Leprosy

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Leprosy
Studioalbum von Death
Veröffentlichung 1988
Label Combat Records
Format CD
Genre Death Metal
Anzahl der Titel 8
Laufzeit 38 min 52 s

Besetzung

Produktion Dan Johnson
Studio Morrisound Recording, Tampa, Florida
Chronologie
Scream Bloody Gore
(1987)
Leprosy Spiritual Healing
(1990)

Leprosy (engl. für Lepra) ist das zweite Album der US-amerikanischen Death-Metal-Band „Death“. Dem Album ging ein Promotion-Demo voraus.

Hintergrund[Bearbeiten]

Nach dem Umzug von Chuck Schuldiner zurück nach Florida verblieb Schlagzeuger Chris Reifert in Kalifornien und gründete Autopsy.

Das Material ist sehr Thrash-Metal-lastig ausgefallen. Die Lieder wurden alle von Chuck Schuldiner geschrieben, lediglich bei dem Titel Primitive Ways half Rick Rozz als „Songwriter“ aus. Das lag vor allem daran, dass Schuldiner ein komplett neues Line-up zusammengestellt hatte. Er warb alle drei Musiker (Rick Rozz, Terry Butler, Bill Andrews) von der Band Massacre ab. Kam Lee blieb als einziges Mitglied zurück. Rick Rozz und Kam Lee hatten beide schon in der Death-Vorläuferband Mantas gespielt.

Als Bassist ist Terry Butler angegeben. Schuldiner behauptete jedoch, dass er die Bassspuren von Leprosy sowie vom Nachfolgealbum Spiritual Healing selbst eingespielt habe, da es Butler zu schwer gefallen sei, das Material einzuspielen.[1]

Titelliste[Bearbeiten]

  1. Leprosy – 6:20
  2. Born Dead – 3:27
  3. Forgotten Past – 4:36
  4. Left to Die – 4:38
  5. Pull the Plug – 4:27
  6. Open Casket – 4:56
  7. Primitive Ways – 4:34
  8. Choke on It – 5:54

Trivia[Bearbeiten]

  • Der Produzent vieler Death-Alben, Scott Burns, arbeitete als Engineer am Album mit.
  • Das Cover des Albums wurde erneut von Ed Repka entworfen.
  • Eine Coverversion des Titels „Born Dead“ ist auf dem Album Farbenfinsternis der deutschen Band Eisregen zu finden.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Im Rock Hard Nr. 273 von Februar 2010 wurde das Album von der Redaktion zur Nr. 1 der 25 wichtigsten Death-Metal-Alben gewählt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rock Hard, Dezember 1991