Lexmark

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Lexmark International, Inc.
Lexmark-Logo
Rechtsform Corporation
ISIN US5297711070[1]
Gründung 27. März 1991
Sitz Lexington, USA
Leitung Paul Rooke, Präsident und CEO
Mitarbeiter 13.200 (2010)[2]
Umsatz 4,19 Mrd. US-Dollar (2010)[3]
Branche Drucker
Website www.lexmark.com
Deutschlandzentrale in Dietzenbach

Die Lexmark International, Inc. (NYSE: LXK) ist ein 1991 gegründetes Unternehmen mit weltweit über 13.000 Mitarbeitern, das Drucker, Drucklösungen und Dienstleistungen für geschäftliche und private Anwender anbietet. Zur Produktpalette gehören Laser-, Tintenstrahl- und Matrixdrucker, bis 2002 auch Schreibmaschinen, sowie entsprechendes Zubehör. Lexmark ist außerdem ein führender Anbieter im Bereich MPS (Managed Print Services).

Lexmark Inc. erzielte im Jahr 2010 einen Umsatz von 4,19 Milliarden US-Dollar und beschäftigte weltweit 13.200 Mitarbeiter. CEO der Lexmark International, Inc. ist Paul Rooke.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Organisation

Hauptsitz der Lexmark International ist in Lexington (Kentucky), USA. Die Europazentrale mit 19 Landesgesellschaften sitzt in Paris bzw. Genf. Die europäischen Zentrallager befinden sich in Venlo und Turnhout.

Die deutsche Tochter des international agierenden Konzerns ist die Lexmark Deutschland GmbH, welche in sechs deutschen Großstädten mit Geschäftsstellen vertreten ist und ihren Hauptsitz in Dietzenbach hat. Geschäftsführer war bis Juni 2009 Mike Robert Rüschenbaum. Sein Nachfolger wurde Hartmut Rottstedt. Die alleinige Gesellschafterin der Lexmark Deutschland GmbH ist die Lexmark International Technology, S.A., eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Schweiz mit Geschäftssitz in Meyrin, Genf, Schweiz. Sie wurde im Jahre 2008 vertreten durch Kai Wagener, dem General Counsel Lexmark EMEA. In Deutschland wurden 2008 durchschnittlich 153 Mitarbeiter beschäftigt.[4]

Die Service- und Support-Standorte für den EMEA-Wirtschaftsraum sind in Sofia und Lissabon (für Deutschland, die Schweiz, Österreich, Italien, Polen, Portugal, Belgien, Niederlande und Luxemburg), Schweden (für Norwegen, Dänemark, Finnland und Schweden), Rabat (für französischsprachige Länder und Spanien) und Bangalore (für Großbritannien).

[Bearbeiten] Unternehmensgeschichte und Meilensteine

Lexmark war ursprünglich die Druckersparte von IBM und wurde am 27. März 1991 ausgegliedert, um komplett an ein internationales Investorenkonsortium verkauft zu werden. Dennoch wurden die ersten Produktlinien noch unter dem Label IBM mit der Unterschrift Lexmark vertrieben.

  • 1991 Lexmark bringt den ersten Laserdrucker mit 600 x 600 dpi heraus
  • 1993 Erster Laserdrucker mit 16 Seiten pro Minute
  • 1997 Erster Tintenstahldrucker mit einer Auflösung von 1200x1200 dpi (Color Jetprinter 7000)
  • 1998 Erster DIN-A3-Farblaserdrucker mit zwölf Seiten pro Minute
  • 1998 Lexmark kooperiert mit Compaq und vertreibt Tintenstrahldrucker unter dem Label Compaq
  • 2000 Erste modulare Multifunktionslösung
  • 2001 Lexmark kooperiert mit IBM und vertreibt (wieder) Laserdrucker unter dem Label IBM
  • 2002 Lexmark kooperiert mit Dell und vertreibt Tintenstrahl- und Laserdrucker unter dem Label Dell
  • 2002 Erster Farbtintenstrahldrucker mit 4800 dpi
  • 2007 W-LAN-Serie von Tintenstrahlgeräten zum kabellosen Drucken
  • 2010 Übernahme von Perceptive Software, einem führenden Anbieter von Enterprise Content Management Software

[Bearbeiten] Negativnachrichten

Seit Januar 2011 verbreitet Lexmark für mehrere Modelle (auch unter dem IBM und DELL Label) ein aktuelles Firmwareupdate welches allem Anschein nach dafür sorgt, dass Nicht-OEM Produkte (Tinte, Refills) vom Drucker ausgesperrt werden. Mehrere Organisationen gehen aktuell (Stand 03.2011) dagegen an (u.a. United Kingdom’s Office of Fair Trading). Lexmark hat sich zu den Vorwürfen bis heute nicht geäußert.

[Bearbeiten] Unternehmenskampagne

Mit der globalen Strategie Weniger drucken, mehr sparen (Original: Print less, save more) will Lexmark Anwender dabei unterstützen, umweltschonender, effizienter und insgesamt weniger zu drucken. Dies soll durch die Optimierung der Drucker- und Kopierer- bzw. Multifunktionsgeräte-Infrastruktur erreicht werden. Dabei kommen spezielle Funktionen wie Scan to E-mail, standardisierter Duplexdruck und weitere kosten- und papiersparende Funktionen zum Einsatz.

Ferner setzt die Deutschland-Zentrale seit Mai 2008 auf Ökostrom.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. www.finanzen.net
  2. Angabe in der englischsprachigen Wikipedia
  3. http://investor.lexmark.com/phoenix.zhtml?c=92369&p=irol-reportsannual
  4. Elektronischer Bundesanzeiger: JA2008

[Bearbeiten] Weblinks

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