Lesli Linka Glatter

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Lesli Linka Glatter (* 26. Juli 1953) ist eine US-amerikanische Film- und Fernsehregisseurin. Sie ist auch unter ihren Künstlernamen Leslie Linka Glatter und Lesli Glatter bekannt.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Lesli Linka Glatter wurde 1953 geboren. Sie begann ihre Karriere zunächst als Tänzerin und als Choreografin, bevor sie anfing als Filmregisseurin zu arbeiten. Ihr Regiedebüt, der Kurzfilm Tales of Meeting and Parting, den sie zusammen mit Sharon Oreck inszeniert hatte, wurde bei der Oscarverleihung 1985 für einen Oscar als Best Short Film, Live Action nominiert.[1] Zwei Jahre später fing sie bei einigen Fernsehserien und -filmen als Regisseurin an. So führte sie bei drei Episoden von Unglaubliche Geschichten, vier Episoden von Twin Peaks, zwei Episoden von On the Air – Voll auf Sendung und New York Cops – NYPD Blue, sowie beim HBO-Fernsehfilm Skandal in der Notaufnahme Regie. Letzteres wurde 1995 bei den CableACE Award für das Best Picture und für einen Humanitas-Preis nominiert. Für ihre Regiearbeit an der Serie Twin Peaks wurde sie 1991 für einen Directors Guild of America Award in der Kategorie Outstanding Directorial Achievement in Dramatic Series nominiert. 1995 folgte ihr Spielfilmdebüt im Film Now and Then – Damals und heute mit Demi Moore, Melanie Griffith, Christina Ricci und Thora Birch in den Hauptrollen. Es folgten weitere Inszenierungen bei Fernsehserien, wie von 1995 bis 2008 bei dreizehn Episoden der Krankenhausserie Emergency Room – Die Notaufnahme und 1996 bei einer Episode der Krimiserie Murder One. 1998 führte sie beim Film Wunsch & Wirklichkeit, mit Kenneth Branagh, Madeleine Stowe und William Hurt in den Hauptrollen, Regie. In den 2000er-Jahren arbeitete sie wieder vermehrt bei Fernsehserien, wie zum Beispiel Law & Order: Special Victims Unit, Gilmore Girls und The West Wing – Im Zentrum der Macht, O.C., California, Heroes, Dr. House und Mad Men. 2010 gewann sie für ihre Arbeiten an Mad Men einen Directors Guild of America Award in der Kategorie Outstanding Directorial Achievement in Dramatic Series und wurde für einen Emmy für das Outstanding Directing for a Drama Series nominiert.

Zuletzt zog sie sich ganz aus dem Filmgewerbe zurück und inszenierte weitere Episoden von Fernsehserien, darunter The Mentalist, Good Wife, True Blood, Pretty Little Liars, The Chicago Code, The Newsroom, Boss, Nashville und The Walking Dead.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten]

Jahr Auszeichnung Für Kategorie Resultat
1985 Oscar Tales of Meeting and Parting Best Short Film, Live Action Nominiert
1991 Directors Guild of America Award Twin Peaks Outstanding Directorial Achievement in Dramatic Series
2010 Mad Men Gewonnen
2010 Emmy Outstanding Directing for a Drama Series Nominiert
2011 Banff World Media Festival Pretty Little Liars Best Continuing Series

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. List Of Academy Award Nominations. Los Angeles Times. 7. Februar 1985. Abgerufen am 21. Januar 2012.