Li Ruofan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Li Ruofan (chinesisch 李若凡Pinyin Lǐ Ruòfán; * 30. April 1978 in Suzhou (Jiangsu)) ist eine chinesische Schachspielerin[1], die seit 2007 für den Schachverband Singapurs spielt.

Leben[Bearbeiten]

Li Ruofan lernte das Schachspielen in einer Schachschule in Suzhou. Sie ist verheiratet mit dem Schachgroßmeister Zhang Zhong, mit dem sie gleichzeitig zum Schachverband Singapurs wechselte. Als ihr schachliches Vorbild nennt sie Alexander Aljechin.[2]

Erfolge[Bearbeiten]

Sie spielte für das B-Team der chinesischen Frauennationalmannschaft bei der Asienmeisterschaft 1999 in Shenyang am zweiten Brett. Die Mannschaft belegte den zweiten Platz. Im September 2001 gewann sie in Chennai die asiatische Fraueneinzelmeisterschaft mit 9 Punkten aus 11 Partien und einem halben Punkt Vorsprung vor S. Vijayalakshmi.[3] 2002 gewann sie die Weltmeisterschaft des Hochschulverbandes FISU in Ulaanbaatar.[4] Im Oktober 2003 gewann sie das GACC-Frauenturnier in Kuala Lumpur mit 8 aus 8 Punkten und 3 Punkten Vorsprung.[5] Chinesische Frauenmeisterin wurde sie im Juli 2006 in Wuxi mit 8,5 aus 11 und einem Punkt Vorsprung vor Wang Pin.[6] Im Februar 2007 gewann sie das JAPFA Schachfestival in Jakarta mit 5 aus 6 und 2 Punkten Vorsprung. Das Festival gewann sie erneut im April 2008.

Sie ist Großmeister der Frauen (WGM). Seit November 2007 trägt sie zusätzlich den Titel Internationaler Meister der Männer (IM). Die Normen für den IM-Titel erreichte sie beim Qingdao Chess Festival 2002, dem Singapur Open 2005 und beim 4. IGB Dato Arthur Tan Malaysian Open 2007. Ihre Elo-Zahl beträgt 2425 (Stand: Juli 2008), damit liegt sie auf dem vierten Platz der Elo-Rangliste und dem ersten Platz der Frauenrangliste Singapurs. Zuletzt unter den besten 25 der Frauenweltrangliste war sie im Januar 2003. Ihre höchste Elo-Zahl war 2433 von Januar bis September 2003.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Liste chinesischer Schachspieler auf chesschina.net (chinesisch)
  2. Ni hao, GM Zhang Zhong and WGM Li Ruofan. Artikel von Edwin Lam vom 10. Januar 2008 auf chessbase.com (englisch)
  3. Li Ruofan, it is. Artikel von Arvind Aaron vom 13. September 2001 in der Tageszeitung The Hindu (englisch)
  4. Medaillengewinner der FISU 1990 bis 2004 (PDF, englisch)
  5. GACC 2003 Women auf fide.com (englisch)
  6. Chinesische Einzelmeisterschaften 2006 in The Week in Chess #609 vom 10. Juli 2006 (englisch)