Lietzen

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Dieser Artikel behandelt eine deutsche Gemeinde. Lietzen ist auch der Nachname des niederländischen Fußballspielers Feike Lietzen.
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Lietzen führt kein Wappen
Lietzen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lietzen hervorgehoben
52.47083333333314.34194444444448Koordinaten: 52° 28′ N, 14° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Märkisch-Oderland
Amt: Seelow-Land
Höhe: 48 m ü. NN
Fläche: 29,17 km²
Einwohner: 725 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 25 Einwohner je km²
Postleitzahl: 15306
Vorwahl: 033470
Kfz-Kennzeichen: MOL
Gemeindeschlüssel: 12 0 64 288
Adresse der Amtsverwaltung: Feldstraße 3
15306 Seelow
Webpräsenz:
Bürgermeister: Norbert Kühnel
Lage der Gemeinde Lietzen im Landkreis Märkisch-Oderland
Karte

Lietzen ist eine Gemeinde im Südosten des Landkreises Märkisch-Oderland. Der Ort liegt unweit der Oder inmitten einer seenreichen Landschaft. Benachbarte größere Städte sind Seelow etwa acht Kilometer nordöstlich und Frankfurt (Oder) etwa 25 Kilometer südöstlich.

Die Gemeinde Lietzen besteht aus den Ortsteilen Lietzen Dorf, Lietzen Nord und Lietzen Vorwerk.


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Lietzen wurde um 1229 vom Templerorden gegründet.[1] Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1244 als „villa lesnitz“. Der Name stammt aus dem Slawischen und heißt Dorf am Flüsschen Lesnitz.

[Bearbeiten] Politik

Der Bürgermeister des Ortes ist Norbert Kühnel.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Baudenkmäler in Lietzen stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Denkmäler.

[Bearbeiten] Bauwerke

Komturei Lietzen

Bedeutendstes Bauwerk der Gemeinde ist die Komturei der Tempelritter. Sie ist privater Familienbesitz derer von Hardenberg, die heute wieder die Komturei und den dazugehörigen landwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaften. Aufgrund der Beteiligung von Carl-Hans Graf von Hardenberg am Attentat und Staatsstreich vom 20. Juli 1944 wurde der Familie ihr Gutshof von den Nationalsozialisten enteignet. Heute leitet die gräfliche Familie wieder die Geschicke des Betriebes. Die Komturei wurde ab 1232 errichtet. Zu dem Anwesen gehört eine einschiffige, romanische Kirche aus dem 13. Jahrhundert.

Auf dem Soldatenfriedhof aus dem Zweiten Weltkrieg fanden über 1000 Soldaten ihre letzte Ruhe. Noch heute wird dieser Friedhof als Zubettungsfriedhof des Landes Brandenburg genutzt.

[Bearbeiten] Anmerkungen

  1. Brandenburgisches Klosterbuch. Handbuch der Klöster, Stifte und Kommenden bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts, hrsg. von Heinz-Dieter Heimann/Klaus Neitmann/Winfried Schich, Berlin 2007, Bd. 2 S. 805.

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Lietzen – Bilder, Videos und Audiodateien
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