Xylophagie

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Als Xylophagie (von altgriechisch ξύλον xylon „Holz“; altgriechisch φαγεῖν phageín „essen“) wird der Verzehr von Holz bezeichnet.

Sich von Holz ernährende Lebewesen sind meist Gliederfüßer und insbesondere Insekten verschiedener Ordnungen. Sich rein xylophag ernährende Tiere sind oft auf Holz bestimmter Pflanzenfamilien spezialisiert, bzw. ernähren sich nur von Holz in bestimmten Stadien oder mit bestimmten Eigenschaften, wie z. B. von Totholz (wobei dafür der Begriff saproxylophag verwendet wird), oder Splintholz bzw. Kernholz.

Eine Vielzahl holzfressender Insekten verdaut das Holz mittels symbiotisch in deren Darm lebenden Protozoen und/oder Bakterien. Diese ermöglichen ein Zerlegen der schwer verdaulichen Zellulose. Andere, wie etwa die Termiten haben die Möglichkeit, selbst Cellulasen, zelluloseabbauende Enzyme, herzustellen. Es gibt auch einige Arten, die zwar morsches Holz fressen, aber sich eigentlich von den darin wachsenden Pilzen ernähren. Die Pilze wiederum werden durch sie weiter verbreitet, da ihre Sporen, am Körper der Tiere haftend, verbreitet werden.

Auch einige Gattungen der Harnischwelse ernähren sich überwiegend von Holz, etwa die unter dem Namen Panaque zusammengefassten Arten.

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