Liberius (Bischof von Rom)
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Liberius (lat.: der Freie; * in Rom; † 24. September 366) war Bischof von Rom (Papst) vom 17. Mai 352 bis 24. September 366.
Sein Pontifikat war vom arianischen Streit geprägt. Er vertrat ursprünglich die Position des Athanasius gegen den Arianismus. Nachdem er diesen Standpunkt trotz Drohung nicht aufgab, verbannte ihn der arianerfreundliche Constantius II., alleiniger Kaiser seit 353, im Jahre 355 nach Thrakien und machte Felix II. zum Gegenpapst. In der Verbannung machte Liberius dann allerdings Zugeständnisse und verurteilte zuletzt sogar Athanasius, worauf er 358 wieder nach Rom zurückkehren konnte.
Liberius ist der erste nicht heiliggesprochene legitime Papst.
Seine Gedenktage sind:
- Katholisch: 23. September
- Orthodox: 27. August
Literatur [Bearbeiten]
- Ekkart Sauser: Liberius, Papst. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 5, Bautz, Herzberg 1993, ISBN 3-88309-043-3, Sp. 13–15.
Weblinks [Bearbeiten]
- Eintrag in der Catholic Encyclopedia, Robert Appleton Company, New York 1913 (englisch)
- Gesamtwerk von Migne Patrologia Latina mit Inhaltsverzeichnis
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
| Julius I. | Bischof von Rom (Die Bezeichnung Papst wurde erstmals 384 verwendet) 352–366 |
Damasus I. |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Liberius |
| KURZBESCHREIBUNG | Bischof von Rom (352–366) |
| GEBURTSDATUM | 3. Jahrhundert oder 4. Jahrhundert |
| GEBURTSORT | Rom |
| STERBEDATUM | 24. September 366 |
