Limanowa

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Limanowa
Wappen von Limanowa
Limanowa (Polen)
Limanowa
Limanowa
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kleinpolen
Landkreis: Limanowa
Geographische Lage: 49° 43′ N, 20° 26′ O49.71666666666720.433333333333Koordinaten: 49° 43′ 0″ N, 20° 26′ 0″ O
Höhe: 400 m n.p.m
Einwohner: 15.133
(31. Dez. 2013)[1]
Postleitzahl: 34-600, 34-601, 34-651
Telefonvorwahl: (+48) 18
Kfz-Kennzeichen: KLI
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Landesstraße 28
Schienenweg: Nowy Sącz
Nächster int. Flughafen: Krakau-Balice
Gemeinde
Gemeindeart: Stadtgemeinde
Fläche: 18,7 km²
Einwohner: 15.133
(31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 809 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1207011
Verwaltung (Stand: 2012)
Bürgermeister: Władysław Bieda
Adresse: ul. Jana Pawła II 9
34-600 Limanowa
Webpräsenz: www.miasto.limanowa.pl

Limanowa [lʲima'nɔva] (deutsch Ilmenau) ist eine Stadt im Powiat Limanowski in der Wojewodschaft Kleinpolen, Polen. Sie ist Sitz des Powiat Limanowski und der gleichnamigen Landgemeinde, der die Stadt nicht angehört.

Geographie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Sie liegt 23 km nordwestlich von Nowy Sącz im Ostteil der Inselbeskiden (Beskid Wyspowy). Die Bäche Starowiejski, Jabłoniecki und Mordarka bilden im Stadtgebiet den Fluß Sowlinę.

Durch die Stadt verlaufen die Droga krajowa 28 ZatorSanokPrzemyśl.

Ausdehnung des Stadtgebietes und –gliederung[Bearbeiten]

Die Stadt hat eine Flächenausdehnung von 18,7 km². Von diesen werden 60 % des Stadtgebietes werden landwirtschaftlich genutzt, 16 % sind mit Wald bedeckt.[2] Sie gliedert sich in die Stadtteile Zentrum, Łososina Górna, Sowliny.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste Erwähnung der Stadt ist aus dem Jahr 1496 unter dem Namen „Ilmanowej“. Das Stadtrecht erhielt der Ort 1565 nach Magdeburger Recht. Die Stadt wurde mehrfach durch Feuer und Kriegshandlungen zerstört. Gegen Ende des sechzehnten Jahrhunderts bestand eine Pfarrschule in Limanowa. 1885 wurde die Stadt an die Bahnlinie Chabówka nach Nowy Sącz angeschlossen die als Teil der Galizische Transversalbahn gebaut wurde. Während des Ersten Weltkriegs fand hier 1914 die Schlacht bei Limanowa-Lapanow statt. In den Jahren 1919 bis 1939 wurden die Elektrifizierung und die kommunale Wasserversorgung errichtet. Nach dem Krieg wurden die Stadtgrenzen durch Eingliederung umliegender Dörfer erweitert. 1970 wurde ein Heimatmuseum „Muzeum Regionalnego Ziemi Limanowskiej“ eingerichtet und das „Haus der Kultur“ errichtet. 1975 wurde Limanowa zur Stadtgemeinde. Von 1975 - 1998 gehörte die Stadt zur Woiwodschaft Nowy Sącz.[3]

Partnerstädte[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Sport[Bearbeiten]

  • MKS Limanovia Szubryt, (Fußball)
  • LKS Płomień Limanowa (Fußball, Schach)
  • Międzyszkolny Klub Sportowy w Limanowej (Basketball)
  • Klub Kyokushin Karate
  • UKS Płomień (Tischtennis)

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Limanowa – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 24. Juni 2014.
  2. regioset.pl (pl/en, abgerufen am 2. September 2014)
  3. Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch) (PDF; 802 kB)