem erzählt, dass er die fehlende Münze verschluckt hat und wird vom Leprechaun verletzt. Bevor er Ozzie töten kann, bekommt Alex von Tory ein vierblättriges Kleeblatt, wickelt es in einen Kaugummi ein und schießt es dem Leprechaun in den Mund, wodurch er all seine Kraft verliert.

Die Polizei erreicht das Haus schließlich und Tory wird mit ihrem Vater wiedervereint.

Veröffentlichung[Bearbeiten]

Leprechaun startete in den USA in 620 KInos und spielte an seinem Startwochenende fast 2,5 Mio. Dollar ein.[1] Die Gesamteinnahmen in den USA betrugen ca. 8,5 Mio. US-Dollar, bei einem Budget von 900.000 US-Dollar.

Kritiken[Bearbeiten]

Der Film erhielt überwiegend negative Kritiken.

„Das handwerkliche Geschick des Regisseurs, die gelungene Maske des quirligen Kobolds und die sorgsam orchestrierte Musik können nicht über das mangelnde dramaturgische Konzept des in einigen Szenen zu brutalen Gruselfilms hinwegtäuschen.“

Lexikon des Internationalen Films

Fortsetzungen[Bearbeiten]

Der Film zog zahlreiche Fortsetzungen mit sich, in denen einzig Warwick Davis als durchgehender Hauptdarsteller erhalten blieb. Die erste Fortsetzung Leprechaun 2 startete 1994 unter Regie von Rodman Flender in den amerikanischen Kinos und erhielt ebenfalls überwiegend negative Kritiken. Hierbei wurde die Handlung und der Tod des Leprechauns im ersten Teil ignoriert. 1995 erschien mit Leprechaun 3 – Tödliches Spiel in Las Vegas der dritte Teil direkt auf Video, 1997 erhielt der vierte Teil Leprechuan 4: In Space ebenfalls eine Veröffentlichung auf Video. In Deutschland erschein der Film unter dem Titel Space Platoon. Regie führte hier erneut Brian Trenchard-Smith, der auch für den dritten Teil der Reihe verantwortlich war. 2000 und 2003 folgten noch die Teile Leprechaun 5 – In the Hood und Leprechaun 6 – Back 2 the Hood ebenfalls direkt auf Video.

Im März 2012 gaben Lionsgate und WWE Studios bekannt gemeinsam an einer Neuauflage der Filmreihe zu arbeiten.[2] Die Hauptrolle übernahm der kleinwüchsige Wrestler Dylan Mark Postl. Leprechaun: Origins stellt somit den ersten Teil der Reihe ohne Warwick Davis dar. Der Film kam im August 2014 sehr eingeschränkt in die amerikanischen Kinos und wurde zudem als Video-on-Demand angeboten.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Leprechaun (1993) - Weekend Box Office Results - Box Office Mojo. In: Box Office Mojo. Abgerufen am 3. August 2012.
  2. Lionsgate pacts with WWE on film deal. Variety. Abgerufen am 15. März 2012.