Lili St. Cyr

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Lili St. Cyr

Lili St. Cyr (* 3. Juni 1918 in Minneapolis, Minnesota; † 29. Januar 1999 in Los Angeles, Kalifornien; geb. Willis Marie Van Schaack) war eine bekannte US-amerikanische Stripperin der 1940er und 1950er Jahre.

Sie wurde 1944 zunächst durch ihre Auftritte im Gayety Theater in Montreal bekannt. Bemerkenswert waren ihre Vorführungen, wie beispielsweise ein Bad auf der Bühne und ein rückwärts vorgeführter Striptease. Zum Markenzeichen wurde der Tanz „The Flying G“, der beinhaltete, dass ein Bühnenarbeiter an einer an ihrem String-Tanga befestigten Angel zog und das Kleidungsstück dadurch bei gedämpftem Licht in die Ränge befördert wurde.

Sie war sechs Mal verheiratet, unter anderem mit den Schauspielern Paul Valentine und Ted Jordan und dem Gastronomen Armando Orsini. Berichten zufolge hatte sie auch Beziehungen mit Orson Welles und Victor Mature. Ihre letzten drei Lebensjahrzehnte verbrachte sie mit Donatien „Lorenzo“ Markic.

Von ihr ist folgendes Zitat überliefert: „Sex ist eine Währung. Was hat es für einen Sinn, schön zu sein, wenn man davon nicht profitieren kann?“

Im Film The Rocky Horror Picture Show wird ihrer erinnert, indem Schauspielerin Susan Sarandon in ihrer Rolle Janet Weiss im Lied Rose Tint My World die Zeile „God bless Lili St. Cyr“ singt.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Oft spielte sie sich selbst oder eine Stripperin.

  • 1952: Love Moods
  • 1953: Bedroom Fantasy
  • 1953: Striporama
  • 1954: Varietease
  • 1955: Son of Sinbad
  • 1956: Buxom Beautease
  • 1958: Die Nackten und die Toten (The Naked and the Dead)
  • 1958: Gangster Nr. 1 (I, Mobster)
  • 1962: Runaway Girl

Weblinks[Bearbeiten]