Lietzen
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Märkisch-Oderland | |
| Amt: | Seelow-Land | |
| Höhe: | 48 m ü. NN | |
| Fläche: | 29,17 km² | |
| Einwohner: | 725 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 25 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 15306 | |
| Vorwahl: | 033470 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MOL | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 64 288 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Feldstraße 3 15306 Seelow |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Norbert Kühnel | |
| Lage der Gemeinde Lietzen im Landkreis Märkisch-Oderland | ||
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Lietzen ist eine Gemeinde im Südosten des Landkreises Märkisch-Oderland. Der Ort liegt unweit der Oder inmitten einer seenreichen Landschaft. Benachbarte größere Städte sind Seelow etwa acht Kilometer nordöstlich und Frankfurt (Oder) etwa 25 Kilometer südöstlich.
Die Gemeinde Lietzen besteht aus den Ortsteilen Lietzen Dorf, Lietzen Nord und Lietzen Vorwerk.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Lietzen wurde um 1229 vom Templerorden gegründet.[1] Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1244 als „villa lesnitz“. Der Name stammt aus dem Slawischen und heißt Dorf am Flüsschen Lesnitz.
[Bearbeiten] Politik
Der Bürgermeister des Ortes ist Norbert Kühnel.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
In der Liste der Baudenkmäler in Lietzen stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Denkmäler.
[Bearbeiten] Bauwerke
Bedeutendstes Bauwerk der Gemeinde ist die Komturei der Tempelritter. Sie ist privater Familienbesitz derer von Hardenberg, die heute wieder die Komturei und den dazugehörigen landwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaften. Aufgrund der Beteiligung von Carl-Hans Graf von Hardenberg am Attentat und Staatsstreich vom 20. Juli 1944 wurde der Familie ihr Gutshof von den Nationalsozialisten enteignet. Heute leitet die gräfliche Familie wieder die Geschicke des Betriebes. Die Komturei wurde ab 1232 errichtet. Zu dem Anwesen gehört eine einschiffige, romanische Kirche aus dem 13. Jahrhundert.
Auf dem Soldatenfriedhof aus dem Zweiten Weltkrieg fanden über 1000 Soldaten ihre letzte Ruhe. Noch heute wird dieser Friedhof als Zubettungsfriedhof des Landes Brandenburg genutzt.
[Bearbeiten] Anmerkungen
- ↑ Brandenburgisches Klosterbuch. Handbuch der Klöster, Stifte und Kommenden bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts, hrsg. von Heinz-Dieter Heimann/Klaus Neitmann/Winfried Schich, Berlin 2007, Bd. 2 S. 805.
[Bearbeiten] Weblinks
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