Life of Agony

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Life of Agony
Sänger Keith Caputo und Schlagzeuger Sal Abruscato in Offenbach
Sänger Keith Caputo und Schlagzeuger Sal Abruscato in Offenbach
Allgemeine Informationen
Genre(s) Alternative Rock, Alternative Metal[1]
Gründung 1989
Auflösung 1999
Neugründung 2003
Website http://www.lifeofagony.com/
Aktuelle Besetzung
Keith Caputo
Joey Z.
Alan Robert
Sal Abruscato
Ehemalige Mitglieder
Gesang
Whitfield Crane (Nov 1997 bis Jan 1999)
Schlagzeug
Dan Richardson

Life of Agony ist eine US-amerikanische Rock-/Metal-Band aus New York.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte[Bearbeiten]

Beeinflusst von Bands wie Metallica, Pink Floyd und Black Sabbath, wurde Life of Agony im Jahre 1989 von Keith Caputo, Joey Z., und Alan Robert gegründet. Später stieß Schlagzeuger Sal Abruscato von der Band Type O Negative hinzu.

Ihr Debütalbum River Runs Red wurde 1993 bei Roadrunner Records veröffentlicht, Produzent war der Keyboarder von Type O Negative, Josh Silver. Das Konzeptalbum enthält neben zehn Songs, die Tod und Selbstmord thematisieren, die letzte Woche im Leben eines jungen Mannes, die in „Monday“, „Thursday“ und „Friday“ erzählt wird. Überwältigt und ohnmächtig ob seiner Probleme stirbt er durch Suizid.

Der Nachfolger von River Runs Red erschien im Jahre 1995 und trägt den Namen Ugly. Nach der anschließenden Tour verließ Schlagzeuger Sal Abruscato die Gruppe, er wurde durch den ehemaligen Pro-Pain-Musiker Dan Richardson ersetzt.

1997 erschien das dritte Album Soul Searching Sun, welches betont weicher als seine Vorgänger ausfiel. Noch vor der darauffolgenden Tour verließ der Sänger Keith Caputo, und mit ihm seine markante Stimme – ein Markenzeichen von Life of Agony – die Band und wurde durch Whitfield Crane ersetzt, vormals Frontmann der Gruppe Ugly Kid Joe.

Keith Caputo beschritt daraufhin Solopfade und nahm 1999 sein erstes Soloalbum Died Laughing auf, auf dem er konsequent die ruhigeren Töne anschlägt, die bereits auf dem letzten regulären LoA-Album vertreten waren. Life of Agony trennten sich 1999, ohne mit Crane eine neue Platte aufgenommen zu haben.

Eine Reunion in der Ur-Besetzung erfolgte 2003, als die Band an zwei aufeinanderfolgenden Tagen Konzerte in New York gab. Im Jahre 2005 folgte das aktuelle Werk Broken Valley, wiederum aufgenommen mit Keith Caputo als Sänger und Sal Abruscato am Schlagzeug.

2006 veröffentlicht Keith Caputo unter dem Künstlernamen „Caputo“ erneut ein Soloalbum namens Hearts Blood on Your Dawn, welches er mit drei jungen Niederländern in Brüssel einspielte. Dieses Werk wird allerdings nur online und auf Konzerten vertrieben.

Im Juli 2010 veröffentlichte die Band über das Label I Scream Records ein weiteres Livealbum mit dem Titel 20 Years Strong – River Runs Red : Live in Brussels. Das Livealbum umfasst eine Audio-CD mit knapp 75 Minuten Spielzeit sowie eine DVD.[2][3]

Im Februar 2012 verkündete Sal Albrascuto, dass sich Life of Agony erneut aufgelöst haben. „Wir werden nicht mehr auftreten, und wir haben unser Studio aufgegeben. Wir fühlen einfach, dass wir am Ende angekommen sind. Wir können uns nicht mehr aufraffen, einen Song zu schreiben.“[4][5]

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

  • 1993: River Runs Red
  • 1995: Ugly
  • 1997: Soul Searching Sun
  • 2005: Broken Valley

Livealben & Kompilationen[Bearbeiten]

  • 1999: 1989-1999
  • 2000: Unplugged at the Lowlands Festival '97
  • 2003: The Best Of
  • 2003: River Runs Again Live 2003 (2 CDs, Digipak: 2 CDs & DVD)
  • 2010: 20 Years Strong – River Runs Red : Live in Brussels (CD & DVD)

Videografie[Bearbeiten]

  • 2003: River Runs Again Live 2003 (DVD)
  • 2010: 20 Years Strong – River Runs Red : Live in Brussels (CD & DVD)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Allmusic (englisch)
  2. Discogs: 20 Years Strong – River Runs Red : Live In Brussels (CD, Album + DVD-V), abgerufen am 8. Dezember 2010
  3. Allmusic: 20 Years Strong: River Runs Red, Live in Brussels, abgerufen am 8. Dezember 2010
  4.  News. In: Rock Hard. Nr. 299, S. 6.
  5. LIFE OF AGONY Drummer: 'We're Not Gonna Play Anymore'. blabbermouth.net, 18. Februar 2012, abgerufen am 31. Mai 2012.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Life of Agony – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien