Lilienthal
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Osterholz | |
| Höhe: | 3 m ü. NN | |
| Fläche: | 72,08 km² | |
| Einwohner: |
18.364 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 255 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 28865 | |
| Vorwahlen: | 04298, in Worphausen teilw. auch 04792, 04208 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OHZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 3 56 005 | |
| NUTS: | DE936 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Klosterstraße 16 28865 Lilienthal |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Willy Hollatz (Grüne) | |
| Lage der Gemeinde Lilienthal im Landkreis Osterholz | ||
Die Gemeinde Lilienthal (Plattdeutsch Leendaal oder Lelendaal) gehört zum Landkreis Osterholz, Niedersachsen und grenzt an Bremen (Freie Hansestadt Bremen).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Lilienthal liegt nordöstlich von Bremen und grenzt im Westen an Ritterhude, im Nordwesten an Osterholz-Scharmbeck, im Norden an Worpswede im Osten an Grasberg und Ottersberg mit dem direkt angrenzenden Ort Fischerhude.
Lilienthal liegt an der Wörpe und an der Wümme mit dem Wümme-Radweg.
[Bearbeiten] Ortsgliederung
Zu Lilienthal gehören heute die früher selbstständigen Ortsteile Butendiek, Falkenberg, Feldhausen, Heidberg, Klostermoor, Lilienthal, Seebergen, St. Jürgen (mit seinen 10 Ortsteilen Frankenburg, Höftdeich, Kleinmoor, Mittelbauer, Moorhausen, Niederende, Oberende, St. Jürgen, Vierhausen, Wührden), Trupe, Truperdeich, Trupermoor und Worphausen (mit seinen Dörfern Lüningsee (1763), Lüninghausen (1764), Westerwede (1764), Moorende (1778), Mooringen (1778), Schrötersdorf[2] (1805) und Neu Mooringen (1808), die vom königlichen Moorkolonisator Jürgen Christian Findorff gegründet wurden).
[Bearbeiten] Geologie
Unter der Ortschaft befindet sich ein Salzstock, der mit seinem Salz die Quelle der Panlake im Hollerland speist.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2001 |
Sitze 2001 |
% 2006 |
Sitze 2006 |
% 2011 |
Sitze 2011 |
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| Grüne | Bündnis 90/Die Grünen | 6,88 | 2 | 17,53 | 4 | 34,38 | 9 |
| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 42,45 | 15 | 35,85 | 9 | 24,66 | 6 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 26,06 | 9 | 27,86 | 7 | 21,86 | 6 |
| WGDL | Die Lilienthaler Wählergemeinschaft | 16,11 | 4 | ||||
| Linke | Die Linke | 2,38 | 1 | ||||
| EW Hansen | Einzelwahlvorschlag John Hansen | 0,61 | |||||
| FDP | Freie Demokratische Partei | 10,48 | 3 | 14,75 | 3 | ||
| EW Rossol | Einzelwahlvorschlag Harald Rossol | 4,00 | 1 | ||||
| JEZ | Jugend entwickelt Zukunft | 14,13 | 4 | ||||
| gesamt | 100,0 | 33 | 100,0 | 25 | 100,0 | 26 | |
| Wahlbeteiligung in % | 58,84 | 51,02 | 55,55 | ||||
[Bearbeiten] Gemeinderatswahlen 2011
Bei den Gemeinderatswahlen 2011 waren insgesamt 14.826 Personen wahlberechtigt. 55,55 % (8.236) nahmen an der Wahl teil und gaben ihre Stimme ab. Damit stieg die Wahlbeteiligung im Vergleich zur Gemeinderatswahl 2006 leicht an. Bei der Wahl im Jahr 2011 waren drei Stimmen zuvergeben, welche auf Parteien oder Personen verteilt werden konnten, wodurch sich ein Volumen von 23.738 Stimmen ergab. 167 Stimmzettel wurden als ungültig erkannt. Die Veränderungen zur Wahl von 2006: SPD - 7,5 %, CDU - 10,3 %, Die Grünen + 16,9%.[3]
[Bearbeiten] Bürgermeister
Erster hauptamtlicher und direkt gewählter Bürgermeister ist Willy Hollatz von den Grünen. Er erreichte bei der Direktwahl 2011 73,4 % der Stimmen.[4] (Bei der Stichwahl zum Bürgermeister 2004 erlangte er 60,77 % der Stimmen.)
