Lesko

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zur gleichnamigen Sängerin siehe Anna Lesko.
Lesko
Wappen von Lesko
Lesko (Polen)
Lesko
Lesko
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Karpatenvorland
Landkreis: Lesko
Fläche: 15,09 km²
Geographische Lage: 49° 28′ N, 22° 20′ O49.47444444444422.328888888889Koordinaten: 49° 28′ 28″ N, 22° 19′ 44″ O
Einwohner: 5629
(31. Dez. 2013)[1]
Postleitzahl: 38-600
Telefonvorwahl: (+48) 13
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 14 Schulzenämter
Fläche: 111,58 km²
Einwohner: 11.544
(31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 103 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1821033
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeisterin: Barbara Jankiewicz
Adresse: ul. Parkowa 1
38-600 Lesko
Webpräsenz: www.lesko.pl
Die Pfarrkirche
Das Schloss der Familien Kmit (heute Hotel)

Lesko (bis 1931 Lisko) ist eine Stadt mit etwa 6.000 Einwohnern in Polen. Sie gehört dem Powiat Leski an und liegt in Bieszczady auf einer Erhebung über dem San.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahre 1436 wurde Lesko erstmals urkundlich erwähnt. Unter König Kasimir IV. Jagellonicus bekam Lesko dann 1470 das Stadtrecht. In dieser Zeit gehörte die Stadt den Kmiten (Andreas Kmita de Wisnicze, frater germanus Petri Capitanei Scepusiensis et Stanislai, 1487), einer ansässigen Herrscherfamilie, die zu Anfang des 16. Jahrhunderts das noch heute erhaltene Schloss erbaut hat. Etwa um das Jahr 1538 wurde die spätgotische Pfarrkirche errichtet und 1896 folgte der Dom. Während des Nordischen Krieges plünderten und verheerten die Schweden die Stadt zwei Wochen lang, die befreienden Magnus Stenbock Truppen plünderten weiter, da die Soldaten keinen Sold erhalten hatten.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Das Schloss der Familie Kmit stammt aus dem Jahr 1550, wurde in der Folgezeit jedoch vielfach verwüstet und war darüber hinaus baulichen Veränderungen unterworfen.
  • Die Pfarrkirche wurde seit ihrer Entstehung 1539 mehrmals umgebaut und erhielt 1725–1765 einen freistehenden, barocken Glockenturm
  • Die ehemalige städtische Synagoge wurde um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert errichtet und während der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg zerstört. Auch nach dem Wiederaufbau der Jahre 1960 bis 1963 dient sie nicht mehr sakralen Zwecken und wird heute als Kunstgalerie genutzt.
  • Auf dem jüdischen Friedhof von Lesko finden sich noch Gräber aus dem 16. bis zum 20. Jahrhundert.

Gemeinde[Bearbeiten]

Die Stadt- und Landgemeinde besteht aus der Stadt Lesko sowie 14 Schulzenämtern:

  • Bachlawa
  • Bezmiechowa Dolna
  • Bezmiechowa Górna
  • Dziurdziów
  • Glinne
  • Hoczew
  • Huzele
  • Jankowce
  • Łączki
  • Łukawica
  • Manasterzec
  • Postołów
  • Średnia Wieś
  • Weremień

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lesko – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 19. Juni 2014.