Letschi Alchasurowitsch Kurbanow

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Letschi Alchasurowitsch Kurbanow (russisch Лечи Алхазурович Курбанов, in englischer Transkription Lechi Kurbanov; * 9. April 1978 in Gudermes) ist ein tschetschenischer bzw. russischer Kampfsportler.

Sein Kampfstil ist Kyokushin, er gehört neben den anderen russischen Kämpfern Sergei Plechanow, Sergei Ossipow, Alexander Pitschkunow, Igor Peplow, Jakow Sobnin, Michail Koslow, Ansor Schichabachow, Andrei Stepin, Alexander Ibragimow sowie dem Brasilianer Ewerton Teixeira und dem Rumänen Lucien Gogonel zu den weltweit besten Kyokushin-Kämpfern. In seiner Gewichtsklasse, dem Superschwergewicht, ist er beim 3. World Weight Tournament im April 2005 hinter Ewerton Teixeira Zweiter geworden, da er das Finale nach Entscheidung verlor. Zwei Jahre später, 2007, wird das 4. Tournament veranstaltet und es wird sich zeigen, wer momentan der stärkste Kämpfer ist. Favorisiert sind neben den Brasilianern die Russen, da sie das anerkannt stärkste Team sind.

Erfolge[Bearbeiten]

  • 3rd World Weight Tournament (IKO 1) 2005 – 2.
  • 8th World Tournament (IKO 1) 2003 - 5.
  • All Japan Weight Tournament (IKO 1) 2002 - Sieger
  • Americas Cup 2002 - 2.
  • European Championships (IKO 1) 2001 - Sieger
  • European Championships (IKO 1) 1999 - 3.
  • European Cup 2002 - Sieger
  • Russian Open 2002 - 2.
  • 2nd World Team Cup 2002 - 2.

Bemerkung: Bei den Turnieren vor 2002 startete er noch im Schwergewicht. Außerdem hat Kurbanow am 30. Mai 2004 einen Vergleichskampf bestritten, bei dem er als Vertreter des Ichigeki Kyokushin-Stils gegen einen K-1-Kämpfer antrat. Er besiegte den 1,95 m großen und 152 kg schweren Big Fam (Kurbanow: 1,80 m, 95 kg) nach einer Minute durch KO.

Stil[Bearbeiten]

Kurbanow pflegt den traditionellen Kyokushin-Stil. Da bei diesem Schläge mit Faust und Ellenbogen gegen den Kopf untersagt sind, kämpft er ohne Kopfdeckung (was allgemein als Schwäche dieser Stilrichtung gilt). Kurbanows Stärke sind seine Kicks, so gewinnt er die meisten seiner Kämpfe durch KO, indem er seine Gegner mit einem Mawashi-geri oder Ushiro mawashi-geri niederstreckt. Für den Fall, dass seine Tritte nicht treffen, lässt er sich nach fast jeder Ausführung solch einer Attacke fallen, damit der Kampf unterbrochen wird und der Gegner ihn nicht treffen kann. Die Wirkung solch eines Trittes musste Andrey Stepin 2005 am eigenen Leib spüren: Kurbanow traf ihn so hart, dass er Minutenlang bewusstlos war.

Weblinks[Bearbeiten]