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen zeigt das Marienbild des Zisterzienserordens mit der Darstellung Marias mit Jesuskind und Lilien, das auch als Steinrelief in der St.-Marien-Kirche zu sehen ist.
[Bearbeiten] Partnerschaften
Die Gemeinde Lilienthal unterhält eine partnerschaftliche Beziehung zu der niederländischen Gemeinde Stadskanaal (seit 1970), der französischen Gemeinde Émerainville[5] nahe Paris (seit 1993) und der polnischen Stadt Bielsko-Biała.
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Mittelalter
Der Ort Lilienthal geht auf eine Klostergründung des Bremer Erzbischofs Gerhard II. zurück. Unter dem Namen Sancta Maria in Valle Liliorum (St. Maria im Tal der Lilien) begann 1232 der Bau des Nonnenklosters, das dem Zisterzienserorden angegliedert und 1264 geweiht wurde. Maria mit dem Kind und die Lilien als ihr Symbol erscheinen bis heute im Ortswappen. Um 1400 erlebte das Kloster seine Blütezeit.
[Bearbeiten] Nach 1500
Nach der Reformation wurde es ein evangelisches Damenstift, das sich unter kläglichen Bedingungen noch bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges halten konnte. 1650 erfolgte die Säkularisierung; auf dem ehemaligen Grundbesitz des Klosters, der aufgeteilt wurde, entwickelte sich die Ortschaft Lilienthal.
Inzwischen waren nach den Bestimmungen des Friedensvertrages von Münster und Osnabrück (Westfälischer Friede) das ehemalige Erzbistum Bremen und das ehemalige Bistum Verden, das Land zwischen Weser und Elbe, an Schweden gefallen. Königin Christine belehnte einen verdienten schwedischen Heerführer, den Landgrafen Friedrich von Hessen-Eschwege, mit der neu geschaffenen Herrschaft Osterholz, in der die Ämter Lilienthal und Osterholz zusammengeschlossen waren. Nach dem frühen Tod des Landgrafen übernahm 1655 seine Frau Eleonora die Regierung mit Sitz in Osterholz und mühte sich tatkräftig um eine Verbesserung der wirtschaftlichen und sanitären Lage der Landbevölkerung. Nach ihrem Tod 1692 fiel das Lehen an die schwedische Krone zurück. Lilienthal blieb bis 1712 schwedisch – daher die schwedischen Farben des Wappens –, kam dann an Dänemark und 1719 unter die Herrschaft des Königreichs Hannover. Lilienthal wurde Sitz eines hannoverschen Amtes.
1740 wurden die Klosteranlagen abgerissen.
[Bearbeiten] Astronomie in Lilienthal
1782 bezog der Amtmann Johann Hieronymus Schröter den Amtshof. Neben der Verwaltungstätigkeit nahm die Beschäftigung mit der Astronomie einen Großteil seiner Zeit in Anspruch. Er errichtete in Lilienthal im Garten seines Amtshauses eine Sternwarte. Die Sternwarte Lilienthal wurde in den folgenden Jahren zu dem am besten ausgerüsteten Observatorium der Welt. Hier befand sich unter anderem ein „Riesenteleskop“ mit 50 cm Öffnung und 8,25 m Brennweite. Durch das Teleskop erlangte Lilienthal Berühmtheit und wurde von Astronomen, hohen Staatsbeamten und Militärs aller Armeen besucht. Schröter stand in brieflichem Kontakt zu allen bedeutenden Astronomen seiner Zeit. Zusammen mit Wilhelm Olbers und anderen Gelehrten gründete er am 21. September 1800 in Lilienthal die Astronomische Gesellschaft, die erste astronomische Vereinigung der Welt. Nach Schröters Tod im Jahre 1816 verfiel die Sternwarte. 1850 wurden die letzten Überbleibsel abgerissen. Ein Großteil der Instrumente war zuvor an die Universität Göttingen gegangen.
[Bearbeiten] Ab 1800
Der Befreiungskrieg 1813 traf Lilienthal hart. Nach einem Zwischenfall während des Rückzugs setzte ein französischer Truppenteil den gesamten Ort Lilienthal in Brand. Nur die Kirche, einige wenige Häuser und die Sternwarte blieben von den Flammen verschont. 1866 verlor das Königreich Hannover seine Selbständigkeit. Lilienthal wurde preußisch, das Amt Lilienthal wurde aufgelöst und mit dem Amt Osterholz zum Landkreis Osterholz vereinigt.
