Liaquat Ahamed

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Liaquat Ahamed (* um 1953 in Kenia [1]) ist ein indisch-amerikanischer Autor und Investmentbanker, der 2010 für „Die Herren des Geldes“ den Pulitzer-Preis für Geschichte gewann. Er arbeitete unter anderem für die Weltbank und Fischer, Francis, Trees und Watts, eine in New York ansässige Investmentfirma. Zurzeit ist er als Berater für mehrere Hedgefonds tätig und sitzt im Kuratorium der Brookings Institution.[2]

Buch[Bearbeiten]

Ahamed veröffentlichte 2009 das Buch Lords of Finance. The Bankers who Broke the World. Heinemann, London 2009, ISBN 978-0-434-01541-2. Es wurde 2010 mit dem Pulitzer-Preis für Geschichte ausgezeichnet.

Das Buch widmet sich den Ereignissen, die zur Weltwirtschaftskrise von 1929 führten und den darauffolgenden verheerenden Reaktionen der weltgrößten Zentralbanken. Es porträtiert das Leben und die Handlungen der damaligen Chefs der Zentralbanken von den vier größten Volkswirtschaften: Benjamin Strong Jr. von der Federal Reserve Bank of New York, Montagu Norman von der Bank of England, Emile Moreau von der Banque de France und Hjalmar Schacht von der Reichsbank.

In Deutschland erschien das Buch unter dem Titel Die Herren des Geldes. Wie vier Bankiers die Weltwirtschaftskrise auslösten und die Welt in den Bankrott trieben. FinanzBuch-Verlag, München 2010, ISBN 978-3-89879-578-4.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1]
  2. Liaquat Ahamed. Website des Pulitzer-Preises. Abgerufen am 23. November 2011.