LightWave 3D

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LightWave 3D
Entwickler Newtek, Inc.
Aktuelle Version 11.5
(31. Januar 2013)
Betriebssystem Mac OS X, Windows, Linux (Wine)
Kategorie 3D-Grafiksoftware
Lizenz proprietär
www.lightwave3d.com

LightWave 3D, kurz LightWave, ist eine 3D-Grafiksoftware zum Modellieren, Rendern und Animieren. LightWave war eines der ersten bedeutenden und professionell eingesetzten Programme dieser Art und wurde unter anderem eingesetzt, um Spezialeffekte für die Science-Fiction-Serien Babylon 5 (USA 1994–1998) und seaQuest DSV (USA 1993–1996) zu erzeugen. LightWave wurde auch für die Spezialeffekte der Serien Star Trek: Enterprise (USA 2001–2005) und Stargate SG1 (USA 1997–2007) verwendet. Seit 2003 werden die Spezialeffekte von Battlestar Galactica und seit 2004 die von Stargate Atlantis mit LightWave erstellt. Ursprünglich wurde LightWave 1990 mit dem Video Toaster verkauft – anfangs eine Zusatzkarte für den Amiga 2000, später ein separates Gerät. 1994 wurde LightWave portiert, so dass es fortan nativ unter AmigaOS (Commodore), Mac OS (später folgte auch eine Version für Mac OS X) (Apple), Windows (Intel- und Alpha-Versionen) und IRIX (SGI) lief. Der Renderer ScreamerNet wurde zusätzlich auf Linux portiert.

Entwicklung[Bearbeiten]

Anfang 2009 wurden erste Details der kommenden LightWave-Version bekannt, diese erhält den Namen LightWave Core. Zum ersten Mal bei der Entwicklung eines 3D-Softwarepakets werden auch Künstler und Anwender der Software mit in den Entwicklungsprozess eingebunden. Core besitzt eine völlig neue Benutzerumgebung, die auf Nokias Qt basiert. Lauffähig wird Core auf Windows XP bis 7, Macintosh und fortan auch auf Linux sein. Neue Skriptsprache wird Python sein. Das neue Standard-Scene-Format wird Collada (Speicherformat). Die Core-Entwicklung, die auch eine Zusammenführung der beiden separaten LIGHTWAVE-Programmteile MODELER & LAYOUTER zum Ziel hatte, wurde 2010 leider wieder eingestellt. Nach einer gewissen Zeit der Unschlüssigkeit gab dann die NewTek-Führung ihre Zustimmung, die LightWave Group unter Führung von Rob Powers als eigenständige Einheit (mit Sitz in Burbank) auszugliedern. Mit der Herausgabe von LW 10 hat das Entwickler-Team schließlich das alte Konzept mit den zwei eigenständigen Programmteilen wiederaufgenommen und hat unlängst mit der aktuellen Version LW 11.5 dank der Implementierung etlicher neuer Features auf dem Markt wieder Fuß fassen können. Erwähnenswert sind die gelungene Einbindung des schnellen VPR Vorschau-Renderers, die Integration des Rigging Tools Genoma und des Bullet-Systems zur Physik-Simulation, die GOZ-Anbindung an das Sculpting-Programm ZBrush und die weitere Verbesserung der Schnittstellen zu anderen 3D- & Videoschnitt-Programmen. [Quelle: PeT / rendering.de]

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]