Limeshain
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Darmstadt | |
| Landkreis: | Wetteraukreis | |
| Höhe: | 127 m ü. NN | |
| Fläche: | 12,52 km² | |
| Einwohner: |
5.362 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 428 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 63694 | |
| Vorwahlen: | 06047, 06048 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FB | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 40 014 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Am Zentrum 2 63694 Limeshain |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Adolf Ludwig (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Limeshain im Wetteraukreis | ||
Limeshain ist eine 1972 geschaffene hessische Gemeinde in der Wetterau.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Die Gemeinde Limeshain besteht aus den Ortsteilen Hainchen, Himbach und Rommelhausen. Sie grenzt im Westen und Norden an die Gemeinde Altenstadt, im Osten an die Stadt Büdingen, im Süden an die Gemeinde Hammersbach (Main-Kinzig-Kreis) sowie im Südwesten an die Stadt Nidderau (Main-Kinzig-Kreis).
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ort Rommelhausen wurde im Jahr 930 n. Chr. als Ruommothusen erstmals urkundlich erwähnt. Die erste Erwähnung des Ortes Himbach findet sich in einer Urkunde Heinrichs IV. aus dem Jahr 1057. Hainchen wird erst 1367 als „Zu dem Hain“ erwähnt. Ebenso wie Himbach gehörte es zu dieser Zeit zum Gericht Eckartshausen.
Die drei bis dahin verschiedenen Landratsbezirken zugeordneten Ortschaften gehörten ab dem Jahr 1874 zum Landkreis Büdingen. Im Rahmen der Gebietsreform 1972 wurden sie zusammengefügt und die Großgemeinde Limeshain geschaffen. Das Rathaus und damit der Sitz der Gemeindeverwaltung befindet sich seit dem im Ortsteil Himbach. Im selben Jahr wurde der Landkreis Büdingen aufgelöst und die neue Gemeinde dem Wetteraukreis zugeordnet.
[Bearbeiten] Politik
Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis:[2]
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2011 |
Sitze 2011 |
% 2006 |
Sitze 2006 |
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| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 55,0 | 15 | 51,7 | 14 | |
| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 17,6 | 5 | 22,7 | 6 | |
| FWG | Freie Wählergemeinschaft Limeshain | 15,2 | 4 | 25,6 | 7 | |
| GRÜNE | Bündnis 90/Die Grünen | 12,2 | 3 | — | — | |
| Gesamt | 100,0 | 27 | 100,0 | 27 | ||
| Wahlbeteiligung in % | 46,0 | 44,0 | ||||
[Bearbeiten] Bürgermeister
Die vergangenen Bürgermeisterwahlen lieferten folgende Ergebnisse:
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Der seit 2002 amtierende Bürgermeister Adolf Ludwig (SPD) wurde am 27. Januar 2008 im ersten Wahlgang ohne Gegenkandidaten mit 89,7 % der Stimmen für eine zweite Amtsperiode wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung betrug 64,9 %.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Durch das Gemeindegebiet verläuft der Obergermanisch-Raetische Limes, eine von den Römern bis etwa 260 n. Chr. unterhaltene Grenzanlage mit Kastellen und Beobachtungstürmen. Dazu gehört das Kleinkastell „Auf dem Buchkopf“ bei Rommelhausen. Noch heute im Gelände sichtbare Reste dieser Befestigungsanlagen sind westlich bis südlich von Rommelhausen erhalten und können über zu diesem Zweck angelegte Wanderwege erkundet werden.
Ein 25 Meter langes rekonstruiertes Teilstückes des Limes zeigt den Ausbauzustand um 200 n. Chr. Die Rekonstruktion wurde im Zusammenhang mit einem archäologischen und naturkundlichen Wanderlehrpfad nach der Idee von Bürgermeister a. D. Klaus Hühn während seiner Amtszeit errichtet.
[Bearbeiten] Bilder
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Tafel am Limes
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bevölkerung der hessischen Gemeinden am 31. Dezember 2010 (Hilfe dazu)
- ↑ Hessisches Statistisches Landesamt: Endgültiges Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Website der Gemeinde Limeshain
- Limeshain beim Verein Deutsche Limes-Straße
- Geschichtliches zu Limeshain beim Geschichts- und Kulturverein Limeshain e. V.
- Links zum Thema Limeshain im Open Directory Project
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