Light Tank Mk VI
| Light Tank Mk. VI | |
|---|---|
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Mk. VIB |
|
| Allgemeine Eigenschaften | |
| Besatzung | 3 Mann |
| Länge | 3,94 m |
| Breite | 2,06 m |
| Höhe | 2,13 m |
| Masse | 5,25 t |
| Panzerung und Bewaffnung | |
| Panzerung | 3 bis 14 mm |
| Hauptbewaffnung | 15 mm MG |
| Sekundärbewaffnung | 7,92 mm MG |
| Beweglichkeit | |
| Antrieb | Meadows sechs Zylinder Ottomotor 88 PS |
| Federung | Schraubenfedern |
| Höchstgeschwindigkeit | 50,9 km/h (Straße) |
| Leistung/Gewicht | 16,8 PS/t |
| Reichweite | 280 km |
Der Light Tank Mk VI, ein britischer Panzer, wurde von 1929 bis 1940 gebaut. Der Typ wurde noch bis 1941 im Zweiten Weltkrieg von den britischen Truppen als Spähpanzer in Frankreich, Ägypten, auf Malta und bei der Besetzung Persiens eingesetzt. Da diese leichtgepanzerten Fahrzeuge keine Chance gegen die gegnerischen deutschen Panzer hatten, wurden sie ausgemustert und verschrottet. Einige wurden im Westfeldzug von der deutschen Wehrmacht erbeutet und mit der aufgesetzten 10,5-cm-leichten Feldhaubitze 16 zu Artillerieselbstfahrlafetten umgebaut.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Design
Die Entwicklung des Fahrzeuges war abgeschlossen, als das Vereinigte Königreich ein großes Aufrüstungsprogramm begann. Der Vickers Mk VI wurde in Massen produziert, um das Royal Tank Regiment und die mechanisierten Kavallerie-Regimenter aufzufüllen. Er wurde als Begleit- und Aufklärungspanzer entworfen und konnte es zu keiner Zeit mit Panzern anderer kriegsführender Parteien aufnehmen, was 1940 zur Einstellung der Produktion führte.
[Bearbeiten] Ausrüstung
Bewaffnet wurde er mit Vickers Zwillings-Maschinengewehren, einem .50 Zoll (12,7 mm) und einem .303 Zoll (7,69 mm) Maschinengewehr, welche um 360 Grad gedreht und vertikal von +37° bis –10°bewegt werden konnten. Munitioniert war er mit 200 Schuss .50 Zoll und 2500 Schuss .303 Zoll Patronen.
Weiterhin wurde er mit einem (No. 9 W/T) Funkgerät ausgestattet, welches in einer Erweiterung an der Heckseite des Turmes angebracht war.
[Bearbeiten] Panzerung
Die Panzerung des MkVI war ausgelegt, um Beschuss bis zu .303 Zoll (7,62 mm, also Handfeuerwaffen) standzuhalten. An der dünnsten Stelle betrug die Stärke nur 4 mm und an der dicksten 14 mm (British Official Armour Specification I.T.70).
[Bearbeiten] Antrieb
Seinen Vortrieb bezog der MkVI aus einem Meadows ESTB, sechs Zylinder wassergekühltem Benzinmotor, welcher bei 3000/min etwa 90 PS (88 bhp) leistete. Die Übertragung erfolgte über ein Vorwahl-Getriebe mit fünf Vorwärtsgängen und einem Rückwärtsgang. Er erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 35 mph (56 km/h).
[Bearbeiten] Varianten
- Light Tank MK VIA
Nur 91 Stück vom Mk VI waren produziert als der Mk VIA in Serie ging. Die wichtigsten Verbesserungen betrafen die Stoßdämpfer und das Kühlsystem des Motors. Die Spurweite wurde verbreitert und der Radstand verlängert. Das neue Kühlsystem wurde ausgiebig in Ägypten getestet. Von November 1935 bis Januar 1936 wurden 85 MK VIa hergestellt.
- Light Tank AA MK I + II
Luftabwehrpanzer, auf dem MK VIa Fahrwerk
- Light Tank MK VIb
Wie MK VIa, aber ausgerüstet für die Indische Armee (Tropenausrüstung). Später auch für die Britische Armee. 850 Stück produziert von April 1937 bis Januar 1940.
- Light Tank MK VIC
Das endgültige Design des MK VI beinhaltete die jetzt verfügbaren Besa-Maschinengewehre. Das Vickers .50 Zoll wurde ersetzt durch das 15 mm Besa und die .303 Zoll durch das gleichwertige 7,92 mm. Das 15 mm Besa konnte nun auch Einzelschüsse abgeben, hatte aber nur noch 175 Schuss Munition an Bord. Produziert wurden 130 Fahrzeuge diesen Typs.
[Bearbeiten] Technische Daten
| Light Tank Mk VIc[1] | |
| 0Allgemeine Eigenschaften | |
| Besatzung | drei Soldaten |
| Gefechtsgewicht | 5,25 t |
| Bodendruck | 0,53 kg/cm2 |
| Länge | 3,94 m |
| Breite | 2,06 m |
| Höhe | 2,13 m |
| Bodenfreiheit | 27 cm |
| Kettenbreite | 24,1 cm |
| 0Bewaffnung | |
| Hauptbewaffnung | 15 mm MG |
| Sekundärbewaffnung | 7,92 mm MG |
| Kampfbeladung HW | 175 Geschosse |
| Kampfbeladung MG | 2700 Schuss |
| 0Fahrleistung | |
| Motor | Meadows sechs Zylinder Ottomotor |
| Kühlung | Wasser |
| Hubraum | 4,43 l |
| Bohrung / Hub | 88/120 mm |
| maximale Umdrehung | 3000/min. |
| PS | 88 PS |
| Motoreffektivität | 19,6 PS/l |
| Leistungsgewicht | 16,8 PS/t |
| Getriebe | 5V, 1R (fünf Vorwärts - ein Rückwärtsgang) |
| Höchstgeschwindigkeit Straße | 50,9 km/h |
| Kraftstoffvorrat | 159 l |
| Reichweite Straße | 280 km |
| Reichweite Gelände | |
| Lenkung | Lenkbremse |
| Laufrollen | 4 |
| Federung | Schraubenfedern |
| Watfähigkeit | 60 cm |
| 0Panzerung | |
| Wannenbug | 11 bis 14 mm |
| Wannenseite | 11 bis 13 mm |
| Wannenheck | 4 bis 6 mm |
| Wannendach | 4 mm |
| Wannenboden | 3 mm |
| Turmfront | 14 mm |
| Turmseite | 11 bis 14 mm |
| Turmheck | 11 mm |
| Turmdach | 3,5 mm |
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Thomas L. Jentz: Die deutsche Panzertruppe 1933–42, Podzun-Pallas Verlag 1998, ISBN 3-7909-0623-9; S. 276