Leslie Lamport

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Leslie Lamport

Leslie Lamport (* 7. Februar 1941 in New York)[1] ist ein US-amerikanischer Mathematiker, Informatiker und Programmierer. 2013 erhielt er den Turing Award für seine Beiträge zur Theorie und Praxis verteilter und nebenläufiger Systeme.

Leben[Bearbeiten]

Lamport schloss 1960 am Massachusetts Institute of Technology mit dem Bachelor in Mathematik ab. 1962 bis 1965 arbeitete er in Teilzeit für die Mitre Corporation. 1963 erlangte er an der Brandeis University zunächst den MA-Abschluss (Master of Arts) und wurde 1972 bei Richard Palais in Mathematik promoviert (The Analytic Cauchy Problem with Singular Data)[2]. Lamport war 1965 bis 1969 Professor für Mathematik am Marlboro College und arbeitete 1970 bis 1977 für Massachusetts Computer Associates. 1977 bis 1985 war er bei SRI International und 1985 bis 2001 bei der Digital Equipment Corporation/Compaq (als Senior Consulting Engineer). Seit 2001 arbeitet er für Microsoft Research.

Werk[Bearbeiten]

Lamport ist als Entwickler von LaTeX bekannt. In der Theoretischen Informatik hat er unter anderem in folgenden Bereichen geforscht:

Werke[Bearbeiten]

  • LATEX: a document preparation system, Addison-Wesley 1986, 2. Auflage 1994
  • Specifying systems: the TLA+ language and tools for hardware and software engineers, Addison-Wesley 2003
  • Time, Clocks and the Ordering of Events in a Distributed System: Erstmals veröffentlicht in: Communications of the ACM 21, 7 (July 1978), S. 558–565. Neu aufgelegt u.A. in Distributed Computing: Concepts and Implementations, McEntire et al., ed. IEEE Press, 1984.
  • The Writings of Leslie Lamport, kommentierte Liste der Veröffentlichungen von Leslie Lamport

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lebensdaten nach American Men and Women of Science, Thomson Gale 2004
  2. Leslie Lamport im Mathematics Genealogy Project (englisch)