Liga für die Fünfte Internationale
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Die Liga für die Fünfte Internationale ist eine trotzkistische Organisation, die sich für die Schaffung einer fünften sozialistischen Internationalen einsetzt, da die vorangegangenen vier Internationalen "zusammengebrochen oder degeneriert" seien.
Im April 2003 benannte sich die „Liga für eine Revolutionär-Kommunistische Internationale“ auf ihrem 6. Kongress, an dem 39 Delegierte ihrer Sektionen teilnahmen, in „Liga für die Fünfte Internationale“ um. Die Delegierten nahmen eine Resolution mit dem Titel „Vorwärts zur Schaffung der Fünften Internationale, einer neuen Weltpartei der sozialistischen Revolution!“ an.
Darin heißt es unter anderem: „Der imperialistische 'Krieg gegen den Terrorismus' muss in einen Weltkrieg gegen den imperialistischen Terror verwandelt werden! Millionen müssen in Marsch gesetzt werden gegen das System, das Kriege verursacht. (...) Die Voraussetzungen für den Sieg sind: die Bewaffnung der ArbeiterInnen in jedem Land mit einer Perspektive und Anleitung zum Handeln.“
Die Sektionen der Organisation nennen sich: Arbeitermacht (Deutschland), Liga der Sozialistischen Revolution (LSR) (Österreich), Workers Power (Großbritannien), Cinquiéme Internationale (Frankreich), Socialistická organizace pracujících (Tschechien) und Arbetarmakt (Schweden). Des Weiteren steht in Sri Lanka die "Socialist Party of Sri Lanka" (SPSL) und in Pakistan die "Revolutionär-Sozialistische Bewegung" (RSM) in "brüderlicher Beziehung" mit der LFI.
Die „Liga für die Fünfte Internationale“ steht in politischer Solidarität mit der eigenständigen Jugendorganisation "REVOLUTION".