Im weiteren Verlauf wuchs die Gemeinde stetig. 1939 hatte sie 3.100 Einwohner, 1974 deren 12.500. Durch die Eingemeindung der Nachbardörfer im gleichen Jahr wuchs die Einwohnerzahl auf nahezu 17.000. Heute ist Lilienthal geprägt durch neue Wohnviertel, deren Bewohner oftmals durch die Nähe zur Großstadt Bremen angezogen werden und ein „Haus im Grünen“ bauen möchten.
Von 1900 bis 1956 war Lilienthal durch die Kleinbahn Jan Reiners an Bremen angebunden.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauwerke
- St. Marien, Filialkirche im Ortsteil Trupe
- Klosterkirche Lilienthal
- ehemaliger Kleinbahnhof Lilienthal
[Bearbeiten] Theater
Im Ortsteil Frankenburg befindet sich die Freilichtbühne Lilienthal.
[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen
[Bearbeiten] Allgemein und Kultur
- Rathaus Lilienthal, Klosterstraße 16
- Murkens Hof – Kulturzentrum Lilienthal, Klosterstraße 25
- Bibliothek Lilienthal in einem alten, niedersächsischen Ständerhaus
- Volkshochschule (VHS)
- Artothek, Galerie, Kommunales Kino, Bürgerfunk
[Bearbeiten] Schulen
- Grundschule Schroeterschule, Konventshof 3
- Grundschule Falkenberg, Peter-Sonnenschein-Straße 1
- Grundschule Trupermoor, Trupermoorer Landstraße 15
- Grundschule Frankenburg, Hinter dem Berg 8
- Grundschule Worphausen, Lüninghauser Straße 6
- Grundschule Seebergen, Am Mühlenberg 40
- Ganztagsschule Lilienthal, Haupt- und Realschule, Auf dem Kamp 1e
- Gymnasium Lilienthal, Zum Schoofmoor 13
- Christoph-Tornée-Schule, Förderschule für die Jahrgangsstufen 1–9, Zum Schoofmoor 9
sowie
- Kreismusikschule, Lindenstraße 55
- Berufsfachschule für Altenpflege und für Ergo-Therapie, Fachschule Heilerziehungspflege, An der Martinskirche 14
[Bearbeiten] Sozialeinrichtungen
- 11 Kindergärten und Kindertageseinrichtungen
- Akutkrankenhaus Lilienthal; es handelt sich dabei um die Residenz-Kliniken, die 2009 einen Trägerwechsel erlebten[6].
[Bearbeiten] Religionen
Die Konfessionen teilen sich auf in 56 % evangelisch, 7 % katholisch und 37 % Religionslose und Sonstige.
782 wurde das Gebiet der unteren Weserregion vom hl. Willehad, dem späteren Bischof von Bremen, missioniert und in den nächsten Jahrhunderten entstanden Kapellen und Kirchen in der Region. 1232 wurde in Lilienthal ein Kloster gestiftet und mit Nonnen des Zisterzienserordens besetzt. Bis zur Reformation, die im Kloster Lilienthal 1604 vollzogen wurde, wurde die seelsorgerische Betreuung von Osterholz und von Scharmbeck sowie vom St.Jürgensland und in Trupe (beide Kapellen bestehen noch). geleistet.
[Bearbeiten] Evangelische Kirchen
Evangelische Kirchengemeinde St. Marien mit einer Filialkirche im Ortsteil Trupe. Die Truper Kapelle findet man, romantisch unter alten Eichen gelegen, in Lilienthals ältestem Ortsteil Trupe. Trupe wurde schon 937 erstmals urkundlich erwähnt, also lange vor Lilienthal (1232).
Errichtet über einem Vorgängerbau aus der Zeit Karls des Großen (um 800) wurde die Truper Kapelle erstmals 1283 urkundlich erwähnt. Erbaut wurde sie wahrscheinlich schon Ende des 12. Jahrhunderts. Auf dem Gelände der Kapelle befinden sich bemerkenswerte Grabsteine aus dem 18. und 19. Jahrhundert. 1813 wurde die Kapelle von den Franzosen niedergebrannt und sechs Jahre später wieder aufgebaut. Sehenswert ist auch die kleine romanische St.-Jürgens-Kirche im gleichnamigen Ortsteil.
