Liederhandschrift

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Als Liederhandschrift bezeichnet man eine Sammelhandschrift aus Mittelalter oder Neuzeit, die ganz oder teilweise Abschriften von Liedern enthält. Spätmittelalterliche Handschriften werden (ebenso wie Drucke) dagegen häufig als Liederbuch bezeichnet. Die Liederhandschriften sind oft Zeugnisse der hochentwickelten mittelalterlichen Buchmalerei, deren berühmtestes wohl der Codex Manesse ist.

Mittelhochdeutsche Liederhandschriften[Bearbeiten]

Liederhandschriften, Liederbücher und Musikhandschriften:

  • Codex Manesse oder die Große Heidelberger Liederhandschrift (Liederhandschrift C)
Signatur: Heidelberg, Universitätsbibliothek, Cpg 848
Signatur: Heidelberg, Universitätsbibliothek, Cpg 350
Signatur: Jena, Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, Ms. El. f. 101
Signatur: Heidelberg, Universitätsbibliothek, Cpg 357
Signatur: Stuttgart, Württembergische Landesbibliothek, Cod. HB XIII 1

Mittelniederdeutsche Liederhandschriften[Bearbeiten]

Signatur: Ebstorf, Klosterbibliothek, Hs. VI 17
Signatur: Rostock, Universitätsbibliothek, Mss. phil. 100/2
Signatur: Wienhausen, Klosterarchiv, Ms. 9

Frühneuhochdeutsche Liederhandschriften[Bearbeiten]

Signatur: München, Bayerische Staatsbibliothek, Cgm 379
Signatur: Halle, Universitäts- und Landesbibliothek, Cod. 14 A 39
verschollen
Signatur: Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin, Preussischer Kulturbesitz, SBPK: Ms. germ. fol. 488
Signatur: München, Bayerische Staatsbibliothek, Cgm 4997
Signatur: Berlin, Staatsbibliothek, mgq 719
Signatur: Leipzig, Universitätsbibliothek, Ms. 1709 [früher Privatbesitz Ludwig Bechstein, Meiningen]
Signatur: Berlin, Staatsbibliothek, Ms. Mus. 40613 und München, Staatsbibl., Cgm 5249/76
Signatur: Berlin, Staatsbibliothek Preussischer Kulturbesitz, SBPK: Ms. germ. quart. 1107

Liederhandschriften in anderen Sprachen[Bearbeiten]

Signatur: München, Bayerische Staatsbibliothek, clm 4660/4660a
Signatur: Paris, Bibliothèque nationale de France, BnF: fonds français 146