Les McKeown

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Les McKeown bei der Radio-F-Oldienacht im April 2010 in der Nürnberger Meistersingerhalle
Les McKeown bei der Radio-F-Oldienacht im April 2010 in der Nürnberger Meistersingerhalle
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[1]
She’s a Lady
  DE 38 16.05.1988 (17 Wo.)
Love Is Just a Breath Away
  DE 44 12.12.1988 (6 Wo.)
It’s a Game
  DE 33 24.04.1989 (9 Wo.)
Love Hurts and Love Heals
  DE 47 24.07.1989 (9 Wo.)

Leslie Richard McKeown (* 12. November 1955 in Edinburgh, Schottland) war von 1973 bis 1978 Sänger der Bay City Rollers, veröffentlichte aber auch zwei Soloalben.

Biografie[Bearbeiten]

1973 verließ McKeown die Band Threshold und wurde Sänger der Bay City Rollers. Nach dem Bruch mit der Band arbeitete er an einer Solokarriere und veröffentlichte 1979 das Album All Washed Up. In Japan war er dabei erfolgreich, während er in Europa nicht an den Erfolg seiner ehemaligen Band anknüpfen konnte.

Ende der 1980er Jahre gelang ihm in Deutschland mit dem Produzenten Dieter Bohlen die Rückkehr in die Charts. Seine erste Single, She’s a Lady, die auch auf dem Debütalbum Blue Systems zu finden war, erreichte Platz 38 der deutschen Charts. Es folgten mit Love Is Just a Breath Away , Love Hurts and Love Heals und It’s a Game vom Soundtrack zur ZDF-Fernsehserie Rivalen der Rennbahn drei weitere aus Bohlens Feder stammende Top-50-Hits in Deutschland.

Die Hälfte des 1989er Albums It’s a Game – The First Album, die Lieder Looking for Love, Natural Lover, I Need Your Love und I’ll Be Your Lover, produzierte McKeown selbst. Die letzte Single, das ebenfalls von Bohlen geschriebene Nobody Makes Me Crazy (Like You Do), wurde als Albumtrack auch in einer Version von Blue System veröffentlicht.

1990 nahm McKeown mit dem Titel Ball and Chain am britischen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest teil und belegte Platz 5. 2005 tourte er mit einer Bay-City-Rollers-Nachfolgeband. Gemeinsam mit dem Fotografen Wolfgang Heilemann betreibt McKeown einen Karaoke-Club in München.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1979: All Washed Up
  • 1989: It’s a Game – The First Album

Singles[Bearbeiten]

  • 1979: Shall I Do It (One More Number One)
  • 1981: Tender Love
  • 1988: She’s a Lady
  • 1988: Love Is Just a Breath Away
  • 1989: It’s a Game
  • 1989: Love Hurts and Love Heals
  • 1989: Nobody Makes Me Crazy (Like You Do)

Literatur[Bearbeiten]

  • Leslie McKeown mit Lynne Elliott: Rollermaniac – Mein Leben als Teen-Pop-Idol. Heyne, 2004, ISBN 3453878116.

Quellen[Bearbeiten]

  1. Chartdiskografie

Weblinks[Bearbeiten]