[Bearbeiten] Katholische Kirche
Römisch-katholische Kirchengemeinde Guter Hirt
1823 wurde nach der Reformation eine katholische Kirche in Bremen eingeweiht (St. Johann). Ab 1862 wurden bis 1945 periodisch Gottesdienste in einer Privatwohnung in Lilienthal abgehalten, „missioniert“ wurde von der Pfarrvikarie Hemelingen (Land). 1946 nahm die jetzige Gemeinde Guter Hirt in den heutigen Grenzen ihre Arbeit auf, als die Pfarrvikarie Worpswede gebildet wurde. In Grasberg, Worpswede und Lilienthal wurden regelmäßig Gottesdienste gefeiert, und am 26. November 1961 wurde die Kirche in Lilienthal vom Bischof von Hildesheim eingesegnet. Seitdem ist Lilienthal das Zentrum der Gemeinde.[7]
[Bearbeiten] Freikirchen
Evangelisch-Freikirchliche Philippusgemeinde (Baptisten)
Die Wurzeln der Freikirche reichen in die 1820er Jahre zurück. Noch vor seiner Zeit als Baptist evangelisierte Johann Gerhard Oncken an der Seite des Bremer Erweckungspredigers Friedrich Mallet in Lilienthal und dem angrenzenden Teufelsmoor. Aus dieser Missionsarbeit entwickelten sich freikirchlich geprägte Hauskreise unter anderem in Seebergen und Fischerhude. Nachdem 1845 in Bremen die erste Baptistengemeinde gegründet worden war, knüpften die Bremer Prediger dieser Freikirche alsbald an die Onckensche Missionsarbeit an und gründeten im Lilienthaler Umland Zweiggemeinden der Bremer Freikirche. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte die evangelisch-freikirchliche Gemeindearbeit durch den Zuzug von Flüchtlingen einen Aufschwung. Von 1990 bis 1994 wagte die Bremer Muttergemeinde einen Neuanfang. 1994 konnte ein älteres Wohnhaus am Konventshof erworben werden, das durch An- und Umbauten zum Gemeindezentrum wurde. Die Philippusgemeinde ist heute selbständige Baptistengemeinde im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden. Sie gehört zum Landesverband Baptisten im Nordwesten.[8]
Christus Centrum Oasis Lilienthal e. V.
Ende 1945 kamen mit dem Flüchtlingsstrom Familien aus dem Osten nach Lilienthal. Die ersten Hauskreise wurden als Gesamtgemeinde von verschiedenen Predigern betreut. 1951 wurde eine alte Baracke auf dem Grundstück Am Schulhof 19a wieder für die Gemeinde (seit 1970 e. V.) aufgebaut. 1954 konnte der erste Pastor eingestellt werden. 1985 wurde das Gemeindehaus durch einen Anbau erweitert. Die Gemeinde änderte 1995 ihren Namen in Christus Centrum OASIS e. V. 1998 erfolgte der Kauf des Gebäudes Goebelstrasse 55-57. Die Gemeinde ist Mitglied im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (KdöR) und als Regionalgemeinde Gastmitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) in Niedersachsen.
[Bearbeiten] Islam
Eine moslemische Minderheit in Lilienthal gehört überwiegend zu Familien mit türkischen, iranischen, arabischen, nordafrikanischen, pakistanischen, bosnischen oder albanischen Wurzeln.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Verkehr
[Bearbeiten] Verkehr
Öffentlicher Personennahverkehr besteht durch die Regionalbuslinien VBN Linie 630 und VBN Linie 670 direkt zum Bremer Hauptbahnhof sowie nach Worpswede und Zeven. Durch diese Buslinien sowie durch die Buslinie 30 der BSAG erfolgt ebenfalls eine Anbindung an das Straßenbahnnetz der BSAG in Bremen-Borgfeld. Der Ausbau der Linie 4 von Bremen-Borgfeld nach Lilienthal-Falkenberg befindet sich seit Ende Februar 2011 im Bau, die geplante Fertigstellung der Lilienthaler Straßenbahn ist im Jahr 2013.
Innerorts und als Zubringer zu den Linienbussen kann ein Anrufsammeltaxi bestellt werden.
Seit Mai 2010 ist eine innerörtliche Entlastungsstraße fertiggestellt und für den öffentlichen Verkehr freigegeben.
