Liber censuum

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Honorius III., als Cencius Autor des Liber Censuum; Porträt von Giotto

Der Liber Censuum Romanæ Ecclesiæ (Lateinisch „Besitzverzeichnis der römischen Kirche“; auch unter dem Namen Codex des Cencius) ist ein 18-bändiges Verzeichnis der Einkünfte aus dem Grundbesitz der Päpste aus Besitzerwerb zwischen 492 und 1192. Das Verzeichnis ist motiviert von der Gründung der Apostolischen Kammer und der Gregorianischen Reform. Der Camerarius Cencius nennt sich im Incipit als Autor und gibt das Jahr 1192 als Zeitpunkt der Kompilation an.

Die Handschrift liegt unter der Signatur Vat. lat. 8486 in der Vatikanischen Bibliothek, ein dort fehlender Faszikel befindet sich in Paris in der Bibliothèque nationale de France im Paris. lat. 4202.

Literatur[Bearbeiten]