Lewis and Harris

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Lewis and Harris
Inselhauptort Stornoway
Inselhauptort Stornoway
Gewässer Atlantischer Ozean
Inselgruppe Äußere Hebriden
Geographische Lage 58° 7′ N, 6° 45′ W58.116666666667-6.75799Koordinaten: 58° 7′ N, 6° 45′ W
Lewis and Harris (Schottland)
Lewis and Harris
Länge 97,3 km
Breite 46,8 km
Fläche 2178 km²
Höchste Erhebung Clisham
799 m
Einwohner 20.473 (2001)
9,4 Einw./km²
Hauptort Stornoway
Süden von Harris
Süden von Harris

Die Insel Lewis and Harris (schottisch-gälisch: Leòdhas agus na Hearadh) in den Äußeren Hebriden ist die größte schottische Insel, und die drittgrößte zusammenhängende Landmasse der Britischen Inseln nach Großbritannien und Irland.

Geographie[Bearbeiten]

Die Insel ist 2.178 km² groß. Zwischen der Insel und dem schottischen Festland liegt der Meeresarm The Minch.

Durch die Verwendung von zwei Namen wird oft irrtümlicherweise angenommen, es gäbe zwei getrennte Inseln die Lewis und Harris heißen. Tatsächlich handelt es sich um die Bezeichnung für ein- und dieselbe Insel, wovon der (wesentlich größere) nördliche Teil der Insel „Lewis“ genannt wird und der südwestliche Teil „Harris“. Die Trennlinie der beiden Inselteile verläuft zunächst in west-östlicher Richtung, beginnend nördlich der Insel Scarp durch den Loch Resort (Reasort), entlang des westlichen Teils des Glen (= Tal) Kentarvie, bis zur N/S-Trennung des Loch Longavat und folgt dann in südlicher Richtung dem Loch Seaforth (Shiphoirt). Durch die nur 850 m schmale Landenge bei Tabert (Tairbeart), die aus Schwemmland besteht, wird Harris quasi nochmals in zwei Teile unterteilt.

Die beiden Namensgebungen resultieren wohl aus den völlig unterschiedlichen Landschaftsformen der beiden Inselteile, wobei das im Süden ohne Übergang aufragende unwegsame Mittelgebirge die natürliche Trennungslinie bildet. So ist Harris weitgehend bergig, mit mehr als 30 Gipfeln, die über 300 Meter hoch sind, Lewis bis auf ein Gebiet östlich des Loch Seaforth, das topographisch eher zu Harris gehören müsste, vergleichsweise flach.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Es geht möglicherweise um Callanish, wenn Diodor von Sizilien von einem runden Tempel berichtet und weiter: „Von dieser Insel aus soll der Mond in ganz geringem Abstand von der Erde erscheinen, auch sollen einige bergähnliche Erhebungen auf ihm sichtbar sein.“[1]

Fußnoten und Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zitatund zu Callanish@sternwarte-recklinghausen.de; s.a. Mitteilungen der Astronomischen Vereinigung Karlsruhe Nr. 41, Seite 3 (PDF, 758 KB) und Diodorus Siculus. Library of History. Book II, 47.5@uchicago.edu „They say also that the moon, as viewed from this island, appears to be but a little distance from the earth and to have upon it prominences, like those of the earth, which are visible to the eye.“ (abgerufen 10. März 2014)