Leutenthal

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Leutenthal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Leutenthal hervorgehoben
51.05611111111111.373888888889230Koordinaten: 51° 3′ N, 11° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Weimarer Land
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Nordkreis Weimar
Höhe: 230 m ü. NHN
Fläche: 5,5 km²
Einwohner: 263 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 48 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99439
Vorwahl: 036451
Kfz-Kennzeichen: AP, APD
Gemeindeschlüssel: 16 0 71 051
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Unterm Dorfe 34a
99439 Leutenthal
Webpräsenz: www.leutenthal.com
Bürgermeister: Herbert Steinhäuser
Lage der Gemeinde Leutenthal im Landkreis Weimarer Land
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Leutenthal ist eine Gemeinde im Norden des Landkreises Weimarer Land und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Nordkreis Weimar.

Lage[Bearbeiten]

Der landwirtschaftlich geprägte Ort Leutenthal liegt etwa drei Kilometer südöstlich von Buttelstedt, dem Sitz der Verwaltungsgemeinschaft, und rund 37 Kilometer südwestlich von Schulpforta, dem Ort des früheren Klosters Pforte. Die Wohnbebauung liegt zum großen Teil beidseitig der Scherkonde. Über 80 Prozent der Gemeindefläche sind landwirtschaftliche Nutzfläche, davon 90 Prozent Ackerland.

Geschichte[Bearbeiten]

Kirche

Leutenthal wurde erstmals 1250 als Ludental anlässlich des Verkaufs von Landflächen an das Kloster Pforte durch das Kloster Wechterswinkel urkundlich erwähnt. Weiterer Besitz in der Ortslage ist 1341 für das Kloster Heusdorf (bei Apolda) nachgewiesen. Im Zuge der Reformation wurden die Klostergüter 1552 landesherrlicher Besitz, aber schon rund ein Jahrzehnt später wieder als Lehen ausgegeben. Das hieraus entstehende Rittergut wurde 1842 aufgelöst, seine Wohnplätze und agrarischen Flächen an Bauern verkauft.

Neben der vorherrschenden bäuerlichen Erwerbstätigkeit gab es schon 1541 ein Mühle und im 16. Jahrhundert umfangreichen Waidanbau. 1843 arbeiteten eine Ölmühle und vorwiegend kleine handwerkliche Betriebe in Leutenthal.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die Dorfkirche mit einem bemalten Holztonnengewölbe stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts umgebaut. 1993 wurde die St. Vitus geweihte Kirche neu eingedeckt.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Bebauung der landwirtschaftlichen Flächen des Ortes wird im Wesentlichen von zwei Agrar-Genossenschaften betrieben, im geringen Umfang ist auch noch Nebenerwerbslandwirtschaft zu finden. Versorgungsdienstleistungen und Handwerk sind noch mit wenigen Betrieben ansässig. Die Gemeinde ist seit 1994 Förderschwerpunkt im thüringischen Dorferneuerungsprogramm.

Kultur & Veranstaltungen[Bearbeiten]

Der Kulturverein Leutenthal e.V. pflegt sowohl die traditionelle Kirmes, als auch andere Veranstaltungen im Ort.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Leutenthal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien