Leutzsch

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Dieser Artikel behandelt den Leipziger Stadtteil, für den gleichnamigen Theologen siehe Martin Leutzsch.
Wappen von Leipzig

Leutzsch
Stadtteil von Leipzig

Koordinaten 51° 20′ 52″ N, 12° 18′ 50″ O51.34783333333312.31375Koordinaten: 51° 20′ 52″ N, 12° 18′ 50″ O.
Fläche 4,53 km²
Einwohner 8752 (31. Dez. 2010)
Bevölkerungsdichte 1932 Einwohner/km²
Postleitzahl 04179
Vorwahl 0341
Stadtbezirk Altwest
Verkehrsanbindung
Eisenbahn Merseburg–Leipzig
S-Bahn 1
Straßenbahn 7
Bus 68, 80
Quelle: Ortsteilkatalog Leipzig 2008

Leutzsch ist ein Stadtteil im Westen von Leipzig.

Die damalige Landgemeinde Leutzsch, Teil der Amtshauptmannschaft Leipzig mit mehr als 15.000 Einwohnern und einer Fläche von 6,8 km², wurde 1922 nach Leipzig eingemeindet.

Dorfkirche von Leutzsch um 1850
Rathaus Leutzsch, 2007

Es ist ein klassisches Industriellen- und Arbeiterviertel im Leipziger Westen mit zum Teil aufgelassenen Industriebrachen ehemaliger VEBs, aber auch herrschaftlichen Industriellen-Villen, im Jugendstil erbaut, die vornehmlich in parkähnlichen Grundstücken errichtet wurden, worunter die Villa des Kofferfabrikanten Anton Mädler die bekannteste ist. Bekannte zeitgenössische Bewohner der Villenkolonie waren der Maler Bernhard Heisig und der Dirigent Kurt Masur.

In unmittelbarer Nähe befindet sich der Leipziger Auwald (Leutzscher Holz) mit dem Auensee.

Zudem stellt der Alfred-Kunze-Sportpark die Heimat für den Fußballverein SG Leipzig Leutzsch dar. Als Untermieter spielt die BSG Chemie Leipzig auch in diesem Stadion. Beide Vereine gehören neben dem 1. FC Lokomotive Leipzig und RB Leipzig zu den vier großen Fußballclubs in Leipzig.

Im Stadtteil liegt der Bahnhof Leipzig-Leutzsch, der Endpunkt der Bahnstrecke Merseburg–Leipzig ist.

Wichtige Gebäude in Leutzsch sind:

Zahlreiche Gebäude, insbesondere Wohnhäuser aus der Gründerzeit, sind ein eingetragenes Kulturdenkmal.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Leipzig-Leutzsch

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen des Herren von Leutzsch zeigt eine Linde mit Wurzeln und Krone, umgeben von zwei fünfblättrigen Rosen. Bis 1890 war es Gemeinde-Wappen. Zu sehen ist es heute noch am Eingang des Leutzscher Rathauses.

[Bearbeiten] Töchter und Söhne des Stadtteils

[Bearbeiten] Literatur

  • Cornelius Gurlitt: Leutzsch. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen, 16. Heft: Amtshauptmannschaft Leipzig (Leipzig Land). C. C. Meinhold, Dresden 1894, S. 74.

[Bearbeiten] Weblinks

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