Lightning (Software)
| Lightning | |
|---|---|
Lightning in Mozilla Thunderbird |
|
| Basisdaten | |
| Maintainer | Philipp Kewisch |
| Entwickler | Mozilla Foundation |
| Aktuelle Version | 1.2.0 (23. Januar 2012) |
| Betriebssystem | betriebssystemunabhängig |
| Kategorie | Personal Information Manager |
| Lizenz | MPL/GPL/LGPL Mehrfachlizenzierung |
| Deutschsprachig | ja |
| mozilla.org | |
Lightning ist ein Teilprojekt vom Mozilla Calendar, das sich mit der Entwicklung einer Personal-Information-Manager-Software beschäftigt und damit in Konkurrenz zu dem in diesem Bereich bislang führenden Microsoft Outlook tritt.[1]
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Technische Details
Im Gegensatz zu Mozilla Sunbird, welches ebenfalls einen Teil des Mozilla-Calendar-Projektes darstellt, ist Lightning nicht als eigenständige Software gedacht, sondern strebt die verbesserte Integration einer Kalender-Funktion in das E-Mail-Programm Thunderbird an.
Lightning und Sunbird unterscheiden sich leicht in ihrer Funktionalität. Innerhalb von Lightning ist es zusätzlich möglich, Termineinladungen per E-Mail zu erhalten und zu versenden. Des Weiteren können Geburtstagstermine mit Hilfe der Erweiterung ThunderBirthDay aus dem Adressbuch von Thunderbird in Lightning angezeigt werden.
Beide Programme nutzen eine gemeinsame Quelltext-Basis, wobei in Sunbird jeweils Anpassungen an den eigenständigen Betrieb notwendig sind.
„Lightning“ ist ein Arbeitstitel und kein offizieller Produktname. Daher ist die Bezeichnung „Mozilla Lightning“ unzutreffend.
[Bearbeiten] Geschichte
Die erste bekannte Vorabversion – Version 0.1 – wurde am 14. März 2006 veröffentlicht. Die Version 0.9 wurde am 23. September 2008 veröffentlicht, mit der die Optik verbessert und der Speicherverbrauch verringert wurde.[2]
Am 12. Januar 2010 wurde die erste Beta-Version der künftigen Version 1.0 veröffentlicht. Dabei wurde eine Unterstützung für die Registernavigation ergänzt und der Kalender so erweitert, dass sich dieser nun nahtlos in die Bedienoberfläche der Thunderbird-Version 3.0 integrieren und zudem auch in die SeaMonkey-Version 2.0 laden lässt. Zudem wurde die Unterstützung des Kalenderstandards CalDAV und die Interoperabilität mit CalDAV-Servern verbessert.[3][4] Am 29. Juli 2011 erschien die fünfte Beta-Version, die ab Thunderbird 3.0 installiert werden kann.[5] Am 26. September 2011 wurde mit der Beta-Version 7 die Kompatibilität mit Thunderbird 7 hergestellt.[6]
Am 7. November 2011 wurde die Version 1.0 veröffentlicht. Diese soll nun vollständig lokal – also auch ohne Internetverbindung (im Offline-Modus) – funktionieren. Zudem wurde dessen Benutzeroberfläche neugestaltet.[7][8][9]
[Bearbeiten] Literatur
- Michael Kolberg: Mozillas Firefox, Thunderbird und Lightning. Internet, Mail und mehr. Markt + Technik, München 2008, ISBN 978-3-8272-4424-6.
[Bearbeiten] Weblinks
- Lightning – Project Home (englisch) – offizielle Webseite
- Mozilla Sunbird und Lightning DE – Webseite vom deutschen Mozilla-Sunbird-Team
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Mozilla: Mit Lightning gegen Outlook – Artikel bei Golem.de, vom 23. Dezember 2004
- ↑ Lightning und Sunbird 0.9: Mozilla-Kalender in neuer Version – Artikel bei Golem.de, vom 24. September 2008
- ↑ Lightning 1.0: Neuer Thunderbird-Kalender als Beta – Artikel bei Golem.de, vom 13. Januar 2010
- ↑ Erste Beta von Mozillas Kalender-Erweiterung Lightning 1.0 liegt vor – Artikel bei Heise online, vom 13. Januar 2010
- ↑ http://www.mozilla.org/projects/calendar/releases/ Lightning Release Notes
- ↑ https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/lightning/versions/ Versionsgeschichte auf addons.mozilla.org
- ↑ Lightning 1.0 Release Notes (englisch) – Seite bei Mozilla; Stand: 9. November 2011
- ↑ Lightning 1.0: Kalender für Thunderbird ist fertig – Artikel bei Golem.de, vom 8. November 2011
- ↑ Mozilla-Kalender Lightning mit Offline-Support – Artikel bei Heise online, vom 8. November 2011
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