Lexi Alexander

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Lexi Alexander (* 23. August 1974 in Mannheim) ist eine deutsche Regisseurin und Kampfsportlerin.

Leben[Bearbeiten]

Alexander begann bereits in ihrer Kindheit Karatetraining und Kickboxen. Sie ging im Alter von 19 Jahren nach Hollywood und arbeitete als Stuntfrau. Sie absolvierte ein Schauspiel- und Regiestudium an der Piero Dusa Conservatory und der UCLA. Im Jahr 2002 entstand der Kurzfilm Johnny Flynton, der 2003 für einen Oscar in der Kategorie „Bester Kurzfilm“ nominiert wurde.

Das Thema ihres ersten Langfilms Hooligans entstammt ihrer Kindheit. Ihr Bruder hatte sie zu Fußballspielen des SV Waldhof mitgenommen, wo sie viel über die Fußball-Fanszene lernte. Ihr Bruder war ein gewaltbereiter Fan dieses Teams und auch in einer Hooligangruppe organisiert. Inspiriert von diesen Erlebnissen arbeitete sie zusammen mit dem früheren Hooligan Dougie Brimson am Drehbuch des Films Hooligans mit Elijah Wood, den sie auch selbst inszenierte.

Ende 2008 führte Alexander Regie bei der Comicverfilmung Punisher: War Zone mit Ray Stevenson als Punisher. Alexander selbst beschrieb die Entstehungsgeschichte eingehend in einer Folge des Podcasts How Did This Get Made[1] im Jahr 2011. Laut eigener Aussage befand sie sich über zwei Jahre auf der Suche nach einem passenden Drehbuch für ihren Hollywood Debüt-Film und fühlte sich schlussendlich durch ihre Agenten zur Übernahme der Regie der dritten Punisher-Verfilmung gedrängt. Diese überredeten sie mit dem Hinweis darauf, dass es außer Kathryn Bigelow keine erfolgreichen weiblichen Regisseure von Action-Filmen gäbe und sie den Weg für weitere junge Regisseurinnen ebnen könnte.

Filmografie[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2003: Oscar-Nominierung, Bester Kurzfilm, für Johnny Flynton
  • 2005: Best of the Fest, Malibu Film Festival, für Hooligans
  • 2005: Bester Spielfilm, LA Femme Film Festival, für Hooligans
  • 2005: Spezialpreis der Jury, SXSW Film Festival, für Hooligans

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vgl. earwolf.com