Leptobarbus

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Leptobarbus
Siambarbe (Leptobarbus hoevenii)

Siambarbe (Leptobarbus hoevenii)

Systematik
Otophysa
Ordnung: Karpfenartige (Cypriniformes)
Überfamilie: Karpfenfischähnliche (Cyprinoidea)
Familie: Karpfenfische (Cyprinidae)
Unterfamilie: Leptobarbinae
Gattung: Leptobarbus
Wissenschaftlicher Name der Unterfamilie
Leptobarbinae
Bleeker, 1864
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Leptobarbus
Bleeker, 1860

Leptobarbus (Gr.: „leptos“ = dünn + Lat.: „barbus“ = Bartel) ist eine südostasiatische Karpfenfischgattung.

Merkmale[Bearbeiten]

Leptobarbus-Arten werden 8,5 cm bis einen Meter lang. Ihre Schuppen sind mittelgroß. Das Maul reicht nicht bis zum Vorderrand der Orbita. Rund um das Maul finden sich vier Barteln. Die Kiemenrechen sind kurz, lanzettförmig und stehen weit auseinander. Zahnformel für die Schlundzähne: 5.3.2-2.3.5. Die Rückenflosse beginnt über dem Bauchflossenansatz und wird von einem ungeteilten und sieben geteilten Weichstrahlen gestützt, die kurze Afterflosse von fünf geteilten Weichstrahlen. Die Seitenlinie verläuft nach unten und befindet sich auf dem Schwanzstiel auf der unteren Hälfte. Ein dunkler Seitenstreifen bei den Jungfischen verschwindet mit zunehmendem Alter.

Arten[Bearbeiten]

Fishbase listet fünf Arten:

Systematik[Bearbeiten]

Die Gattung Leptobarbus wurde 1860 durch den niederländischen Ichthyologen Pieter Bleeker beschrieben und 1864 in die monotypischen Unterfamilie Leptobarbinae gestellt. Ihre isolierte Stellung innerhalb der Karpfenfische hat die Gattung bis heute beibehalten. Sie ist die Schwestergruppe einer Klade aus Schleien (Tincinae), Kardinalfischen (Tanichthys), Bitterlingen (Acheilognathinae), Gründlingsverwandten (Gobioninae), Weißfischen (Leuciscinae) und den ostasiatischen Oxygastrinae.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Leptobarbus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien