Leutenbach (Oberfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Leutenbach
Leutenbach (Oberfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Leutenbach hervorgehoben
49.71305555555611.172222222222339Koordinaten: 49° 43′ N, 11° 10′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Forchheim
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Kirchehrenbach
Höhe: 339 m ü. NHN
Fläche: 19,46 km²
Einwohner: 1680 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 86 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91359
Vorwahl: 09199
Kfz-Kennzeichen: FO, EBS, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 4 74 147
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
St.-Moritz-Straße 5
91359 Leutenbach
Webpräsenz: www.kirchehrenbach.de/
leutenbach
Bürgermeister: Otto Siebenhaar (FW Leutenbach-Dietzhof)
Lage der Gemeinde Leutenbach im Landkreis Forchheim
Landkreis Nürnberger Land Erlangen Landkreis Bamberg Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Bayreuth Bamberg Landkreis Bamberg Wiesenttal Igensdorf Hiltpoltstein Gräfenberg Hallerndorf Forchheim Hausen (bei Forchheim) Heroldsbach Eggolsheim Weißenohe Wiesenthau Weilersbach (Oberfranken) Unterleinleiter Pretzfeld Poxdorf (Oberfranken) Pinzberg Obertrubach Neunkirchen am Brand Leutenbach (Oberfranken) Langensendelbach Kunreuth Kleinsendelbach Kirchehrenbach Hetzles Gößweinstein Effeltrich Ebermannstadt Dormitz IgensdorfKarte
Über dieses Bild
Leutenbach am 30. Oktober 2006

Leutenbach ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Forchheim und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Kirchehrenbach.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Leutenbach liegt in der Fränkischen Schweiz zwischen Erlangen und Bayreuth am Ehrenbach.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Leutenbach gliedert sich in sieben Ortsteile[2]:

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Kirchehrenbach, Pretzfeld, Egloffstein, Gräfenberg, Kunreuth, Pinzberg, Wiesenthau.

Geschichte[Bearbeiten]

Leutenbach wurde mit großer Wahrscheinlichkeit vor dem Jahr 1000 gegründet. Die Burg der Herren von Ludunbach (auch: Leutenbach, Ludenbach) ist zwischen 1079 und 1203 bezeugt, sie befand sich wohl auf dem südöstlich gelegenen Burgstein, und ist mit dem Burgstall Burgstein identisch. Leutenbach im heutigen Regierungsbezirk Oberfranken kam nach dem Aussterben des Geschlechts an das Hochstift Bamberg. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort dann zu Bayern.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Die heutige Gemeinde Leutenbach entstand am 1. Mai 1978 anlässlich der Gemeindegebietsreform in Bayern aus den 1818 entstandenen Gemeinden Leutenbach sowie Mittelehrenbach und Oberehrenbach.[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Leutenbach hat 12 Mitglieder zuzüglich des Ersten Bürgermeisters Otto Siebenhaar (Freie Wähler).

FW Leutenbach-Dietzhof WG Ehrenbach WG Oberehrenbach CSU WG Ortspitz-Seidmar Gesamt
2002 4 5 1 2 12 Sitze
2008 5 3 2 1 1 12 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Gold ein schräglinker blauer Wellenbalken; oben ein aufrechter schwarzer Speer mit wehendem roten Fahnentuch, bestreut mit sechs sechsstrahligen goldenen Sternen; unten eine schwarze Zinnenmauer.

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Brauereien[Bearbeiten]

In der Gemeinde gibt es die Brauereien Drummer in Leutenbach und Alt in Dietzhof.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Leutenbach (Oberfranken) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111102/213104&attr=OBJ&val=1209
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 684.