Leslie Feinberg

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Leslie Feinberg (* 1. September 1949 in Kansas City; † 15. November 2014 in Syracuse, New York[1]) war eine US-amerikanische Autorin und LGBT-Aktivistin.

Feinberg war führendes Mitglied der amerikanischen Workers World Party und Hauptredakteurin der Zeitschrift Workers World. Des Weiteren war Feinberg auf der Camp Trans engagiert und erhielt den Ehrendoktor von der Starr King School for the Ministry für ihre Arbeiten im Bereich Transgender und soziales Engagement.[2] Als Autorin schrieb Feinberg über LGBT-Themen. Für den Roman Stone Butch Blues erhielt Feinberg den Stonewall Book Award. Dieser Roman ist nicht autobiographisch.[3]

Feinberg wurde körperlich weiblich geboren und unterzog sich als erwachsener Transgender zeitweilig einer Behandlung mit männlichen Hormonen.[4] Feinbergs Lebensgefährtin war die lesbische Dichterin Minnie Bruce Pratt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Transgender Liberation: A Movement Whose Time Has Come, 1992, World View Forum, ISBN 0-89567-105-0
  • Stone Butch Blues, 1993, San Francisco: Firebrand Books, ISBN 1-55583-853-7
  • Transgender Warriors: Making History from Joan of Arc to Dennis Rodman, 1996, Boston: Beacon Press. ISBN 0-8070-7941-3
  • Trans Liberation: Beyond Pink or Blue, 1999, Beacon Press, ISBN 0-8070-7951-0
  • Drag King Dreams, 2006, New York: Carroll & Graf, ISBN 0-7867-1763-7
  • Träume in den erwachenden Morgen: Stone Butch Blues, 3. Auflage 2008, Berlin: Verlag Krug & Schadenberg, ISBN 978-3-930041-35-0

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Transgender Pioneer and Stone Butch Blues Author Leslie Feinberg Has Died. In: Advocate, 17. November 2014 (englisch).
  2. News and Events
  3. Curve Magazine, über Leslie Feinberg, von Gretchen Lee (Version vom 5. Juli 2008 im Internet Archive)
  4. Gekürzter Auszug aus Leslie Feinberg's Transgender Warriors. From Joan of Arc to RuPaul in der EMMA, November 2014.