[Bearbeiten] Windpark Oberende
| Windpark Oberende | |
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| Lage | |
| Koordinaten | 53° 11′ 1,7″ N, 8° 53′ 34,4″ O53.1838168.8929 |
| Land | |
| Daten | |
| Primärenergie | Windenergie |
| Leistung | 4,25 Megawatt |
| Typ | Windpark |
| Betreiber | Gamesa Corporación Tecnológica |
| Betriebsaufnahme | 2009 |
| Turbine | 5 × Gamesa G 58 |
Der Windpark Oberende wird von der spanischen Firma Gamesa betrieben. Die fünf Windkraftanlagen sind vom Typ Gamesa G 58 und haben eine Gesamthöhe von 100 Meter. Die Nabenhöhe liegt bei 71 Metern und der Rotordurchmesser bei 58 Metern. Die Leistung jeder Anlage wird mit 850 kW angegeben. Alle Anlagen wurden am 17. März 2009 in Betrieb genommen.
Im Jahr 2010 gründeten umliegende Bürger die Interessengemeinschaft „5 sind genug!“, welche gegen einen Ausbau des Windparks eintreten und die bereits vorhandenen Windkraftanlagen kritisieren. Sie beanstanden vor allem die Geräuschentwicklung, das Blinklicht auf den Anlagen, den Schattenwurf und den einen ihrer Meinung nach landschaftlichen Schaden, der von den Anlagen ausgehen werden würde.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
(alphabetisch geordnet)
- Geboren in Lilienthal
- Bodo von Hodenberg (1827–1907), Politiker
- Moritz Jahn (1884–1979), Schriftsteller
- Jürgen Ludwigs (* 1936), Plattdeutscher Autor und Pädagoge
- Prof. Dr. Heinz Lemmermann (1930–2007), Komponist, Schriftsteller, Musikpädagoge, Lokalpolitiker
- Josephine Meckseper (* 1964), deutsche, in New York City arbeitende Künstlerin
- In Lilienthal leb(t)en, und wirk(t)en
- Jürgen von Alten (1903–1994), Schauspieler, verheiratet mit Hilde Seipp
- Markus Beyer (* 1971), Boxer mit Lebensgefährtin Daniela Haak
- Torsten Frings (* 1976), Fußballnationalspieler
- Franz van der Glas (1878–1964), Maler und Schriftsteller
- Daniela Haak (* 1973), Sängerin
- Karl Ludwig Harding (1765–1834), Hauslehrer in Lilienthal, Astronom.
- Ilse Heß geb. Pröhl (1900–1995), verstorben in Lilienthal, Ehefrau von Rudolf Heß
- Volker Kühn (* 1948), Bildender Künstler, in Lilienthal aufgewachsen
- Conrad Naber, (* 1922), Unternehmer
- Agnes Sander-Plump (1888–1980), Malerin
- Heinrich Schmidt-Barrien (1902–1996), Schriftsteller
- Johann Hieronymus Schröter (1745–1816), Jurist und Astronom
- Hilde Seipp (1909–1999), Schauspielerin, verheiratet mit Jürgen von Alten
- Paul Ernst Wilke (1894–1971), Maler
- Rudi Assauer (*1944), Fußballprofi und Manager
- Ross Antony (*1974), Musiker ( Bro’Sis ), Fernsehmoderator, Musicaldarsteller, Entertainer
[Bearbeiten] Literatur
- Wilhelm Dehlwes (Hrsg.): Lilienthal gestern und heute. Lilienthal 1977.
- Peter Richter, Harald Kühn: Zeitreise – 775 Jahre Lilienthal. Heimatverein Lilienthal e.V. (Hrsg.), Verlag M. Simmering, Lilienthal 2007, ISBN 978-3-927723-62-7.
[Bearbeiten] Weblinks
- Homepage der Gemeinde Lilienthal
- Unabhängige Homepage der Gemeinde Lilienthal
- Kloster Lilienthal in der CISTOPEDIA - Encyclopaedia Cisterciensis
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
- ↑ Nach dem zuständigen Lilienthaler Amtmann und Astronomen Johann Hieronymus Schröter benannt.
- ↑ http://www.lilienthal.de/wahl/index.php?wahlevent=63
- ↑ http://www.aktuelle-wahlen-niedersachsen.de/KW2011/DW_Einzel.pdf
- ↑ Émerainville
- ↑ Artikel des epd zur Klinikübernahme
- ↑ nach R. Kipper: Katholische Kirchengemeinde Guter Hirt, Lilienthal 1996
- ↑ nach: Karl Söhlke, Gregor Helms und andere: 150 Jahre Baptisten in Bremen und umzu, Bremen 1996
Axstedt | Grasberg | Hambergen | Holste | Lilienthal | Lübberstedt | Osterholz-Scharmbeck | Ritterhude | Schwanewede | Vollersode | Worpswede
