Leuchtturm Olhörn

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Leuchtturm Olhörn
Foehr Wyk Leuchtturm Olhoern.JPG
Ort: Wyk auf Föhr
Lage: Strand
Geographische Lage: 54° 40′ 50,8″ N, 8° 33′ 58,6″ O54.6807838.566289Koordinaten: 54° 40′ 50,8″ N, 8° 33′ 58,6″ O
Feuerträgerhöhe: 8.60
Feuerhöhe: 10
Leuchtturm Olhörn (Schleswig-Holstein)
Leuchtturm Olhörn
Kennung: Oc(4)WR.15s
Optik: Gürtellinse, Niedervolt-Halogenglühlampe 24 V, 250 W
Betriebsart: elektrisch
Funktion: Quermarkenfeuer
Bauzeit: 1952
Internationale Ordnungsnummer: B 1704

Der Leuchtturm Olhörn, auch Leuchtfeuer Olhörn oder gelegentlich auch Leuchtturm Olderhörn genannt, ist ein kleiner Leuchtturm auf der deutschen Nordseeinsel Föhr in Schleswig-Holstein.

Lage und Beschreibung[Bearbeiten]

Der Turm befindet sich im Südosten der Marschinsel Föhr in der Gemarkung der Stadt Wyk auf Föhr im Landkreis Nordfriesland. Er steht auf einem Geestrücken von eher geringer Höhe über dem Südstrand von Wyk in der Nähe des Kurmittelhauses.

Anstelle einer 1892 errichteten Leuchtbake wurde im Jahr 1952 der heutige Turm erbaut. Er besitzt eine Höhe von etwa acht Metern; die Feuerhöhe befindet sich 10 Meter über MThw. Der Turm besitzt einen annähernd quadratischen Grundriss und besteht aus massivem Mauerbau, der mit einer rot-braunen Klinkerfassade verkleidet ist.[1][2] Über der begehbaren Plattform erhebt sich die aus Metall bestehende und weiß lackierte Laterne mit der Optik. Der ferngesteuerte Turm besitzt die Funktion eines Quermarkenfeuers und dient der Navigation der Schifffahrt in der Norderaue zwischen dem Festlandshafen Dagebüll und den Inseln Föhr und Amrum.[3] Er ist daher ein Seezeichen und stellt (aufgrund seiner eher geringen Höhe) eingeschränkt auch eine Landmarke auf der Insel dar.

Literatur[Bearbeiten]

  • Friedrich-Karl Zemke: Deutsche Leuchttürme einst und jetzt, 2. Auflage; Koehlers Verlagsgesellschaft mbH; Herford 1991; ISBN 3-7822-0503-0

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Leuchtturm Olhörn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes / Wasser- und Schifffahrtsamt Tönning
  2. Insel-Museum.de
  3. Lage des Leuchtturms auf der privaten Seite „Lichtseekarte.de“