Liebshausen

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Liebshausen in Rheinland-Pfalz. Für die gleichnamige Gemeinde in Tschechien, siehe Libčeves.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Liebshausen
Liebshausen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Liebshausen hervorgehoben
50.0333333333337.6305555555556460Koordinaten: 50° 2′ N, 7° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Verbandsgemeinde: Rheinböllen
Höhe: 460 m ü. NN
Fläche: 5,85 km²
Einwohner:

507 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55494
Vorwahl: 06764
Kfz-Kennzeichen: SIM
Gemeindeschlüssel: 07 1 40 085
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Markt 1
55494 Rheinböllen
Webpräsenz: www.liebshausen.de
Ortsbürgermeisterin: Martina Schön
Lage der Ortsgemeinde Liebshausen im Rhein-Hunsrück-Kreis
Boppard Badenhard Beulich Bickenbach (Hunsrück) Birkheim Dörth Emmelshausen Gondershausen Halsenbach Hausbay Hungenroth Karbach (Hunsrück) Kratzenburg Leiningen (Hunsrück) Lingerhahn Maisborn Mermuth Morshausen Mühlpfad Ney (Hunsrück) Niedert Norath Pfalzfeld Schwall (Rhein-Hunsrück-Kreis) Thörlingen Utzenhain Alterkülz Bell (Hunsrück) Beltheim Braunshorn Buch (Hunsrück) Dommershausen Gödenroth Hasselbach (Hunsrück) Hollnich Kastellaun Korweiler Mastershausen Michelbach (Hunsrück) Roth (Rhein-Hunsrück-Kreis) Spesenroth Uhler Bärenbach (Hunsrück) Belg Büchenbeuren Dickenschied Dill (Gemeinde) Dillendorf Gehlweiler Gemünden (Hunsrück) Hahn (Hunsrück) Hecken (Hunsrück) Heinzenbach Henau (Hunsrück) Hirschfeld (Hunsrück) Kappel (Hunsrück) Kirchberg (Hunsrück) Kludenbach Laufersweiler Lautzenhausen Lindenschied Maitzborn Metzenhausen Nieder Kostenz Niedersohren Niederweiler (Hunsrück) Ober Kostenz Raversbeuren Reckershausen Rödelhausen Rödern (Hunsrück) Rohrbach (Hunsrück) Schlierschied Schwarzen Sohren Sohrschied Todenroth Unzenberg Wahlenau Womrath Woppenroth Würrich Argenthal Benzweiler Dichtelbach Ellern (Hunsrück) Erbach (Hunsrück) Kisselbach Liebshausen Mörschbach Riesweiler Rheinböllen Schnorbach Steinbach (Hunsrück) Damscheid Laudert Niederburg Oberwesel Perscheid Sankt Goar Urbar (Rhein-Hunsrück-Kreis) Wiebelsheim Bubach Riegenroth Laubach (Hunsrück) Horn (Hunsrück) Klosterkumbd Budenbach Bergenhausen Rayerschied Wahlbach (Hunsrück) Altweidelbach Pleizenhausen Mutterschied Niederkumbd Simmern/Hunsrück Neuerkirch Wüschheim (Hunsrück) Reich (Hunsrück) Biebern Külz (Hunsrück) Kümbdchen Keidelheim Fronhofen Holzbach Nannhausen Tiefenbach (Hunsrück) Ohlweiler Sargenroth Schönborn (Hunsrück) Oppertshausen Belgweiler Ravengiersburg Mengerschied Hessen Landkreis Mainz-Bingen Landkreis Mainz-Bingen Landkreis Bad Kreuznach Landkreis Birkenfeld Landkreis Bernkastel-Wittlich Rhein-Lahn-Kreis Landkreis Mayen-Koblenz Landkreis Cochem-ZellKarte
Über dieses Bild
Antoniushalle Liebshausen

Liebshausen ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rheinböllen an.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Liebshausen wurde im Jahre 1006 erstmals urkundlich als "Liobeshuson" bei der Einweihung der Kirche in Mörschbach erwähnt.[2] Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch. 1814 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz.

Liebshausen galt gegen Ende des 18. Jahrhunderts als ein beliebter Unterschlupf von Räubern und Pferdedieben. Dort hielt sich der Räuber Philipp Ludwig Mosebach („Jäger-Philipp“), der gescheiterte Sohn eines Pfarrers und Anführer der „Hunsrück-Bande“, auf. Mosebach wurde in Koblenz hingerichtet.[3] Auch der Räuber Schinderhannes kam zu Beginn seiner verbrecherischen Laufbahn nach Liebshausen, wo er Mitte 1797 bei einer Wirtshausschlägerei durch einen Flintenschuss verletzt wurde.

[Bearbeiten] Bevölkerung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1815 – 260
  • 1835 – 371
  • 1871 – 356
  • 1905 – 352
  • 1939 – 400
  • 1950 – 411
  • 1961 – 378
  • 1965 – 358
  • 1970 – 424
  • 1975 – 369
  • 1980 – 345
  • 1985 – 334
  • 1987 – 345
  • 1990 – 342
  • 1995 – 414
  • 2000 – 480
  • 2005 – 523
  • 2006 – 519
  • 2009 – 505

Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat in Liebshausen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Bauwerke

siehe Liste der Kulturdenkmäler in Liebshausen

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Liebshausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2.  Heinrich Beyer: Urkundenbuch zur Geschichte der jetzt die Preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden Mittelrheinischen Territorien. Band 1: Von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1169, Koblenz 1874, S. 337 f. Reg. 285 (Volltext in der Google Buchsuche).
  3. Peter Bayerlein: Schinderhannes-Ortslexikon; Mainz-Kostheim 2003; S. 139
  4. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
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