Liberty Bonds

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Poster von Winsor McCay, 1918
Poster von Ellsworth Young, 1918
Douglas Fairbanks spricht im April 1918 vor der Federal Hall, New York, zugunsten der dritten Kriegsanleihe

Liberty Bonds waren Kriegsanleihen die in den USA während des Ersten Weltkrieges verkauft wurden um die Kriegskosten zu decken.

Sie konnten zum Originalwert plus Zinsen zurückgekauft werden. Der Sekretär des Finanzministeriums William Gibbs McAdoo führte dafür eine aggressive Werbekampagne. Die Wilson-Regierung unterstützte den Verkauf indem sie bekannte Personen wie Al Jolson, Elsie Janis, Mary Pickford, Douglas Fairbanks, Charlie Chaplin und Samuel Untermyer auf Werbetour schickte, die den Kauf als "patriotische Tat" darstellten. Selbst die Girl- und Boy Scouts of America verkauften unter der Losung "Jeder Scout rettet einen Soldaten" die Bonds.

Die Massachusetts Historical Society äußerte 2002 : Da der Erste Weltkrieg die Bundesregierung über 30 Mrd. US$ kostete (nebenbei bemerkt betrugen die Staatsausgaben 1913 nur 970 Mio.), war das Programm lebenswichtig um Geld zu beschaffen.[1]

Steuerfreie Liberty Bonds im Wert von 8 Mrd. US$ wurden auch nach den Anschlägen vom 11. September 2001 aufgelegt um die zerstörte Gegend wieder aufzubauen.

Umfang und Ausgabedaten[Bearbeiten]

 Commons: Liberty bonds – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • 24. April 1917 – Das Notfallkreditgesetz (Emergency Loan Act) genehmigt die Ausgabe von $5 Mrd. in Anleihen zu 3,5 Prozent.
  • 1. Oktober 1917 – Zweiter Liberty Kredit in Anleihen über $3 Mrd. zu 4 Prozent.
  • 5. April 1918 – Dritter Liberty Kredit in Anleihen über $3 Mrd. zu 4,5 Prozent.
  • 28. September 1918 – Vierter Liberty Kredit in Anleihen über $6 Mrd. zu 4,25 Prozent.

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://www.masshist.org/cabinet/june2002/stamps.htm